Altertumswissenschaften: Profilbereich Altorientalistik

Freie Universität Berlin
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  • Bachelor
  • Berlin
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Ein Ziel der Ausbildung an der Freien Universität besteht darin, die Studierenden in die Lage zu versetzen, in mindestens zwei altorientalischen Sprachen Texte verstehen und im Hinblick auf wissenschaftliche Problemstellungen interpretieren zu können. Dabei ist das Akkadische obligatorisch; als zweite Sprache kann Sumerisch oder Hethitisch gewählt werden.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Berlin
Hüttenweg 7, 14195, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zugangsvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife oder eine sonstige gesetzlich vorgesehene Studienberechtigung. Besondere Sprachvoraussetzungen:Englisch (Niveau B1 GER)

Themenkreis

Gegenstand

Der Bachelor-Studiengang Altertumswissenschaften bietet eine breite Grundausbildung im Verbund der sechs Disziplinen Ägyptologie, Altorientalistik, Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, Religionswissenschaft und Vorderasiatische Archäologie. Durch die Verknüpfung des Lehrangebots der beteiligten Fächer im integrativen Bereich des Bachelor-Studiengangs wird Interdisziplinarität gefördert, die sowohl in Forschung und Lehre als auch in der Berufspraxis außerhalb der Universität wichtig ist.

Gegenstand der Altorientalistik sind Sprachen, Geschichte und Kultur des alten Vorderen Orients (Gebiet etwa der heutigen Staaten Irak, Iran, Türkei, Syrien, Libanon, Israel und Jordanien) vom Beginn des 4. vorchristlichen Jahrtausends bis in die Zeit des Hellenismus. Verbindendes Element der unterschiedlichen Kulturen sind die in Keilschrift aufgezeichneten Quellen in den zentralen Sprachen Akkadisch (Assyrisch-Babylonisch), Hethitisch und Sumerisch. Die Keilschrift stellte in dieser historischen Periode das bedeutendste Schriftsystem Vorderasiens dar. Die Altorientalische Philologie vermittelt demgemäß Kenntnisse von Sprachen und Schriften der Hochkulturen des vorchristlichen Orients. Ein Ziel der Ausbildung an der Freien Universität besteht darin, die Studierenden in die Lage zu versetzen, in mindestens zwei altorientalischen Sprachen Texte verstehen und im Hinblick auf wissenschaftliche Problemstellungen interpretieren zu können. Dabei ist das Akkadische obligatorisch; als zweite Sprache kann Sumerisch oder Hethitisch gewählt werden.

Studienaufbau

Das Studium umfasst den vom gewählten Profilbereich unabhängigen integrativen Bereich, den Profilbereich, affine Bereiche und den Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV). Am Ende des Studiums erfolgt die exemplarische Vertiefung und Differenzierung eines ausgesuchten Studiengebiets durch die selbstständige wissenschaftliche Erarbeitung einer selbst gewählten Problemstellung (Bachelor-Arbeit).

Module der affinen Bereiche erweitern das fachwissenschaftliche Spektrum. In Ergänzung der Module des gewählten Profilbereichs sollen die Module der affinen Bereiche den Studierenden ein erweitertes, aber in sich geschlossenes qualifikatorisches Profil verschaffen. Die Module der affinen Bereiche und darin erbrachte Leistungen dürfen nicht mit Modulen und Leistungen des integrativen Bereichs und des studierten Profilbereichs übereinstimmen. Die wählbaren Module sind mit den Fachvertretern bzw. den Prüfungsbüros abzustimmen.

Der Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) umfasst ein Berufspraktikum sowie folgende Kompetenzbereiche: Fremdsprachen, Informations- und Medienkompetenz, Gender & Diversity-Kompetenz, Organisations- und Managementkompetenz, Personale und sozial-kommunikative Kompetenz und Fachnahe Zusatzqualfikationen, in denen zusätzliche berufspraktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden.

Beruf

Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen verfügen über wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, die für eine Berufstätigkeit oder einen weiterführenden Studiengang qualifizieren.

Altertumswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler arbeiten überwiegend in Forschung und Lehre an Hochschulen. Je nach Einsatzbereich üben sie prüfend-bewertende und gestaltende Tätigkeiten aus auf der Grundlage archäologischer und kulturgeschichtlicher Inhalte.
Daneben ergeben sich berufliche Perspektiven in Bereichen wie Denkmalpflege, Museen und Forschungsinstitutionen (zum Teil nur mit Master-Abschluss und/oder Promotion) und in unspezifischen Berufsfeldern wie Erwachsenenbildung, Journalismus, Tourismus, Kultur- und Wissenschaftsmanagement oder Verlagswesen.

Da nicht alle Absolventinnen und Absolventen einen Platz auf dem engeren fachwissenschaftlichen Arbeitsmarkt finden, sind der Erwerb von Zusatzqualifikationen, wie sie auch schon im Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV) vermittelt werden, sowie die frühzeitige Orientierung in Bezug auf weiter gefasste Beschäftigungsmöglichkeiten und die persönliche Bewerbungsstrategie von großer Bedeutung für den erfolgreichen Berufseinstieg.

Bewerbungszeitraum

Nur für das 1. Fachsemester: 01.06.-15.07. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.06.-15.07. (zum Wintersemester) und 01.12.-15.01. (zum Sommersemester)

Studienbeginn

Wintersemester

Regelstudienzeit

6 Semester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Semesterbeitrag 251,68 €