Aufbauqualifizierung „Behandlungspflege“ für exam. Altenpflegehelfer/innen bzw. Pflegehelfer/innen oder sonstige geeignete Kräfte gem. §§ 132, 132 a Abs. 2 SGB V i.v.m. §92 SGB V und gem. Curriculum des DBfK

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Wichtige informationen

Tipologie Seminar
Niveau Mittelstufe
Ort Oberhausen
Unterrichtsstunden 186h
Dauer 20 Tage
Beginn 26.04.2018
  • Seminar
  • Mittelstufe
  • Oberhausen
  • 186h
  • Dauer:
    20 Tage
  • Beginn:
    26.04.2018
Beschreibung

Die TeilnehmerInnen erwerben in einer sach- und fachgerechten theoretischen Schulung im Rahmen der Behandlungspflege gem. Landesvertrag NRW Häusliche Pflege alle notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Durchführung der behandlungspflegerischen Tätigkeit der Leistungsgruppe 1 u. 2. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen, praktischen und mündlichen Prüfung, deren erfolgreicher Abschluss in einem detaillierten Zeugnis und Zertifikat belegt werden. Einsatz in der LG1 bzw. LG2.
Gerichtet an: Staatlich anerkannte Altenpflegehelfer/innen, Pflegehelfer mit 2-jähriger Erfahrung in der Behandlungspflege (ambulant) oder PflegehelferInnen im stationären Bereich.

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
auf Anfrage
Oberhausen
Goethestr. 67 46047 Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
-
26.Apr 2018
Oberhausen
Goethestr. 67 46047 Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Mo-Fr 08:00-15:00 Uhr
Beginn auf Anfrage
Lage
Oberhausen
Goethestr. 67 46047 Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Uhrzeiten -
Beginn 26.Apr 2018
Lage
Oberhausen
Goethestr. 67 46047 Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Uhrzeiten Mo-Fr 08:00-15:00 Uhr

Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Ziel der Maßnahme ist es, exam. Altenpflegehelfer/innen bzw. exam. Krankenpflegehelfer/innen (keine Berufserfahrung notwendig) sowie sogenannte „sonstige geeignete Personen“ (Pflegehelfer/innen) mit einer zweijährigen Berufserfahrung in der Pflege, gem. den Rahmenverträgen für häusliche, zielgerichtet nach zu qualifizieren, damit diese ebenfalls behandlungspflegerische Leistungen abrechnen können, um eine schnelle Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die TeilnehmerInnen erwerben in einer sach- und fachgerechten theoretischen Schulung im Rahmen der Behandlungspflege gem. Landesvertrag NRW Häusliche Pflege alle notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Durchführung der behandlungspflegerischen Tätigkeit der Leistungsgruppe 1 u. 2. Die Ausbildung endet mit einer theoretischen, praktischen und mündlichen Prüfung, deren erfolgreicher Abschluss in einem detaillierten Zertifikat belegt werden. Nach erfolgreich absolvierter Weiterbildung können die Teilnehmer berufliche Handlungsfähigkeit/ Beschäftigungsfähigkeit durch Erwerb anerkannter Kompetenzen und Qualifikationen in Verbindung mit betrieblicher Erfahrung im Rahmen eines Praktikums erwerben.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Arbeitssuchende oder von der Arbeitslosigkeit bedrohte Mitarbeiter aller Branchen.

· Voraussetzungen

ab min. 10 Teilnehmern kann dieser Lehrgang auch Inhouse zu frei auswählbaren Terminen in Ihrer Einrichtung stattfinden! Der Zeitaufwand für aufwendige Reisezeiten und Reisekosten Ihrer Mitarbeiter entfällt. Außerdem können wir das Training auch am Wochenende durchführen. Sie bekommen daher ein Training frei Haus zu einem kalkulierbaren All-Inclusive-Preis.

· Qualifikation

- Eignungsfeststellung (Beratungsgespräch) - Abschlusszeugniss exam. APH bzw. KPH - Nachweis 2-jährige Berufserfahrung in der Pflege für Pflegehelfer/innen oder sonstige geeignete Kräfte

· Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen?

