Ausbildung zum Risikomanager

MSE GmbH
Inhouse

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Beschreibung

Die Ausbildung befähigt die Beteiligten, für Systeme und Organisationen ein Risikomanagement einzuführen, zu betreiben, aufrecht zu erhalten und ständig zu verbessern. Die Organisation kann dadurch auf Risiken angemessen reagieren, ihre Werte und damit ihren Bestand sichern.
Gerichtet an: Führungskräfte und Mitarbeiter aus Industrie, Handel, öffentlichen Verwaltungen, Banken und Versicherungen, die übergeordnete oder fachspezifische Aufgaben des Risikomanagements wahrnehmen.

Wichtige informationen

Themenkreis

Lernziele:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ...

  • ... kennen, beherrschen und erfüllen methodisch und inhaltlich die Aufgaben des Risikomanagements

  • ... verfügen über eine Methodenpalette für die Risikobeurteilung und können diese Methoden fallgerecht anwenden

  • ... können Risikobeurteilungen vorbereiten, moderieren und dokumentieren und sie können die Umsetzung der geplanten Maßnahmen unterstützen und deren Wirkung nach-weisen

  • ... sind in der Lage, Risikomanagement im Auftrag der obersten Leitung einzuführen, zu betreiben und den Risikomanagement-Prozess beständig zu verbessern

  • ... wissen, wie sie das Risikomanagement in das Managementsystem einbinden oder als eigenständiges System betreiben können

Inhalte:

  • Ziele, Konzept, Inhalte und Organisation der Qualifizierung

  • Anforderungen an die Qualifikation des Risikomanagers

  • Hinweise zur Entwicklung des Risikomanagements (RM); neuere Impulse (Basel II, Solvency II, ...)

  • Ziele und Nutzen des Risikomanagements

  • Grundbegriffe des RM; RM-Dokumentation

  • Risikomanagement-Prozess nach ONR 49000:2004 ff*

  • Bestimmung der Ausgangslage für das RM

  • Systemdefinition und Systemabgrenzung

  • Maßstäbe der Risikoeinschätzung, Anpassung der Risikolandschaft.

  • Risikobeurteilung: a) Methoden der Risikoerkennung Gefahrenlisten, Regeln und gesetzliche Anforderungen, Schadensauswertungen, ...

  • Vertiefende Methoden der Risikoanalyse: Grundkenntnisse evtl. Anwendungsbeispiele z.B. für FMEA, FTA / ETA, HAZOP, HACCP, ...

  • Risikobeurteilung: b) Methoden der Risikoeinschätzung: Szenariotechnik und Risikolandschaft; Risikoportfolio und Risikolandschaft IST-Zustand; Korrelation von Risiken; ... Vertiefende Methoden der Risikoeinschätzung: Statistische Verteilungsfunktionen zur Risiko-Abbildung (Value at Risk (VaR), Monte-Carlo-Simulation, Random Walk, ...)

  • Risikobeurteilung: c) Methoden der Risikobewertung: Risikoaggregation; Risiko-Toleranzgrenzen; Risiko-Toleranzbereiche; ...

  • Risikobewältigung:

    + Maßnahmenpakete zur Risikobewältigung bestimmen, planen, kalkulieren

    + Warnungen, Instruktionen, Ausbildungsmaßnahmen

    + Krisen- und Notfallmanagement-Planung

    + Frühwarnsysteme

    + SOLL-Risikolandschaft; Optimierung der Risikolandschaft

  • Risikoüberwachung und Systemüberwachung Dokumentation des Risikomanagement-Systems; Integration des RM in das Managementsystem der vertretenen Organisation; RM-Team; ...

  • Praxistransfer: Aufgabenstellungen des RM in der Arbeitsumgebung der vertretenen Organisation anwenden, erproben: Aufgabenvergabe; Teambildung; ...

  • Coaching und Informationsaustausch während der Praxisphase

  • Workshop:

    + Präsentation und Erfahrungsaustausch zu den erstellten Ausarbeitungen; vertiefen der Methodenanwendungen

    + Organisation eines Risikomanager-Netzwerks

    + Vorbereitung auf die Zertifizierung: Themenauswahl für die Projektarbeit; Prüfungsvorbereitung; ...

    + Organisation und Abgabetermine für die Projektarbeit; Prüfungstermin

  • Abgabe der Projekt-Hausarbeit

  • Zertifizierungsprüfung

Zertifizierung:

Mit der Ausbildung werden die Anforderungen an die Qualifikation des Risikomanagers nach ONR 49003:2004 erfüllt - durch eine als Praxisarbeit selbständig ausgearbeitete Risikobeurteilung und eine schriftliche Prüfung erhält die qualifizierte Person das Zertifikat „qualifizierter Risikomanager" (Certified Person) durch ein unabhängiges Zertifizierungsinstitut.

Zusätzliche Informationen

Weitere Angaben: Schulungskonzept: Seminar 3 Tage Praxistransfer Ca. 4 Wochen Workshop 3 Tage

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