Auslegung und Kalkulation von Folgeverbundwerkzeugen

Technische Akademie Wuppertal
In Hamburg

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  • Seminar
  • Hamburg
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

Zum Seminar Auslegung und Kalkulation von Folgeverbundwerkzeugen
Folgeverbundwerkzeuge erlauben es, komplexe Blechteile in hohen Stückzahlen zu fertigen. Da im Werkzeugbau jedes Werkzeug in der Regel nur einmal gebaut wird, ist aufgrund der Komple­xität und dem hohen technologischen Grad des Folgeverbundwerkzeugs eine genaue Kosten­be­rechnung entscheidend für die erfolgreiche Abwicklung eines Auftrags. Bereits in der Produktentwicklung und Werkzeugauslegung muss deshalb neben einem schlüssigen Werkzeugkonzept immer die daraus abgeleite Werkzeugkalkulation mitgeführt werden.


In diesem Seminar lernen Sie die wichtigsten Ferti­gungs­me­thoden sowie die Arten und Auslegungen dieser beson­deren Werkzeuge kennen. Neben produktrelevanten Aspekten wie reali­sierbare Toleranzen und Qualitätsbeeinflussende Faktoren wird Ihnen eine praxisorientierte Vorge­hens­weise zur Kalku­lation von Folgeverbundwerkzeugen vorge­stellt.

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auf Anfrage
Hamburg
Albert-Einstein-Ring 2, 22761, Hamburg, Deutschland
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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Kalkulation
Werkzeugbau

Themenkreis

Seminarinhalt: Auslegung und Kalkulation von Folgeverbundwerkzeugen

  1. Einführung in die Stanz- und Umformtechnik
    • Begriffe und Fertigungstechnologie
      (Normalstanzen/Feinstanzen)
    • Stanzeinrichtungen und Anlagen
    • Weiterführende Fertigungsverfahren
      (Waschen, Gleitschleifen, Oberflächen ...)

  2. Werkzeuge in der Stanztechnik
    • Werkzeugarten, Besonderheiten
    • Funktionen im Folgeverbundwerkzeug
    • Integrierbare Prozesse (Zuführung, Schweißen, Nieten…)

  3. Technologien und Werkstoffe im Werkzeugbau
    • Fertigungstechnologien bei der Werkzeugentstehung
      (Erodieren, Fräsen, Drehen, …)
    • Bedeutung der Werkzeugstähle für die Standzeit
    • Werkzeugführungen und Normteile

  4. Technisches Konzept als Basis für die Werkzeugkalkulation
    • Technischer Aufbau von Folgeverbundwerkzeugen
    • Werkzeugauslegung, Standzeiten, Gesamtausbringung
    • Auslegung des Streifenbildes, Bearbeitungsfolgen und Plattenaufbau
    • Realisierbare Toleranzen,
      Qualitätsbeeinflussende Faktoren
    • Vorgehensweise bei der Werkzeugkalkulation

  5. Teilekalkulation
    • Abwicklung, Streifenbild, Einsatzgewicht
    • Fertigungsprozesse: Stanzen, Gleitschleifen, Waschen
    • Rüst- und Fertigungszeiten