Bilanzpolitik und Bilanzanalyse (Grundlagenseminar)

Verlag Dashöfer GmbH
In Essen, Berlin ((Wählen)), München und an 3 weiteren Standorten

998 
inkl. MwSt.
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
040/ ... Mehr ansehen

Wichtige informationen

Beschreibung

Inklusive Berücksichtigung der Neuregelungen des BilRUG Vielfältige Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte schränken die Aussagekraft des ausgewiesenen Jahresergebnisses deutlich ein. Eine korrekte Risikoeinschätzung erfordert deshalb „zwischen den Zeilen lesen“ zu können und mit Hilfe von Analysen der Liquidität, Finanzstruktur und Rentabilität die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie erhalten dafür eine verständliche, praxisnahe Einführung in die wichtigsten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Kennzahlensysteme. Die Steuerung des Unternehmens mit Hilfe von Kennzahlen schafft systematische Transparenz und die rationale Basis für die strategische Planung und elementare Managemententscheidungen. Mit diesem „Know how“ versetzen wir Sie gleichzeitig in die Lage, ein Frühwarnsystem für Ihr Unternehmen aufzubauen, um Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern. Anhand ausführlicher praxisorientierter Fallbeispiele und diverser Übungen wird die Umsetzung in die Praxis verständlich und durchführbar.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
10117, (Wählen), (Wählen)
30.November 2016
Düsseldorf
Düsseldorf, 40211, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Plan ansehen
auf Anfrage
Essen
Essen, 45127, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Plan ansehen
auf Anfrage
Hamburg
Hamburg, 20148, Hamburg, Deutschland
Plan ansehen
auf Anfrage
Hannover
Hannover, 30159, Niedersachsen, Deutschland
Plan ansehen
Alle ansehen (6)

Meinungen

Zu diesem Kurs gibt es noch keine Meinungen

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Bilanzanalyse

Themenkreis

  1. Die Finanzbuchführung
    • Jahresabschlüsse und Monats-GuV's / -BWA's aus der Praxis
    • Checkliste für eine stimmige Monats-GuV / -BWA
    • Weitere mtl. BWA-Zusatzauswertungen
  2. Spielräume bei der Bewertung von Vermögen und Schulden
    • Abschreibungen mit Anlagespiegel nach BilRUG
    • Rückstellungen
      • Unterscheidung sonstige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
      • Änderungen bei den Rückstellungen durch BilMoG
    • Handels – und Steuerbilanz
      • Maßgeblichkeitsprinzip der Handels- für die Steuerbilanz
      • Aufhebung des umgekehrten Maßgeblichkeitsprinzips
      • Besondere Bewertungsprinzipien
      • Abschreibungen nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung – Wertaufholungsgebot
    • Herstellungskosten gemäß HGB und EKStR sowie IFRS
    • Bewertung der Vorräte
    • Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
      • Aktivierungswahlrecht und Verbote
      • Kriterien für die Ermittlung von Entwicklungskosten
    • Zusammenfassung der Gestaltungsspielräume: Wie rechne ich mich arm/reich?
    • Ansatz latenter Steuern
  3. Der Jahresabschluss (JA) – Publizitätspflichten – BilRUG
    • Bestandteile des JA inkl. Anhang / Lagebericht
    • Publizitäts- und Prüfungspflichten
    • Aktuell: Das BilRUG und seine Auswirkungen
      • Die wesentlichen BilRUG-Neuerungen – anwendbar ab JA 2014 / Pflicht ab 2016
      • Neue Schwellenwerte und Neufassung der Umsatzerlöse
      • Neues GuV-Gliederungsschema ohne a. o. Erträge / Aufwendungen
      • Mögliche Auswirkungen auf Umsatz, operatives Ergebnis und Kennzahlen
      • Änderungen für den Anhang
  4. Bilanzanalyse anhand von Kennzahlen aus dem Monats- / Jahresabschluss
    (alle Kennzahlen auch mit englischen Begriffen)
    • Unterscheidung operatives und Gesamtergebnis
    • Vermögens- und Kapitalstruktur
    • Finanzstruktur und Liquidität
    • Kapitalumschlag, Lagerdauer sowie Debitoren- und Kreditorenziel
    • Rentabilitätskennzahlen
    • Cash-Flow-Kennzahlen
    • Kapitalflussrechnung mit Cash Flow aus Lfd. Geschäftstätigkeit, Investitionen und Finanzierung
    • Branchen-Kennzahlen zur Einordnung der eigenen Unternehmenskennzahlen
  5. Aufbau eines kennzahlenbasierten Frühwarnsystems
    • Wie baue ich ein individuelles Frühwarnsystem für mein Unternehmen auf?
    • Kritische Kennzahlenwerte für eine kurzfristige Insolvenzprognose (sog. Quicktest)
    • Erweiterung des Frühwarnsystems um unternehmensspezifische Kennzahlen
  6. Liquiditätsplanung und Working Capital Management (WOCM)
    • Liquiditätsplanung:
      • Unterscheidung Liquiditäts- und Finanzplanung
      • Liquiditätsplanung mit Soll-Ist-Vergleich
      • Aufbau einer Liquiditätsplanung (praktisches Unternehmensbeispiel)
      • Wichtige Insolvenzursachen – Schutz durch Kreditversicherung?
    • Working Capital Management (WOCM):
      • Definition Working Capital Management
      • Debitorenziel, Lagerumschlag, Kreditorenziel
      • WOC-Kennzahlen nach Branchen

Zusätzliche Informationen

Geschäftsführer, Führungskräfte und Leiter bzw. qualifizierte Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen.


Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen