Angewandte Informatik

Hochschule Ostwestfalen-Lippe
In Höxter

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  • Bachelor
  • Höxter
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Studium bereitet die Absolventinnen und Absolventen wissenschaftlich fundiert und stark anwendungsbezogen optimal auf ein erfolgreiches Berufsleben vor. Es befähigt zur computergestützten, effizienten Problemlösung und Ergebnispräsentation nicht nur im technischen und planerischen Umweltschutz. Interdisziplinäres Arbeiten ist ein Schwerpunkt unserer Ausbildung.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Höxter
An Der Wilhelmshöhe 44, 37671, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Das Zeugnis der Fachhochschulreife, die allgemeine Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich. Der Studiengang ist derzeit nicht zulassungsbeschränkt.

Themenkreis

Beschreibung
Informationen systematisch und automatisch zu verarbeiten ist Aufgabe der Informatik. Informationsverarbeitende Systeme sind aus Wirtschaft und Verwaltung nicht mehr wegzudenken. Auch im Bereich des Umweltschutzes nehmen sie eine zentrale Stellung ein. Beispielsweise kann mit Hilfe moderner Simulationsmodelle, die am Rechner erstellt werden und die für die Praxis an Rhein, Elbe und Weser tauglich sind, erlernt werden, die Hochwassersituation frühzeitig richtig einzuschätzen. Dies trägt dazu bei, die Schäden möglichst gering zu halten.

Unter anderem solche Modelle sind Inhalt des Studiengangs "Angewandte Informatik" der Hochschule Ostwestfalen-Lippe am Standort Höxter. Die spezielle Ausrichtung dieses sechs Semester umfassenden Bachelor-Studiengangs ist die "Umweltinformatik".

Der Studiengang beinhaltet neben den informationstechnischen Grundlagen Aspekte der Umwelttechnik, der Landschaftsarchitektur und der Umweltplanung. Während die erste Studienphase durch Lehrveranstaltungen zur Betriebswirtschaft und zum Projektmanagement abgerundet wird, stehen in der zweiten Studienphase Netzwerke, Kommunikationstechnik und Software-Engineering ebenso im Mittelpunkt wie die Beschäftigung mit Computergrafik, Präsentationstechniken und Mediengestaltung. Darüber hinaus werden Kernkompetenzen aus dem IT- und Multimediabereich vermittelt. Eine achtwöchige praktische Studienphase, die in Betrieben oder anderen Institutionen zu absolvieren ist, ergänzt und vertieft den Lehrstoff.

Das Studium bereitet die Absolventinnen und Absolventen wissenschaftlich fundiert und stark anwendungsbezogen optimal auf ein erfolgreiches Berufsleben vor. Es befähigt zur computergestützten, effizienten Problemlösung und Ergebnispräsentation nicht nur im technischen und planerischen Umweltschutz. Interdisziplinäres Arbeiten ist ein Schwerpunkt unserer Ausbildung.

Studienort
Der FH-Standort Höxter hat im Bereich der Umweltplanung und Umwelttechnik ein einmaliges Profil in Nordrhein-Westfalen. Hier ist mit dem Umweltingenieurwesen, der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung und dem internationalen Studiengang "Environmental Sciences" ein Zentrum für die Umweltwissenschaften entstanden.

Die Umweltinformatik ist hier die logische Abrundung des Angebots und wird seit dem Wintersemester 2003/04 angeboten.

Studienverlauf
Das Studium gliedert sich in zwei dreisemestrige Studienphasen. In der ersten Studienphase werden Grundlagen aus den Bereichen Informatik, Landschaftsarchitektur, Umweltingenieurwesen und Betriebliche IT-Systeme vermittelt. Die zweite Studienphase beinhaltet zwei Vorlesungssemester und ein Semester für die praktische Studienphase, die auch im Ausland absolviert werden kann, und die Bachelorarbeit.

Die wichtigsten Studieninhalte für beide Studienrichtungen sind:

Programmieren
Da nicht für die Lösung aller Probleme Anwendungen verfügbar sind, steht die Programmierung im Fokus des Studiengangs. Von den Grundlagen der objektorientierten Programmierung über die effektive Umsetzung von Algorithmen insbesondere zur Simulation und Auswertung umwelttechnischer Fragestellungen bis hin zur hardwarenahen Programmierung sind ebenso Themen wie das ingenieurmäßige Design und die Modellierung neuer Softwareprojekte.

