Altenpflegerin / Altenpfleger (Verkürzt)

kommit
In Frankfurt Am Main

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Wichtige informationen

  • Berufsausbildung
  • Frankfurt am main
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der Ausbildung ist es, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die zur selbständigen und eigenverantwortlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind. Darüber hinaus soll die Ausbildung dazu befähigen, mit anderen in der Altenpflege tätigen Personen zusammenzuarbeiten und diejenigen Verwaltungsarbeiten zu erledigen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Aufgaben der Altenpflege stehen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Frankfurt Am Main
Höhenstraße 44, 60385, Hessen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Neben den für die Altenpflegeausbildung genannten Zugangsvoraussetzungen müssen Sie einen Bescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt (RP) vorlegen, der Ihnen die Verkürzung der dreijährigen Ausbildung genehmigt. Diesen Bescheid erhalten Sie, wenn Sie bei der Behörde einen Antrag.

Themenkreis

Wir bieten die verkürzte Ausbildung ausschließlich für staatlich anerkannte Altenpflegehelferinnen/Altenpflegehelfer oder Krankenpflegehelferinnen/Krankenpflegehelfer an.

Lernbereich 1:

Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege

  • Die Schülerinnen und Schüler sehen die Ziele altenpflegerischen Handelns darin, den alten Menschen in seiner Individualität wahrzunehmen und entsprechend seiner persönlichen Lebenssituation zu pflegen.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen unterschiedliche Theorien, Modelle und Konzepte der Pflege im Hinblick auf altenpflegerisches Handeln.
  • Die Schülerinnen und Schüler erfassen komplexe Pflegesituationen, strukturieren diese theoriegeleitet und handeln professionell.
  • Die Schülerinnen und Schüler bewältigen auf der Grundlage ethischer Normen ihre Aufgabenstellungen als Pflegekräfte im Berufsalltag und können mit konkreten Krisen- und menschlichen Grenzsituationen adäquat umgehen. Sie sind in der Lage, in schwierigen Situationen Unterstützung und Hilfe einzubeziehen.

Lernbereich 2:
Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung

  • Die Schülerinnen und Schüler kennen und reflektieren verschiedene Theorien des Alters und des Alterns und verstehen Altern – auch ihr eigenes – als normalen Veränderungsprozess.
  • Ihnen ist die demografische Entwicklung der Gesellschaft bekannt und sie schätzen deren gesellschaftspolitische Folgen richtig ein. Sie besitzen Grundwissen über Gesellschaft und Sozialisation in verschiedenen Kulturen, respektieren die besondere Bedeutung ethniespezifischer und interkultureller Aspekte und setzen diese im Umgang mit Menschen ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen die Bedeutung des räumlichen und des sozialen Umfeldes als notwendige Rahmenbedingung für die Unterstützung und Begleitung alter Menschen. Diese nutzen sie als Ressource bei ihrer täglichen Arbeit.
  • Das Bedürfnis nach Intimität achten sie und ermöglichen Rahmenbedingungen, um diese leben zu können.
  • Die besondere Situation von Menschen mit Behinderungen im alter ist ihnen bekannt und sie gehen adäquat damit um.
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen, dass individuelle Lebens- und Wohnbedingungen wichtig sind. Sie kennen die verschiedenen Wohnformen im alter und schätzen die Notwendigkeit von sicherheitsrelevanten Veränderungsmöglichkeiten bedarfsgerecht ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen die Bedeutung von regelmäßig wiederkehrenden Ereignissen im Tagesablauf als Orientierungshilfen und berücksichtigen diese bei der Tagesgestaltung.
  • Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass Wünsche, Bedürfnisse und Präferenzen alter Menschen Ausgangspunkte für Beschäftigungsangebote sind und bringen dies in die Arbeit mit alten Menschen ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen die vielfältigen Möglichkeiten persönlichen Engagements in Interessenvertretungen und sind in der Lage, alte Menschen bei ihrer individuellen und kollektiven Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen.

Lernbereich 3:
Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit

  • Die Schülerinnen und Schüler kennen sozial- und gesundheitspolitische Positionen einschließlich der Grundlagen von Staat und Gesellschaft sowie die sozialrechtlichen Grundlagen der Pflege und sind in der Lage, diese zu reflektieren.
  • Das Altenhilfesystem der Bundesrepublik Deutschland ist ihnen vertraut.
  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen und reflektieren die Kooperationsformen des Gesundheits- und Sozialwesens und wenden sie sachgerecht an.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen die für die verantwortliche Berufsausübung relevanten Rechtsgrundlagen und setzen sie um. Betriebswirtschaftliche Organisationsformen in der Altenpflege sind ihnen bekannt und sie betrachten deren Aspekte differenziert.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen und reflektieren verschiedene Instrumente des internen und externen Qualitätsmanagements.

Lernbereich 4:
Altenpflege als Beruf

  • Die Schülerinnen und Schüler kennen die historischen, gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Entwicklung von Pflegeberufen, ihrer Verbände und Organisationen. Sie reflektieren die heutige Situation und bringen die daraus resultierenden Erkenntnisse in ihr berufliches Handeln ein.
  • Die Schülerinnen und Schüler kennen Methoden der Teamentwicklung und der Kommunikation im Team, wenden diese konstruktiv an und kooperieren mit anderen Berufsgruppen.
  • Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit berufsethischen Grundalgen sozialpflegerischen Handelns auseinander, reflektieren ihre berufliche Rolle und das eigene Handeln in verschiedenen Arbeits- und Beziehungssituationen und entwickeln daraus Handlungskompetenz. Mit berufstypischen Konflikten und Belastungen gehen sie professionell um.
  • Die Schülerinnen und Schüler beherrschen Methoden und Techniken der Arbeitsplanung und des berufsbezogenen Lernens. Dabei nutzen sie auch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Formen von Gewalt und Diskriminierung in der Pflege und wirken ihr professionell entgegen.
  • Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Bedeutung ihres persönlichen Gesundheitsverhaltens und kennen Methoden zur Prävention und aktiven Bewältigung von beruflichen Beeinträchtigungen.


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