Berufsbegleitende Fortbildung Tanzpädagoge/in

Off-Theater nrw
In Meerbusch

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Tipologie Kurs berufsbegleitend
Niveau Mittelstufe
Beginn Meerbusch
Dauer 2 Jahre
Beginn 30.09.2017
  • Kurs berufsbegleitend
  • Mittelstufe
  • Meerbusch
  • Dauer:
    2 Jahre
  • Beginn:
    30.09.2017
Beschreibung


Gerichtet an: Insbesondere Tanz-, Sport-, Gymnastik- und Musiklehrer/innen, Dozenten/innen in Tanz-, Ballett- und Bewegungsschulen, Kultur-/Sozialpädagogen/innen, Lehrer/innen und Erzieher/innen sowie in Heilberufen Tätige

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Mit Bildungsgutschein

Dieser Kurs ist als Bildungsurlaub anerkannt

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
30.September 2017
Meerbusch
Grünstraße 28, 40667, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Karte ansehen
10 bis 18:30 Uhr
Beginn 30.September 2017
Lage
Meerbusch
Grünstraße 28, 40667, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Karte ansehen
Uhrzeiten 10 bis 18:30 Uhr

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Methodik/Didaktik
Darstellende Kunst
Tanz
Tanzpädagogik
Rudolf von Laban
Kreativer und zeitgenössischer Tanz
Pädagogik
Tanzvermittlung
Anatomie / Physiologie
Rhythmik

Dozenten

Karla Richter
Karla Richter
Trainer

Karla Richter, Rhythmikpädagogin/Dance-Alive-Spezialistin, Rhythmikstudium Musikhochschule Köln, Fortbildungen in Elementarem Tanz bei Maja Lex/Graciela Padilla und in Kreativem Tanz, seit 1983 Dozentin für Tanzpädagogik, Rhythmik und Dance-Alive am Langen-Institut (Monheim), Dozentin bei der LAG Tanz/NRW, Schwerpunkt: Rhythmik, Kreativer Tanz und Tanzpädagogik, Fachbereichsleitung Tanz beim Off-Theater nrw.

Themenkreis

Tanz als Ausdrucksform
Der Tanz gilt als älteste und körperlichste Ausdrucksform. Beim Tanzen entfalten sich nicht nur Lebensenergie sowie Lust an der Bewegung zu Rhythmus und Musik. Vielmehr kommt der Tanz auch dem menschlichen Bedürfnis nach eigenem Ausdruck und nach direkter Kommunikation mit anderen entgegen. Vor allem aber ist beim Tanz der ganze Mensch - mit Körper, Seele und Geist - beteiligt.

Tanzpädagogik

Der Tanz erlebt derzeit eine große Resonanz in der Öffentlichkeit. Auch die Tanzpädagogik will diese Begeisterung fördern. Sie ist aber auch an den "Nebenwirkungen" interessiert, denn der Tanz ermöglicht, die individuelle Beweglichkeit, das Körperbewusstsein und das eigene Ausdrucksrepertoire zu erweitern. Darüber hinaus kann das Tanzen zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und zur Erweiterung sozialer Kompetenzen beitragen. Und schließlich kann durch den Tanz - über sprachliche Barrieren hinweg - der kulturelle Austausch und die Integration von Menschen unterschiedlichster Herkunft angeregt werden. Um Tanzunterricht adäquat gestalten zu können, sind neben tänzerischen Fähigkeiten auch pädagogische Kompetenzen erforderlich. Die Tanzpädagogik beinhaltet ein umfassendes Spektrum an tänzerischen, rhythmisch-musikalischen und methodisch-didaktischen Kenntnissen, um Menschen jeden Alters kompetent im Tanz unterrichten zu können.

Bedarf an Tanzpädagogen/innen

Das Interesse an körperlich-tänzerischen Ausdrucksformen - und damit an der Tanzpädagogik - nimmt seit Jahren stetig zu. Tanzpädagogen/innen arbeiten in so unterschiedlichen Bereichen wie Schule, Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Kulturarbeit, Ballett-, Tanz- und Gymnastikschulen, im Fitness-/Wellness-Bereich sowie auf sozialem und therapeutischem Gebiet. Auch im schulischen Kontext wird dem Tanz eine zunehmende Bedeutung beigemessen (vor allem im Rahmen der "Offenen Ganztagsschule").

Konzeption der Fortbildung
Unsere Fortbildung zum/zur Tanzpädagogen/in umschließt die Grund-, Aufbau- und Diplomstufe in einem. Sie qualifiziert für die tanzpädagogische Arbeit mit allen Altersgruppen (Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren) sowie verschiedensten Zielgruppen. Unsere Fortbildung will umfangreiche Kompetenzen für die verschiedenen tanzpädagogischen Arbeitsfelder vermitteln sowie die motorischen, tänzerischen, kreativen, methodisch-didaktischen und persönlichen Fähigkeiten erweitern helfen.

Das Gerüst der Fortbildung beruht auf der praktischen und theoretischen Auseinandersetzung mit der Bewegungslehre nach Rudolf von Laban. Er entwickelte im frühen 20. Jahrhundert ein grundsätzliches Bewegungs- und Tanzsystem, das nicht nur Grundlage des modernen Ausdruckstanzes (von Mary Wigman bis Pina Bausch) wurde, sondern auch weiterhin zentraler Ausgangspunkt für tänzerische, choreographische und tanzpädagogische Arbeit ist.

Daneben werden Techniken und Anregungen aus verschiedenen Tanzrichtungen (Jazz-Dance, Modern-Dance, Afro, HipHop, Contact-Improvisation und Tanztheater) sowie Grundlagen von Rhythmik, Kreativem Tanz und Choreografie vermittelt. Die praktische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Stilrichtungen wird durch Einblicke in die Tanzgeschichte untermauert. In pädagogischer Hinsicht werden verschiedene methodisch-didaktische Vorgehensweisen und deren zielgruppenbezogene Anwendung behandelt.

Durch die intensive Verbindung von Tanzpraxis, Anleitungsübungen und pädagogischer Reflexion erhalten die Absolventen/innen ein umfassendes Rüstzeug für die Vermittlung von Tanz gegenüber Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Ein weiteres wesentliches Ziel ist die Entwicklung eines eigenen tanzpädagogischen Profils.

  • Einblicke in die pädagogischen Einsatzmöglichkeiten von Tanz
  • Auseinandersetzung mit Gruppenarbeit/Gruppendynamik sowie mit Methodik/Didaktik der Tanzpädagogik (Theorie und Praxis)
  • Befähigung zur Durchführung eigener tanzpädagogischer Lehrveranstaltungen oder Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (sowie mit speziellen Zielgruppen)
  • Reflexion der eigenen tanzpädagogischen Praxis

Erfolge des Zentrums

Zusätzliche Informationen

Arbeiten mit unterschiedlichen Zielgruppen.

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