Berufliche Handlungsfähigkeit/ Beschäftigungsfähigkeit durch Erwerb anerkannter Kompetenzen und Qualifikationen gem. § 132a SGB V bzw. §87b Abs. 3, SGB XI

Meinungen

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Behandlungspflege
LG1
LG2
Pflegehilfskräfte
Spritzenschein
Behandlung in der Pflege
Pflege und Gesundheit
Blutdruckmessung
Ernährung im Alter und Blutzuckermessung
Medikamentengabe
Injektionen
Sub cutan und Richten von Injektionen
Umgang mit Kompressionsstrümpfe
Versorgung eines SPK und Umgang mit einer (PEG)
Medizinische Einreibung
Durchführung dermatologischer Bäder
Kältetherapie
Haftungsrecht

Dozenten

Oliver Müller
Oliver Müller
Pflege

Themenkreis

Die TeilnehmerInnen erwerben in einer sach- und fachgerechten theoretischen Schulung im Rahmen der Behandlungspflege gem. Landesvertrag NRW Häusliche Pflege alle notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Durchführung der behandlungspflegerischen Tätigkeit der Leistungsgruppe 1 u. 2.

Die Ausbildung endet mit einer theoretischen, praktischen und mündlichen Prüfung, deren erfolgreicher Abschluss in einem detaillierten Zeugnis und Zertifikat belegt werden. Gemäß der Rahmenverträge (Vergütungsvereinbarungen) für die Häusliche Krankenpflege im Bundesland NRW können von sog. 'sonstigen geeignete Personen' behandlungspflegerische Leistungen der Leistungsgruppe 1 und 2 erbracht werden, wenn sie eine zweijährige Berufspraxis in der Pflege, ein dreimonatiges Praktikum in der Behandlungspflege und eine Schulung von mindestens 160 Unterrichtsstunden incl. 10 Stunden für die schriftliche, mündliche und praktische Abschlussprüfung. Zusätzlich müssen 26 Stunden Vor- und nachbereitungszeit für Unterricht und Prüfung nachgewiesen werden.


RECHTLICHES

Sach- und fachgerechte theoretische Schulungsmaßnahme im Rahmen der zertifizierten Qualifizierung gem. Landesvertrag NRW Häusliche Pflege, § 13 "Berechtigung zur Abgabe der Leistungen" - Einsatz von Pflegehilfskräften in der Behandlungspflege gem. §§ 132, 132 a Abs. 2 SGB V, §37 SGB V i.v.m. §92 SGB V und Curriculum zur theoretischen Schulung der „Altenpflegehelfer(innen)" sowie der „sonstigen geeigneten Kräfte" gemäß § 17 „Vertrag über häusliche Krankenpflege, häusliche Pflege und Haushaltshilfe mit dem DBfK.

SEMINARINHALTE

  • „Haftungsrecht"
  • „Notfall"
  • „Hygiene"
  • „Medizinische Einreibung, Durchführung
  • dermatologischer Bäder, Kältetherapie„
  • „Inhalation"
  • „Instillation, Klistiere, Klysma"
  • „Flüssigkeitsbilanzierung, Augentropfen und -salben"
  • „Versorgung eines SPK und Umgang mit einer (PEG)"
  • „Versorgung von Dekubiti bis Grad II"
  • „Umgang mit Kompressionsstrümpfen"
  • „Injektionen, sub cutan und Richten von Injektionen"
  • „Medikamentengabe"
  • „Ernährung im Alter und Blutzuckermessung"
  • Blutdruckmessung"

Lehrgangsinhalte
Modul 1 „Blutdruckmessung“ (15UE)
Anatomie/Physiologie: Herz-Kreislauf / Krankheitslehre / Beobachtung des Blutdrucks / Messwerte / Methoden der Blutdruckmessung, inkl. Fehlerquellen Einschätzung und Dokumentation des Blutdrucks / Herz-Kreislaufmedikamente

Modul 2 „Ernährung im Alter und Blutzuckermessung“ (15UE)
Ernährung im Alter / Anatomie/Physiologie: Pankreas, Kohlenhydratstoffwechsel Krankheitslehre: Diabetes Mellitus Typ I und Typ II / Blutzuckermessung Dokumentation der Messwerte und Maßnahmen bei Normwertabweichungen

Modul 3 „Medikamentengabe“ (15UE)
Einführung in die Pharmakologie / Arzneimitteltherapie / Umgang mit Arzneistoffen / Medikamentengabe bei Patienten mit Einschränkung

Modul 4 „Injektionen, sub cutan und Richten v. Injektionen“ (15UE)
Haftungsrecht / Delegation/Anordnungs- und DurchführungsverantwortungInjektionsarten (s. c.) und Applikationsorte / Injektionsspritzen und Kanülen Umgang mit unterschiedlich abgefüllten Injektionslösungen / Dokumentation Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge (auch Materialentsorgung)

