Bioprozesstechnik

Technische Universität München
In Freising-Weihenstephan

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  • Bachelor
  • Freising-weihenstephan
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Durch die aus verwandten Studiengängen bewährte Verschränkung von Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften ist er eine Herausforderung für Studierende, die sich für Molekularbiologie und Biochemie ebenso interessieren wie für Verfahrenstechnik und Prozessautomation. Hier lernen Sie das Wechselspiel von Molekülen, Organismen und Maschinen zu verstehen und verfahrenstechnisch in neuen umweltschonenden Prozessen für die Entwicklung und Sicherung unserer Gesundheit und unseres Lebensgefühls einzusetzen.

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auf Anfrage
Freising-Weihenstephan
Strasse, 85350, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Wenn Sie an der TU München studieren möchten, müssen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) oder eine berufliche Qualifikation nachweisen. Die Fachhochschulreife alleine berechtigt nicht zu einem Studium an der TU München. Deutsche Hochschulzugangsberechtigung * deutsche Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben * ausländische und staatenlose Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben....

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Themenkreis

Beschreibung des Studiengangs

Die Entwicklung in der pharmazeutischen und chemischen Industrie strebt zunehmend eine Nutzung biotechnologischer Methoden zur Erzeugung neuer Produkte an. Enzyme oder Mikroorganismen als biologische Katalysatoren ermöglichen eine drastische Absenkung der Prozessintensität hin zu wesentlich milderen Reaktionsbedingungen. Diese erlauben es, insbesondere Proteine als neue Biopharmaka herzustellen und in aktiver Form, z. B. als therapeutische Antikörper, bereit zu stellen. Hierbei sind vor dem Hintergrund der Molekularbiologie die Prozesse bestimmend für die Produkte. In dem neuen Studiengang werden die interdisziplinären Kenntnisse vermittelt, die es in diesem innovativen Feld der Biotechnologie erlauben, als Ingenieur eine leitende Tätigkeit in Produktion oder Verfahrensentwicklung zu übernehmen.

Der Studiengang Bioprozesstechnik an der Technischen Universität München ist in seiner interdisziplinären Ausrichtung einmalig in Deutschland. Durch die aus verwandten Studiengängen bewährte Verschränkung von Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften ist er eine Herausforderung für Studierende, die sich für Molekularbiologie und Biochemie ebenso interessieren wie für Verfahrenstechnik und Prozessautomation. Hier lernen Sie das Wechselspiel von Molekülen, Organismen und Maschinen zu verstehen und verfahrenstechnisch in neuen umweltschonenden Prozessen für die Entwicklung und Sicherung unserer Gesundheit und unseres Lebensgefühls einzusetzen.

Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan ist durch seine interdisziplinäre Zusammensetzung und seine Campusstruktur ein idealer Standort für diesen Studiengang, der wissenschaftliche Höchstleistung mit traditionsreichem Ambiente verbindet.

Inhalte des Studiums

Der ab Oktober 2007 in Kooperation mit Garchinger Fakultäten am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München angebotene Studiengang Bioprozesstechnik ist konsekutiv als sechssemestriges Bachelor- mit nachfolgendem viersemestrigen Master-Programm aufgebaut. Daraus ergeben sich beste Möglichkeiten, international kompatibel zu studieren. Das integrierte European Credit Transfer System (ECTS) erleichtert Auslandsaufenthalte bzw. die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen. Das Studium beinhaltet die neuen biotechnologischen Felder der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen und ist an der Schnittstelle zwischen der molekularen und verfahrenstechnisch orientierten Biotechnologie angesiedelt. Die Möglichkeiten zur technologischen Beherrschung sensibler Produktionssysteme mit Zellkulturen und Enzymen zur Generierung hochwertiger Metabolite und Biopharmazeutika werden über on-line Analytik, Prozessautomation, Strömungsgestaltung in Bioprozessen und Hygienic Design, sowie durch die Bearbeitung ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen bei Fermentation, Produktgewinnung und Aufreinigung sowie Aseptik und Sterilprozesstechnik vermittelt. Gleichzeitig widmet sich das Studium den Anforderungen der Life Sciences in naturwissenschaftlicher Hinsicht mit Veranstaltungen zur Biologie organismischer und enzymatischer Systeme und ihrer Beherrschung durch molekularbiologische Methoden, metabolic engineering sowie apparativer und bioinformatischer Analytik.

Berufsaussichten
Durch die Betonung der Ingenieurwissenschaften vor einem starken naturwissenschaftlichen Hintergrund und einer fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnis erwerben die Absolventen ein differenziertes Profil, das in In- und Ausland äußerst gefragt ist. Der Studiengang eröffnet den Absolventen exzellente Berufsaussichten im Bereich der sehr innovativen biopharmazeutischen Industrie, in der zugehörigen Anlagenplanung und in verwandten Bereichen, wie z. B. der kosmetischen Industrie. Diese schöpfen grundlegend neue Produkt- und Verfahrensmöglichkeiten aus den Zukunftsfeldern der medizinisch orientierten roten, der den nachwachsenden Rohstoffen zugewandten grünen sowie in der nach chemischen Produkten ausgerichteten weißen Biotechnologie. Diese Life Science-Unternehmen haben einen massiven Bedarf an hervorragend ausgebildeten Ingenieuren mit naturwissenschaftlichem Verständnis. Weitere Berufschancen bieten sich in einer wissenschaftlichen Tätigkeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Studienrichtungen :-keine expliziten Vertiefungsrichtungen, individuelle Schwerpunktsetzung durch Wahlfächer

Regelstudienzeit (in Semestern) :-6

Unterrichtssprache :-Deutsch

Studienbeginn :-nur zum Wintersemester

Eignungsfeststellungsverfahren/ Eignungsverfahren :-nein

Bewerbungsschluss :-15. Juli

Zulassungsbescheid :-Online nach Überprüfung der Bewerbungsunterlagen

....Voraussetzungen

Ausländische Hochschulzugangsberechtigung

* deutsche Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben
* ausländische und staatenlose Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben

Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Alle Studenten sind in Deutschland kranken- und pflegeversicherungspflichtig, d.h. man muss einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz nachweisen und die Beiträge zur Pflegeversicherung leisten, um sich an einer deutschen Hochschule immatrikulieren zu können. Konkret bedeutet dies, dass man sich noch vor der Immatrikulation um eine Bescheinigung über den ausreichenden Versicherungsschutz kümmern muss. Die Vorlage einer Versicherung aus dem Heimatland (in Form einer Plastikkarte oder Versicherungspolice) ist für die Immatrikulation nicht ausreichend !

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Zusätzliche Informationen

Preisinformation: -Pro Semester fallen an:- * Studiengebühren (500,- €) * Studentenwerksbeitrag (42,- €)