Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement (BK)

Hochschule Heilbronn
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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Heilbronn
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Ohne betriebswirtschaftliches Denken ist jede unternehmerische Aktivität zum Scheitern verurteilt. Wer daneben eine zusätzliche fachspezifische Kompetenz aufweisen kann, erhöht seine Chancen. Deshalb bietet der Studiengang Betriebswirtschaft in Künzelsau neben der fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung, die grundsätzlich alle beruflichen Perseptiven eines/r Betriebswirtes/in eröffnet, noch eine Zusatzqualifikation. Wahlweise können die Schwerpunkte. Kultur- und Freizeitmanagement. Sportmanagement. Non-Profit-Organisation-Management

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Heilbronn
Max-Planck-Str. 39, 74081, Baden-Württemberg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

* allgemeine Hochschulreife * fachgebundene Hochschulreife * Fachhochschulreife

Themenkreis

Das Studium Betriebswirtschaft am Standort Künzelsau ist auf sechs Semester angelegt und in Grund- und Hauptstudium unterteilt.

Insbesondere in den ersten beiden Semestern werden Grundlagen der modernen Betriebswirtschaftslehre inklusive einer Einführung in Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsmathematik, Statistik, Rechnungswesen, Marketing, Wirtschaftsenglisch oder -spanisch und Volkswirtschaftslehre vermittelt. Bereits im zweiten Semester werden neben den betriebswirtschaftlichen Pflichtfächern Lehrveranstaltungen in den verschiedenen Vertiefungsrichtungen angeboten. Orientierungsveranstaltung an. Die Vertiefungsfächer geben einen fundierten Überblick über das allgemeine Wissen dieses Bereiches.

Das praktische Studiensemester wird in der Regel in einem Arbeitsfeld absolviert, das zur jeweiligen Vertiefung passt. Dabei werden Praxisprojekte bereits weitgehend selbstständig bearbeitet.
Das Studium schließt mit der Bachelorthesis ab, in der wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden auf praktische Problemstellungen angewendet werden. Das Thema schließt sich hierbei meist ebenfalls and die gewählte Vertiefung an.
Typisch für den praxisorientierten Studiengang sind zahlreiche Projekte, Seminar- und Abschlussarbeiten in renommierten regionalen und überregionalen Unternehmen, Agenturen, Kultureinrichtungen, Vereinen, Verbänden, Sportorganisationen, etc.. Häufig sammeln die Studenten hier nicht nur erste Praxiserfahrungen, sondern knüpfen schon Kontakte für spätere Anstellungen.
Kultur- und Freizeitwirtschaft sind Wachstumsbranchen, in denen der Bedarf an betriebswirtschaftlichem Know-how ständig steigt. Freizeit gewinnt angesichts flexiblerer Arbeitszeit an Bedeutung, der Markt für Freizeitangebote und professionell angebotene Freizeitaktivitäten wächst. Auch in der Kulturarbeit ist die Tendenz zur Anwendung moderner Managementmethoden klar erkennbar, was vollkommen neue Anforderungen an die Führung von Kultureinrichtungen mit sich bringt.
Das Schwerpunktstudium vermittelt praxisbezogen die erforderlichen Kenntnisse im Freizeit- und Kulturbereich. Zunächst geht es um das Kennenlernen der einzelnen Sparten: Musik, Theater, Museen, Sport, Reisemarkt, Messen, Veranstaltungen etc.. Wichtig ist dabei insbesondere, um welche Märkte und Unternehmen/Organisationen es sich dabei handelt und welche unterschiedlichen Organisations- und Finanzierungsalternativen im Kultur- und Freizeitbereich bestehen. Darüber hinaus werden die speziellen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, insbesondere in den Bereichen Marketing und Controlling von Kultur- und Freizeiteinrichtungen vermittelt.

Der Praxisbezug dieses Schwerpunktstudiums wird durch Exkursionen, Fallstudien und Gruppen- und Projektarbeit in Zusammenarbeit mit Kultur- und Freizeiteinrichtungen unterstützt. Damit werden die Studenten/innen auf interessante und zukunftsträchtige Berufsfelder in der Kultur- und Freizeitwirtschaft vorbereitet, für die es bisher kaum betriebswirtschaftliche Angebote im Hochschulbereich gibt.
Beispiele für Exkursionen / Projektarbeiten:

* Exkursionstage in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Stuttgart, Museum Würth, Europa-Park Rust, Festspielhaus Baden-Baden, Kulturstiftung Hohenlohe,
* Praxiskontaktgespräche mit GEMA München, Event- und Konzertagenturen (z.B. Konzertspezialist Fritz Rau),
* Projektstudien im Rahmen von Seminaren, z.B. Image-, Zufriedenheits- und Bekanntheitsanalysen, Sponsoringkonzepte, Veranstaltungsplanung, Standortanalysen

Die Aussichten nach dem Studium.