Modul 5 „Umgang mit Kompressionsstrümpfen“ (10UE)
Anatomie/Physiologie: Gefäße / Krankheitslehre: Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, die zur Verordnung von Kompressionsstrümpfen führen Wirkungsweise von Kompressionsstrümpfen / Anziehen der Kompressions-
strümpfe mit und ohne Anziehhilfe / Ausziehen der Kompressionsstrümpfe ehlerquellen und Komplikationen / Dokumentation

Modul 6 „Versorgung von Dekubiti bis Grad II“ (20UE)
Anatomie/Physiologie:Haut/Pathophysiologie Dekubitus / Dekubitusprophylaxe Dekubitus-Therapie bei Dekubiti Grad I und Dekubiti Grad II / Maßnahmen zur Beseitigung des Dekubitus / Material zur Wundversorgung / Septischer und aseptischer Verbandwechsel / Mitwirkung bei der Wunddokumentation

Modul 7 „Versorgung eines SPK und Umgang m. einer PEG“ (15UE)
Indikation und Lage / Krankheitslehre / Kontrolle der Einstichstelle Verbandswechsel / Vorbereitung, Durchführung, Nachsorge / Fehlerquellen Komplikationen / Maßnahmen zur Verhinderung katheterbedingter
Harnwegsinfekte / Dokumentation

Modul 8,9 „Flüssigkeitsbilanzierung, Augentropfen und -salben“ (5UE)
Physiologie: Flüssigkeitshaushalt / Gründe für eine Flüssigkeitsbilanzierung und Gründe für Abweichungen / Positive, ausgeglichene und negative Bilanz Durchführung der Bilanzierung und Dokumentation / Netzhautablösung, Glaukom, Katarakt / Übersicht über Wirkungsweisen von Augentropfen/-salben
Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge / Komplikationen / Dokumentation

Modul 10 „Instillation, Klistiere, Klysma“ (5UE)
Anatomie/Physiologie: Darm / Indikation und Kontraindikationen / Wirkungsweisen von Klistieren / Vorbereitung, Durchführung / Krankenbeobachtung bei und nach der Verabreichung / Dokumentation

Modul 11 „Inhalation“ (5UE)
Indikation für Inhalationen und Abgrenzung zur Beatmung / Inhalation
sarten und Umgang mit den Geräten / Dampfinhalation / Aerosole Ultraschallvernebelung / Hygieneregeln / Lagerung zur optimalen Inhalation und / Atemtechnik zur optimalen Inhalation / Dokumentation
.
Modul 12 „Med. Einreibung, dermatologischer Bäder,
Kältetherapie„ (10UE)
Krankenbeobachtung: Haut / Ekzematöse, infektiöse und allergisch bedingte Hauterkrankungen / Symptome und Beschwerden des Patienten mit Hauterkrankungen / Indikationen und Wirkungsweisen
dermatologischer Bäder und medizinischer Einreibungen Indikation und Wirkungsweise der Kältetherapie / Applikationsformen Umgang mit Kälteträgern / Nebenwirkungen / Dokumentation
.
Modul 13 „Hygiene“ (5UE)
Einführung in die Grundlagen der Bakteriologie, Virologie, Mykologie und Parasitologie / Gesetze, Normen und Richtlinien zur Hygienetechnik / Arbeits-/Berufs-/Bereichs- und Schutzkleidung in der Pflege
Hygienemaßnahmen im Bereich der Pflege / Eigenschutz
.
Modul 14 „Notfall“ (10UE)
Als erster Helfer in Notfallsituationen eine wirksame erste Hilfe leisten Betreuung von Notfallbetroffenen / LSM / Erkennen und Behandlung akuter Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Schock,...
Erste Hilfe bei Vergiftungen, Krampfanfällen, Unter- und Überzuckerung, Basismaßnahmen bei Verletzungen
.
Modul 15 „Haftungsrecht“ (5UE)
Haftungsrechtliche Grundlagen und Dokumentation / Berichtspflicht Weitergabepflicht / Fürsorgepflicht

Zusätzliche Informationen

Praktikum: Praktikum einen Umfang von 3 Monaten in (rechnerischer) Vollzeit Praktikums zur Anleitung und Einarbeitung in behandlungspflegerische Maßnahmen der Leistungsgruppen 1 und 2 de s o. a. Vertrages
Zulassung: Registrierung beruflich Pflegender
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Kontaktperson: Herr Cermik

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