Alpenbotanik - Botanisches Wochenende im Engadin

Volkshochschulheim Inzigkofen e. V
In Inzigkofen

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Beschreibung

Ziel dieses Wochenendkurses ist das Engadin, ein von hohen Bergketten umrahmtes Längstal des Inn. Es liegt im südöstlichen Winkel des Kantons Graubünden in der Ostschweiz und ist fast ausschließlich über Pässe wie den Julierpass (2284 m), den Majolapass (1815 m) oder den Berninapass (2328 m) zu erreichen. Nur im Nordosten führt der Zugang durchs Inntal, durch die enge Schlucht von Hochfinstermünz.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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Inzigkofen
Parkweg 3, 72514, Baden-Württemberg, Deutschland
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Dozenten

Dagmar Lange
Dagmar Lange
Dozent

Themenkreis

Ziel dieses Wochenendkurses ist das Engadin, ein von hohen Bergketten umrahmtes Längstal des Inn. Es liegt im südöstlichen Winkel des Kantons Graubünden in der Ostschweiz und ist fast ausschließlich über Pässe wie den Julierpass (2284 m), den Majolapass (1815 m) oder den Berninapass (2328 m) zu erreichen. Nur im Nordosten führt der Zugang durchs Inntal, durch die enge Schlucht von Hochfinstermünz. An der Grenze zu Italien liegen der höchste Berg Graubündens und der einzige Viertausender der Ostalpen, der Piz Bernina (4049 m). Das Engadin teilt sich in das nördliche und tiefer gelegene Unterengadin mit dem Hauptort Scuol (1243 m) und dem sich südwestlich anschließenden Oberengadin, das in Höhen von ca. 1700-1800 m liegt. Bekannt ist das Oberengadin durch seine Seen, einstige Toteismulden des Inngletschers, und natürlich durch den Wintersportplatz St. Moritz. Noch im Unterengadin, zwischen den Tälern von Trupchun und S-charl, liegt der Parc Naziunal, der einzige der Schweiz und der älteste Europas.
Geologisch betrachtet herrschen ostalpine Decken, die kristalline Silvrettadecke und der Err-Bernina-Deckenkomplex, der die Berge beiderseits des Oberengadins, die Berninagruppe und Julier-Albula-Region, aufbaut, vor. Die Gesteinsvielfalt ist groß: Es wechseln Gneise, Glimmerschiefer, Granite, Gabbros und sogar Triasdolomite und Jurabreccien einander ab. Im Unterengadin stehen Gesteine der Penninischen Decken in einem tektonischen Fenster unter den ostalpinen Decken an.
Drei ausgewählte Wanderungen durch hochmontane bis hochalpine Höhenstufen sollen Ihnen einen Einblick in die Vielfalt dieser Region geben. In Abhängigkeit von den Schneeverhältnissen können Wanderungen in das abgelegene und floristisch reichhaltige Val Minor mit dem gleichnamigen See, auf die Alp Munt und in das Val Fex, in die Schutzgebiete des Val da Camp und des Val Viola sowie/oder auf die Diavolezza führen. Neben dem Kennenlernen der Pflanzen sollen auch Standortverhältnisse, die Zuordnung der Pflanzen zu Pflanzengesellschaften, blütenbiologische Aspekte, Anpassungen der Pflanzen an alpine Lebensräume und die Folgen der Veränderung bzw. Zerstörung von Lebensräumen in den Alpen betrachtet werden. Für die Wanderungen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Ort: Sporthotel Pontresina, Pontresina im Engadin, Schweiz
An- und Abreise erfolgen privat.

Beginn: Samstag, 31. 7. 2010, 13.00 Uhr
Ende: Dienstag, 3. 8. 2010, gegen 16.00 Uhr

Rücktrittsbedingungen pro Person:
bis zum 1. Juni 45,- €, vom 2. Juni bis 14. Juli 105,- €, ab 15. Juli 280,- €.
Bei Nichterscheinen ohne vorherige Stornierung oder Abbruch der Reise muss der volle Reisepreis bezahlt werden.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: für Kurs, Fahrten mit Bergbahn und 3 x Halbpension: Doppelzimmer 350,- € (mit Du/WC pro Person) Einzelzimmer 375,- € (mit Du/WC)

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