Betriebs- und Datenverarbeitungssysteme, Informatik
Wie funktioniert die Hardware für die Messung von Umweltinformationen? Mit welchen Algorithmen lässt sich der Verkehrsfluss durch eine Stadt optimieren oder die Ausbreitung von Schadstoffen beschreiben? Dieses sind Fragen, die in den Grundlagenveranstaltungen beantwortet werden und damit schon früh den Bezug der Informatik zur Umwelt herstellen.

Geoinformationssysteme und Fernerkundung
Viele Aufgaben in der Umweltinformatik besitzen einen konkreten Raumbezug die Betrachtung einer Schadstoffausbreitung oder eines Verkehrsflusses ist nur im Zusammenhang mit Lage-Informationen verständlich bzw. überhaupt lösbar. Deshalb werden heute in den meisten Umwelt-Planungsbüros und Behörden Geoinformationssysteme (GIS) eingesetzt, um Geodaten zusammen mit den erforderlichen Sachdaten zu erfassen, zu verwalten und gezielt auszuwerten. Sowohl die Anwendung als auch die Software-Entwicklung mit solchen GIS ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Studiengangs. Dabei werden auch Erfassungsmethoden für Geodaten, insbesondere satellitengestützte Verfahren wie die Fernerkundung oder GPS vermittelt.

Kommunikations- und Netzwerktechnik
Da selbst relativ einfache Datenverarbeitungssysteme heute oft vernetzt arbeiten, gewinnen Kenntnisse der Netzwerktechnik immer mehr an Bedeutung. Die Präsentation und Aufarbeitung von Daten aller Art erfolgt sowohl im Internet als auch in lokalen Netzen über das Web. Webdesign gehört daher genauso zu den Lehrinhalten wie die Multimedia im Internet.

Computergraphik
Durch die großen Leistungssteigerungen im Bereich der Computergrafik-Hardware in den letzten Jahren ergeben sich bei der Visualisierung umweltbezogener Daten völlig neue Möglichkeiten. Dennoch ist dabei auch heute immer zwischen Verfahren zur Geschwindigkeitssteigerung bei der Bildgenerierung auf der einen Seite und zur Verbesserung der realitätsnahen oder sogar fotorealistischen Abbildung auf der anderen Seite sorgfältig abzuwägen. Diese Verfahren stehen genauso wie die Grundlagen der dreidimensionalen Modellierung auf dem Lehrplan.

Weitere Vorlesungen
Neben weiteren Pflichtmodulen wie Mathematik, Projektmanagement und Betriebswirtschaftslehre ermöglichen Wahlpflichtmodule die Spezialisierung auf bestimmte Themen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Umweltingenieurwesen und Informatik. Dabei ist dann oft der Blick über den Tellerrand und damit interdisziplinäres Arbeiten gefragt ein weiterer Baustein eines erfolgreichen Studiums.

Module
Der Studiengang ist aus Modulen aufgebaut. Module sind inhaltlich und thematisch abgeschlossene Studieneinheiten, die aus verschiedenen Veranstaltungsformen wie Vorlesungen, Seminaren, Praktika oder Übungen zusammengesetzt sind. Ein Modul geht über ein Semester und wird mit einer Prüfung abgeschlossen.

Credits
Für den erfolgreichen Abschluss eines Moduls werden Leistungsprunkte (Credits) nach dem ECTS (European Credit Transfer System) vergeben. Ziel ist die europaweite Anrechnung von Studienleistungen.

Die Credits spiegeln den Arbeitsaufwand für die Studierenden wider. Für ein Studienjahr werden insgesamt ca. 60 Credits vergeben. Ein durchschnittlicher Studierender kann für einen Credit ca. 30 Arbeitsstunden rechnen (inkl. Präsenzzeiten, Vor- und Nachbereitung und Selbststudium). Im Einzelfall kann der Arbeitsaufwand aber auch höher oder niedriger liegen.

Bewertung
Credits gibt es für abgeschlossene Module. Den Abschluss bilden Prüfungen, beispielsweise Klausuren, Semesterarbeiten oder mündliche Prüfungen. Credits werden für den Arbeitsaufwand vergeben. Sie ersetzen nicht die Note sondern verleihen den Noten unterschliedlicher Fächer unterschiedliches Gewicht.

Zahlungsmodalitäten und weitere Preisinformationen
Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

Studienbeginn
jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungszeitraum
- 01.04. - bis 15. 07. eines jeden Jahres,
- falls danach noch Studienplätze frei sind, können Sie sich noch bewerben.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

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