Berufsfelder im Kultur- und Freizeitbereich sind zum Beispiel:

* Administratoren, Koordinatoren und Organisationsberater
* Unternehmensleiter bzw. -manager von Kultur- und Freizeitunternehmen
* Insituts- bzw. Organisationsleiter von Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Der Sport, mit seinen vielfältigen Ausprägungen, ist eine Wachstumsbranche von erheblicher ökonomischer Bedeutung. Die dynamische Entwicklung der Sportorganisationen und der Sportwirtschaft erfordert zunehmend betriebswirtschaftlich ausgebildete Fach- und Führungskräfte. Auf diesen Bedarf ist Vertiefung Sportmanagement Angebot, ausgerichtet.

Die Inhalte des Studienschwerpunktes Sportmanagement sind mit Experten des Sports abgestimmt. Sie vermitteln praxisbezogen die erforderlichen Kenntnisse im Sportbereich. Kooperationspartner sind z.B. der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) sowie der Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim.

Aufbauend auf grundlegende Lehrveranstaltungen zur Sportwirtschaft und zum Vereinsmanagement, werden spezielle Kenntnisse, vor allem in den Bereichen Sportmarketing, Sportcontrolling, Sportfinanzierung und Sportsponsoring vermittelt. Auch die internationalen Aspekte des Sportmanagements werden beleuchtet, in weiteren Schwerpunktveranstaltungen werden die besonderen wirtschafltichen und rechtlichen Themen des Sportmanagements vertieft und ergänzt.

Die praxisnahe Ausbildung wird unter anderem auch durch Exkursionen sowie Gruppen- und Projektarbeit in enger Kooperation mit Organisationen und Unternehmen der Sportwirtschaft gefördert.

"Learning by doing" - Praktika, Projektstudien bspw. ein internationales Sponsoring-Konzept für einen Profi-Fußballclub

* Marketing-Konzeptionen für überregionale Sport-Events
* Kundenzufriedenheitsanalysen für Sportstätten
* Implementierung von Controlling in Sport-Vereinen

Die Aussichten nach dem Studium.

Berufliche Einsatzfelder liegen zunächst innerhalb der Sportorganisationen, also in den Vereinen und Verbänden. Aber auch außerhalb des organisierten Sports eröffnen sich interessante Berufsperspektiven:

* kommerzielle Sportanbieter
* Unternehmen mit Sportmarketing und Sportsponsoring-Aktivitäten
* Sportagenturen
* Unternehmen der Sportartikelbranche

Vereinfacht ausgedrückt können Unternehmen grundsätzlich in solche unterteilt werden die eine Gewinnorientierung aufweisen (Profit-Organisationen) und solche die gemeinnützigen Charakter haben und nicht auf Gewinn ausgerichtet sind. Letztere werden auch Non-Profit-Organisationen, kurz „NPO“, genannt. Diese treten in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens auf, wie z.B. im Gesundheitswesen, Umwelt- und Naturschutz, Katastrophen- und Rettungswesen, Sport oder dem Kultursektor (Kunst, Entertainment, Freizeit). Sie zählen sowohl zu den stärksten Wachstumsbranchen (Beschäftigungswachstum von 4% bei durchschnittlich 1%) und zu den größten „Arbeitgebern“ (20% des Dienstleistungssektors). Eine der Besonderheiten ist das Ehrenamtlichen-Management.

All diesen Organisationen gemeinsam ist ihr zunehmender Qualifizierungsbedarf, um den raschen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen zu begegnen: Die beispielsweise rasant anwachsende Zahl von Non-Profit-Organisationen bedingt eine Zunahme der Notwendigkeit zur rationalen Betriebsführung. Im Gegensatz zu gewinnorientierten Unternehmen geht es bei NPO´s dann u.a. um sektorspezifische Erfolgsfaktoren wie Ehrenamt, Spendenaufkommen oder öffentliches Image: Im Mittelpunkt steht die Mission, das Leitbild.

