Apparative Biotechnologie

Fachhochschule Bielefeld
In Bielefeld

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Bielefeld
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Studierende der Apparativen Biotechnologie lernen bei uns wie man analytischer Geräte und Verfahren anwendet, modifiziert und entwickelt.
Gerichtet an: Abiturienten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bielefeld
Kurt-Schumacher-Straße 6, 33615, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Abitur, Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Es existiert keine Zulassungsbeschränkung!

Themenkreis

Kurzbeschreibung des Studiengangs Apparative Biotechnologie

Ob in der Nahrungsmittelindustrie, der Landwirtschaft, der Veterinärmedizin, der Chemische Industrie, der Humanmedizin oder im Umweltschutz das Fachwissen der Biotechnologen wird in den unterschiedlichsten Branchen benötigt. Da der Bedarf an guten Mitarbeitern dort in den nächsten Jahren noch steigen wird, sind die bestehenden Studienplätze heiß begehrt.

Wirtschaft und Forschung benötigen jedoch nicht nur Mitarbeiter mit einer klassischen Ausbildung im Bereich Biotechnologie. Es werden auch vermehrt kompetente Fachleute gesucht, die die Apparate und Geräte für den Einsatz in den Biotechnologielaboren bedienen, entwickeln und vertreiben. Daher gibt es an der FH Bielefeld ab dem Wintersemester 2006 einen neuen Studiengang: Die Apparative Biotechnologie. Dieses in Deutschland einzigartige Studienangebot, hat die FH gemeinsam mit Vertretern aus der Praxis entwickelt.

Schwerpunkte des neuen Studiengangs:

- Biotechnologie (Zellkultivierung, Produktreinigung, Analytik)
- Naturwissenschaften (Biochemie, Physik, Mathematik, Informatik)
- Ingenieurwissenschaften (Elektrotechnik, Konstruktion, Mechanik)
- Fächerübergreifende Themen (Betriebswissenschaft, Vertrieb, Qualitätsmanagement)

Studienziele des Studiengangs Apparative Biotechnologie

Voraussetzung dafür sind technische und naturwissenschaftliche Kenntnisse sowie das Verständnis physikalischer und biochemischer Effekte. Deshalb erwerben die Studierenden bei uns nicht nur Basiswissen im Bereich Biotechnologie, sondern auch in den Fächern Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Konstruktion, Messtechnik, Regelungstechnik und Technische Mechanik. Darüber hinaus bieten wir unterschiedliche Wahlpflichtfächer wie beispielsweise Bioreaktortechnik und Anlagendesign oder Qualitätsmanagement an.

Zusätzlich stehen praxisorientierte Projekte auf dem Lehrplan. Im Rahmen dieser Arbeiten können die Studierenden ihr Wissen erstmals praktisch anwenden. Gleichzeitig erwerben sie dabei wichtige Soft Skills, die nicht in Vorlesungen vermittelt werden können. Dazu zählen u. a. Teamfähigkeit, Projektmanagement und Präsentation.

Studienabschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studiendauer: 6 Semester einschließlich Bachelorarbeit

Studienbeginn: Wintersemester - erstmals WS 2006

Berufsfelder für Absolventen der Apparativen Biotechnologie

Wo und als was kann ich als Absovent/in der Apparativen Biotechnologie arbeiten?

Unsere Absolventen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl über Fachwissen aus der Biotechnologie als auch aus den technischen Fächern verfügen.

Jeder Studierende hat durch die individuelle Kombination seiner Wahlpflichtfächer die Möglichkeit, sein persönliches Profil zu schärfen. Im Focus könnte beispielsweise die Konstruktion und Entwicklung biotechnologischer Apparate und Geräte sein. Möglich wären aber auch Schwerpunkte wie Vertrieb oder Marketing der entsprechenden Produkte.

Ebenso mannigfaltig wie die Einsatzmöglichkeiten unserer Absolventen sind die Branchen, in denen ihr Fachwissen benötigt wird:

Medizin

-Diagnostik; Methoden und Substanzen
- Entwicklung neuer therapeutischer Moleküle zur Behandlung von Krankheiten
- Drug delivery systems
- „Tissue engineering" zum Ersatz von Organen
- Gentherapie

Umwelt

- Biologischer Abbau von Schwermetallen
- Biologische Sanierung von kontaminierten Böden und Gewässern
- Abwasserbehandlung
- Behandlung organischer Abfälle

Chemische Industrie

- Herstellung von Massenchemikalien und Lösungsmitteln, wie Ethanol, Zitronensäure, Aceton, Butanol, usw.
- Synthese von speziellen Feinchemikalien, wie Enzyme, Aminosäuren, Alkaloide, Antibiotika

Veterinärmedizin

- Produktion von Vaccinen
- Fertilitätskontrolle
- Viehzucht

Nahrungsmittelindustrie

- Produktion von Bäckerhefe, Käse, Jogurt, Essig und Sojasoße
- Brauerei- und Keltereiprodukte
- Produktion von Aroma- und Farbstoffen

Landwirtschaft

- Pflanzenzüchtung zur Verbesserung der Resistenz gegenüber Pestiziden, Krankheitserregern, Trockenheit und Salzgehalt
- Massenhafte Verbreitung von Pflanzenklonen
- Modifikation von Pflanzen zur Verbesserung der Nährstoffinhalte und der Verarbeitungsprozesse.

Bewerbungsfristen:

Die Bewerbung muss jeweils bis zum 15.07. für das folgende Wintersemester erfolgen!


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