Betriebspädagogik und Wissenspsychologie

RWTH Aachen
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  • Bachelor
  • Aachen
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Berufspädagogik und Wissenspsychologie liefern die notwendigen Kernkompetenzen für betriebliche Aus- und Weiterbildungsstrategien, für die Personal- und Organisationsentwicklung, für Qualifizierungskonzepte, für das Wissensmanagement, für Beratung bei Problem- und Konfliktfällen (Moderation, Supervision, Coaching).

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Aachen
Eilfschornsteinstr. 7, 52062, Thüringen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zum Bachelor-Studium wird zugelassen, wer über die allgemeine Hochschulreife, die einschlägig fachgebundene Hochschulreife, ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis oder einen vergleichbaren Schulabschluss im Ausland verfüg

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Betriebspädagogik

Themenkreis

Kurzinfo
Betriebspädagogik beschäftigt sich mit den Voraussetzungen, Prozessen und Ergebnissen von Qualifikations- und Gestaltungsprozessen in Betrieben und Organisationen, durch die Mitarbeiter für neue Anforderungen qualifiziert werden. Dazu gehören auch die Anpassung der Arbeitsumgebung an die Mitarbeiter sowie die zugehörigen Identifikations- und Integrations- sowie Legitimationsprozesse. Dadurch wird die wirtschaftliche, ethische und kulturelle Verfassung des Unternehmens begründet, dargestellt und vermittelt.

Wissenspsychologie als ein Gebiet der kognitiven Psychologie beschäftigt sich mit den Prozessen des Erwerbs, der Codierung, der Organisation, der Speicherung, des Abrufes und der Anwendung von Wissen. Letzteres wird in einem umfassenden Sinne als kognitive Repräsentation von Bedeutungsgehalten, von Handlungsschemata, -skripten und -typen verstanden. Dieses Wissen wird erworben, im Gedächtnis gespeichert und auf Aufgaben und Probleme der Praxis angewandt.

Berufspädagogik und Wissenspsychologie liefern die notwendigen Kernkompetenzen für betriebliche Aus- und Weiterbildungsstrategien, für die Personal- und Organisationsentwicklung, für Qualifizierungskonzepte, für das Wissensmanagement, für Beratung bei Problem- und Konfliktfällen (Moderation, Supervision, Coaching).

Berufsbildorientierung
Das Bachelorstudium der Betriebspädagogik und Wissenspsychologie bereitet - wie der Name des Studiengangs schon andeutet, auf das Berufsfeld der außerschulischen Aus- und Weiterbildung vor. Den Studierenden werden Perspektiven und Berufsmöglichkeiten in folgenden Bereichen eröffnet:

  • Mitarbeit in Forschung, Entwicklung und Lehre in wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Institutionen wie z.B. im Bundesinstitut für Berufsbildung, im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, in Institutionen von Parteien, Sozialpartnern und Verbänden,
  • Dienstleistungen im Bereich von Bildungsträgern wie z.B. Kammern, Weiterbildungsanbietern in öffentlicher und privater Trägerschaft,
  • Bildungsmanagement in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Bereich
  • freiberufliche Tätigkeit im Bereich der Bildungsberatung,
  • freiberufliche Durchführung von Kursen zum Beispiel für Lern- und Arbeitstechniken, verbale und nonverbale Kommunikation, Selbst- und Zeitmanagement,
  • Mitgestaltung von Print- und IuK-Medien,
  • Mitarbeit in Unternehmensberatungen,
  • Mitarbeit in Forschungseinrichtungen für Datenerhebung und Datenauswertung.

Zur Sicherung der Berufsfeldorientierung dienen folgende curricularen Elemente und Maßnahmen:

  • Praktika,
  • selbständigkeitsfördernde, aktive, verständnisorientierte Lehr- und Lernformen in Seminaren,
  • Selbststudium,
  • Mitarbeit bei der Erhebung und Auswertung empirischer Daten im laufenden Forschungsbetrieb der Institute,
  • Projektarbeiten zur Unterstützung der Bachelorarbeit in Kooperation mit Praxisfeldern,
  • Auswertung und Präsentation der Projektarbeit in Kooperation mit Vertretern der Praxisfelder.

