ABC der Künstlersozialabgaben - Entscheidungshilfen für Unternehmen 2013

Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH - Datakontext
In Köln und Frankfurt Am Main

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Beschreibung

Sie erhalten Entscheidungshilfen für die Beurteilung der Frage, welche künstlerischen oder publizistischen Leistungen der Abgabepflicht unterliegen. Durch die korrekte Beurteilung beeinflussen Sie die Kosten und erhöhen die Rechtssicherheit insbes. vor Arbeitgeberprüfungen. Außerdem lernen Sie die Vorteile einer Ausgleichsvereinigung kennen.
Gerichtet an: Leiter/innen und Mitarbeiter/innen der Entgeltabrechnung und Personalbetreuung.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Frankfurt Am Main
60000, Hessen, Deutschland
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auf Anfrage
Köln
50000, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Dozenten

Joachim Zacher
Joachim Zacher
Künstlersozialversicherung

Prüfgruppenleiter Betriebsprüfung, Fachbuchautor,Künstlersozialkasse, Oldenburg

Reinhard Schöttl
Reinhard Schöttl
Entgeltabrechnung

Leiter Entgeltabrechnung, Audi AG, Ingolstadt

Themenkreis

Die Abgaben zur Künstlersozialversicherung steigen wieder! Können die Unternehmen trotzdem Kosten senken?

Nicht nur die Bürokratie durch das KSVG bedeutet einen erheblichen Kostenaufwand für Unternehmen in Deutschland, Zum 01.01.2013 steigt der Abgabesatz der Künstlersozialabgabe von 3,9% auf 4,1% der abgabepflichtigen Entgelte.

Das Prüfverfahren der Deutschen Rentenversicherung gehört inzwischen zum Alltag der Unternehmen. Jetzt stehen im Vordergrund Fragen zur Entscheidung, welche künstlerischen oder publizistischen Leistungen unterliegen denn nun der Abgabepflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz? Und immer wieder sind es Abgrenzungsfragen sowohl im Künstlersozialversicherungsrecht als auch zu anderen Rechtsgebieten, wie beispielsweise dem Steuerrecht und dem Urheberrecht, die Entscheidungen schwierig machen.

Aus einem Tätigkeitskatalog, der gelegentlich auch bei Entscheidungen des Bundessozialgerichts zur Urteilsfindung herangezogen wird, werden künstlerische und publizistische Leistungen bzw. Werke erläutert und Entscheidungshilfen gegeben, Rechtsquellen benannt und Gestaltungsanregungen behandelt. Die Teilnehmer erhalten mit den Seminarunterlagen eine kurz gefasste Checkliste für die tägliche Arbeit.

Durch den sachgerechten Umgang mit dem KSVG, der Entscheidung abgabepflichtig JA oder NEIN, beeinflussen Sie die Kosten, die durch das KSVG entstehen; Sie erhöhen die Rechtssicherheit insbesondere vor Arbeitgeberprüfungen der DRV und bei Nachfragen der KSK.

Durch die Bildung oder dem Beitritt zu einer bereits bestehenden Ausgleichsvereinigung können Sie Bürokratie und Kosten minimieren. Sie haben Rechtssicherheit, müssen keine Aufzeichnungen mehr führen und bleiben künftig unbehelligt von Betriebsprüfungen.

Aktuell

  • Abgabesatzerhöhung 2013 und die Folgen
  • Neue Rechtsprechung 2012 - 2013

Grundsätzliches zur Abgabepflicht von Entgelten

  • Entgeltbegriff
    • Künstlerische / publizistische Hauptleistungen
    • Nebenleistungen
    • Reise- und Bewirtungskosten
    • Vervielfältigungskosten
    • Ausgewiesene Umsatzsteuer
    • Selbständigkeit im Sinn des KSVG
    • Zahlungen an juristische / natürliche Personen
    • Zahlungen an Verwertungsgesellschaften

Abgrenzungen

  • Kunst- und Publizistikbegriff
    • im Sozialversicherungsrecht
    • im Recht der Künstlersozialversicherung
    • im Steuerrecht
    • im Urheberrecht
  • Grundlagen: Gesetze, Verordnungen, Rundschreiben, Rechtsprechung, Verwaltungspraxis RV und KSK
    • Abgrenzung Kunst - Akrobatik - Artistik
    • Abgrenzung Kunst - Handwerk - Kunsthandwerk
    • Abgrenzung Kunst - Kunstlehre - Lehre - Allgemeine Lehrtätigkeit
    • Abgrenzung Kunst - Sport

Abgabepflicht JA oder NEIN an ausgewählten Beispielen

  • Auswahl aus über 2.000 Stichwörtern mit Entscheidungshilfen
    • von Absatzwerbung über Kunstausstellung bis Zufallshonorar
  • Beispiele aus der Praxis der SeminarteilnehmerInnen

Ausgleichsvereinigungen als Mittel zum Bürokratieabbau

  • Verfahren bei der Gründung bzw. dem Beitritt
  • Genehmigungsverfahren
  • Beispiele

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