Bioinformatik - TUM und LMU

Technische Universität München
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Beschreibung

Sie verfügt über einen rapide wachsenden Bestand an offenen Problemen und gewinnt immer mehr an Bedeutung in allen Bereichen der Biologie. Da die Methoden der Bioinformatik bereits industriell eingesetzt werden, es aber bisher praktisch kaum Absolventen dieser fachübergreifenden Disziplin gibt, besteht von Seiten der Industrie eine sehr hohe Nachfrage nach ausgebildeten Bioinformatikern.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Garching
Boltzmannstraße 3, 85748, Bayern, Deutschland
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auf Anfrage
München
Arcisstrasse 21, 80333, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Wenn Sie an der TU München studieren möchten, müssen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) oder eine berufliche Qualifikation nachweisen. Die Fachhochschulreife alleine berechtigt nicht zu einem Studium an der TU München. Deutsche Hochschulzugangsberechtigung * deutsche Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben * ausländische und staatenlose Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben.......

Meinungen

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Themenkreis

Beschreibung des Studiengangs

Die Bioinformatik ist eine Schlüsseltechnologie für die Weiterentwicklung von Biologie, Chemie, Pharmazie und Medizin. Sie verbindet die Gebiete Molekularbiologie, Biochemie und Genetik mit der Theoretischen und Praktischen Informatik, insbesondere in den Bereichen der Modellierung, der Datenbanken und der Algorithmik. Die Bioinformatik verfügt über einen rapide wachsenden Bestand an offenen Problemen und gewinnt immer mehr an Bedeutung in allen Bereichen der Life Sciences. Da die Methoden der Bioinformatik bereits industriell eingesetzt werden, es aber bisher praktisch keine Absolventen dieser fachübergreifenden Disziplin gibt, besteht von Seiten der Industrie eine sehr hohe Nachfrage nach ausgebildeten Bioinformatikern. Wegen des exponentiellen Wachstums an biologischen Daten, die z.B. im Rahmen nationaler und internationaler Genomprojekte generiert werden, bietet die Bioinformatik ein herausragendes Anwendungsfeld für die moderne Informatik. Erst der Einsatz von Informatikmethoden ermöglicht es, in Biowissenschaften mathematische Modelle zu bilden und mit ihnen Vorhersagen zu treffen. Erfolge in der biologischen Forschung gründen sich immer mehr auf neue Algotithmen und Informationen aus Datenbanken, wodurch die Generierung und Bewertung eigener Ergebnisse im Labor unterstützt wird.

Sie verfügt über einen rapide wachsenden Bestand an offenen Problemen und gewinnt immer mehr an Bedeutung in allen Bereichen der Biologie. Da die Methoden der Bioinformatik bereits industriell eingesetzt werden, es aber bisher praktisch kaum Absolventen dieser fachübergreifenden Disziplin gibt, besteht von Seiten der Industrie eine sehr hohe Nachfrage nach ausgebildeten Bioinformatikern.

Die Bioinformatik setzt Methoden aus verschiedenen Gebieten der Informatik ein: u.a. Kombinatorische Optimierung, Integer Linear Programming, Constraint-Programmierung, allgemeine Algorithmik, Methoden der Formalen Sprachen, Genetische Algorithmen, Geometrische Algorithmen, Stochastische Algorithmen, Neuronale Netze, Mustererkennung, Maschinelles Lernen, Inductive Logic Programming, Datenbanksysteme, Knowledge Discovery und Data Mining, sowie Computerlinguistik.

In den ersten vier Semestern sind die Informatik- und Mathematikmodule entweder vollständig an der LMU oder an der TUM abzulegen. Das Modul Datenbanken sowie weitere Wahlpflichtmodule können unabhängig absolviert werden.

Im zweiten Studienjahr sind die Module in Biochemie entweder an der LMU oder an der TUM abzulegen. Diese Wahl ist unabhängig von der Wahl der Informatik und Mathematikmodule.

Inhalte des Studiums

Allgemein werden für den Diplom- und Bachelor-Studiengang die ersten vier Fachsemester als Grundstudium und die darauf folgenden als Hauptstudium bezeichnet.

Im Grundstudium werden die grundlegenden Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Biologie und Chemie vermittelt sowie eine Einführung in die Bioinformatik gegeben. Im Hauptstudium liegt der Schwerpunkt auf der Bioinformatik. Es ist geplant, so viele Vorlesungen im Hauptstudium, wie es die verfügbare Lehrkapazität erlaubt, auf Englisch zu halten.

Pflichtveranstaltungen in den ersten 6 Fachsemestern

Für die ersten sechs Fachsemester wird die folgende Semesterzuordnung der Lehrveranstaltungen empfohlen. Zusätzlich zu den Angaben in Semesterwochenstunden (SWS) gibt es ein Punktesystem, um den Wechsel an andere Universitäten im In- und Ausland zu ermöglichen (European Credit Transfer System, ECTS).

..... Voraussetzungen

Ausländische Hochschulzugangsberechtigung
* deutsche Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben habe

* ausländische und staatenlose Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben

Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Alle Studenten sind in Deutschland kranken- und pflegeversicherungspflichtig, d.h. man muss einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz nachweisen und die Beiträge zur Pflegeversicherung leisten, um sich an einer deutschen Hochschule immatrikulieren zu können. Konkret bedeutet dies, dass man sich noch vor der Immatrikulation um eine Bescheinigung über den ausreichenden Versicherungsschutz kümmern muss. Die Vorlage einer Versicherung aus dem Heimatland (in Form einer Plastikkarte oder Versicherungspolice) ist für die Immatrikulation nicht ausreichend !

Studienbeginn

zum Wintersemester, für höhere Fachsemester (ab dem 2. Semester) auch zum Sommersemester

Regelstudienzeit (in Semestern) :- 6

Unterrichtssprache :- Deutsch, Englisch

Eignungsfeststellungsverfahren/ Eignungsverfahren :-ja

Bewerbungsschluss :-15. Juli, in höhere Semester auch zum SS (15. Januar)

Zulassungsbescheid ;-im August

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Pro Semester fallen an: * Studiengebühren (500,- €) * Studentenwerksbeitrag (42,- €)