Die Studierenden sollen während ihres Studiums folgende Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben:

  1. Fachliches Grundlagenwissen
    Grundlegend ist Lernen ein Gegenstandsbereich, der mittels verschiedener Perspektiven erschlossen werden kann: Lernen u.a. von Reiz-Reaktionsverbindungen, kognitiver Informationsverarbeitung, Entwicklung von Kompetenzen, Expertise und Transfer zu sozial, motivational, volitional und emotional geprägtem Verhalten.
    Dazu gehört insbesondere:
    • Kenntnis der organisationalen Rahmenbedingungen und persönlichen Lebensumstände von Lernenden/Teilnehmern.
    • Kenntnis zielgruppenspezifischer Konzeptionen und Planung von Bildungsmaßnahmen.
    • Kenntnis der relevanten Rechtsvorschriften und ihre Berücksichtigung im Rahmen der Planung von Bildungsmaßnahmen.
    • Kenntnis der Grundbegriffe, Theorien und Modelle von Lernen, Gedächtnis, Informationsverarbeitung und Verhalten.


    Damit sind Studierende in der Lage, empirische Untersuchungen in den o.g. Bereichen anhand wissenschaftlicher, methodischer und empirischer Kriterien zu beurteilen und statistische Aussagen nachzuvollziehen.

  2. Methodenkompetenz

    • Sinnfällige Nutzung von fachspezifischen Rechercheinstrumenten, wie z.B. wissenschaftlichen Datenbanken, bibliographischen Hilfsmitteln, Handbüchern, Kompendien und der einschlägigen Vorschriften des Bildungs- und Arbeitsrechtes.
    • Befähigung zur Selbstorganisation, Selbstmotivation und Selbstkontrolle des Lernens und Arbeitens in Studium und Beruf.
    • Selbständige, zielgerichtete, kritische, an unterschiedlichen Theorien und Modellen orientierte Bearbeitung von wissenschaftlichen und berufspraktischen Fragestellungen.
    • Befähigung zur Kooperation, um mit anderen Aufgaben, Fragestellungen und Probleme bearbeiten zu können.
    • Befähigung, erarbeitete Sachverhalte zielgruppenspezifisch darzustellen.
  3. Berufsfeldbezogene Qualifikationen
    Die Studierenden können Bildungsprozesse bedarfs- und problemgerecht planen, insbesondere

    • Bildungsbedarfe ermitteln,
    • Bildungspläne konzipieren sowie
    • Bildungsmaßnahmen planen, durchführen und evaluieren.

    Die Studierenden können Lern- und Lehrprozesse gestalten, dabei

    • didaktische Prinzipien und Modelle anwenden, Ziele, Inhalte und Formen der beruflichen Aus- und Weiterbildung auswählen, ordnen und begründen,
    • Instruktionsdesigns auswählen und zielgruppengerecht entwickeln/anpassen (Wahl von Lehrmethoden, Lernmaterialien, Medien, Sozialformen zur Gestaltung einer Bildungsmaßnahme; Planung, Implementation und Evaluation).

    Studierende können eigene Untersuchungen anhand theoretischer, experimenteller Vorgaben planen und Ergebnisse mit deskriptiven Statistiken darstellen sowie inferenzstatistisch bearbeiten.

    Studierende können eigene Untersuchungspläne und Instrumente zur Bedarfsermittlung und Evaluation entwickeln sowie deren Reichweite und Anwendungsmöglichkeiten bewerten.

Studienbeginn
Das Studium kann nur in einem Wintersemester aufgenommen werden.

Bewerbungsschluss ist der 15.7. (Ausschlussfrist!).

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studiengebühren 500 Euro pro Semester Semesterbeitrag 193 Euro

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