Fachkräfte für Stiftungen, Vereine oder soziale Einrichtungen müssen also über spezifische Kompetenzen verfügen um die gemeinnützigen Ziele ihres Unternehmens nachhaltig zu erreichen. Das Studienangebot „NPO-Management“ ist in seiner interdisziplinären Ausrichtung genau auf dieses Anforderungsprofil zugeschnitten. Es vermittelt neben einer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung eine praxisorientierte Branchenspezialisierung für den NPO-Sektor. Beispiele für eine NPO-adaptierte Betriebswirtschaftslehre sind z.B.: institutionelle Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen, politisch-rechtliche Besonderheiten, spezifische Controllingsysteme in NPO´s, besondere Marketingfragen wie Fundraising oder Fragen des Human Ressource Management (u.a. Freiwilligenmanagement).

Das Studium konzentriert sich somit auf betriebswirtschaftliche Funktionen und Aufgaben im NPO-Management. Dies gilt ebenfalls für die praxisbezogene Ausbildung im Studium. Zur Durchführung von Praktika, Projektstudien und Praxis-Theorie-Projekten steht ein breites regionales Netzwerk, mit der Hochschule eng kooperierenden Unternehmen, zur Verfügung.

Beispiele für Theorie-Praxis-Projektarbeiten:
• Marketingkonzeption für ein großes Sport- oder Kunstevent
• Analyse zur innerbetrieblichen Kommunikation
• Zufriedenheitsanalysen bei NPO-Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern

Die Aussichten nach dem Studium:
Den Absolventen steht nach dem Studium der breite NPO-Sektor offen.
• geschäftsführende Tätigkeit
• Controller/in
• Pressesprecher/ in, Referent/ in
• Marketing-Leitung
• Qualitätsmanager/ in

Ziel:

...belegt werden.

Die gesamte Ausbildung ist stark praxisorientiert - sowohl von den Lehrinhalten her, den modernen, praxisbezogenen Lehrformen als auch durch das integrierte praktische Studiensemester. Auch kleine Gruppen im Grundstudium und 20 bis 25 Studenten in den Schwerpunktfächern sind hierbei von Vorteil.
Fachlich, sachlich, menschlich.

Während des Studiums wird das notwendige Fachwissen vermittelt. Daneben werden aber auch andere für einen späteren Berufserfolg mitentscheidende Fähigkeiten gefördert. Dazu zählen wir die Weiterentwicklung der Persönlichkeit und den Erwerb fachübergreifender Schlüsselqualifikationen, die in Zukunkft immer wichtiger werden. Hierzu gehören Eigeninitiative und -verantwortung, Kreativität, logisches und konzeptionelles Denken sowie Kommunikations-, Team- und Durchsetzungsfähigkeit. Ebenso der selbstverständliche Umgang mit dem PC und modernen Medien, z.B. dem Internet. Vor allem im Hauptstudium werden diese fachübergreifenden Kompetenzen durch aktive Lehr- und Lernmethoden gefördert, z.B. durch seminaristische Lehrveranstaltungen, Fallstudien, PC-gestützte Planspiele, Gruppen- und Projektarbeit...
Schnupperkurs auf den Märkten der Welt.

Internationalität wird im Geschäftsleben immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Gute englische Sprachkenntnisse sind daher ein Muss. Unsere Pflichtveranstaltungen in Wirtschaftsenglisch bzw. Wirtschaftsspanisch sowie teilweise Veranstaltungen in englischer Sprache können dabei ebenso eine Starthilfe sein, wie unsere freiwilligen Kurse in anderen Sprachen. Sinnvoll, nicht nur der Sprache wegen, und deshalb gern gesehen und unterstützt, wird die Initiative der Studenten/innen, z.B. ein Semester an einer unserer ausländischen Partnerhochschule zu studieren oder das praktische Studiensemester im Ausland zu absolvieren.

Anmeldeschluss:

  • für das Sommersemester jeweils der 15. Januar

  • für das Wintersemester jeweils der 15. Juli

Die Anmeldefrist verlängert sich bis zum Vorlesungsbeginn, soweit noch freie Studienplätze zur Verfügung stehen.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Sie erhalten Ihre Studienbescheinigung erst nachdem der Gesamtbetrag in Höhe von 581 € bei der Hochschule Heilbronn eingegangen ist.

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