Biotechnologie

Hochschule Ostwestfalen-Lippe
In Lemgo

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  • Bachelor
  • Lemgo
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Es wird eine praxisorientierte moderne Biotechnologie in gut ausgestatteten Laboratorien gelehrt. Die Nähe zu den beiden Studiengängen Lebensmitteltechnologie und Pharmatechnik in unserem Fachbereich eröffnet den Studierenden der Biotechnologie hervorragende Möglichkeiten, sich auch in Nachbarwissenschaften umzusehen. In der Forschung und Entwicklung bietet der Fachbereich viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen.

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Veranstaltungsort(e)

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Lemgo
Liebigstraße 87, 32657, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die allgemeine Einschreibungsvoraussetzung wird durch eine der folgenden Qualifikationen nachgewiesen: - Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule; - Sonstiges im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil); - Abitur oder sonstiges Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an Universitäten in NRW berechtigt; - Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule des Berufskollegs und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein halbjähriges gelenktes Praktikum; ...

Themenkreis

Fachgebiet Biotechnologie
Biotechnologie ist die integrierte Anwendung von Biochemie, Mikrobiologie und Verfahrenstechnik mit dem Ziel, das Potential von Mikroorganismen, Zell- und Gewebekulturen sowie Teilen davon für technische Anwendungen zu nutzen.

Farbenlehre der Biotechnologie
Oft werden die unterschiedlichen Anwendungsgebiete der Biotechnologie durch Farben gekennzeichnet.
- Die Grüne Biotechnologie arbeitet an der Veränderung der Eigenschaften von Pflanzen, meist mit gentechnischen Methoden, und mit Pflanzenzellen in Kulturmedien zur Produktion von Wirkstoffen.
- Die Rote Biotechnologie befasst sich mit den Wirkungsmechanismen zwischen lebenden Zellen im Organismus und Wirkstoffen, neuen Methoden der medizinischen Diagnostik sowie mit Säugerzellen in Kulturmedien.
- Die Weiße Biotechnologie nutzt die biologischen Möglichkeiten von Zellen und Enzymen für die industrielle Herstellung von Feinchemikalien und Massenprodukten, oft als Alternative zu chemisch synthetischen Verfahrensprozessen.
- Die Blaue Biotechnologie nutzt das biologische Potential der Einzeller des Meeres, das aufgrund des Vorkommens extremer Umweltbedingungen viele Besonderheiten aufweist.
- Die Graue Biotechnologie fasst alle biologischen Verfahren des Umweltschutzes zusammen. Hierzu gehören die Verfahren der Abwasserreinigung, der Bodenaufbereitung, der Abfallbehandlung und der Abluftreinigung.
Durch die dynamische Entwicklung der beteiligten Fachdisziplinen, insbesondere der Gentechnik und der Biochemie, ergibt sich auch für die Biotechnologie ein ständiger Entwicklungsprozess. Eine Möglichkeit die Biotechnologie zu unterteilen orientiert sich an den Fachdisziplinen für die Produkte erzeugt werden:
- Lebensmitteltechnologie: Produktion von natürlichen Lebensmittelzusatzstoffen, wie z.B. Essigsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Emulgatoren, Stabilisatoren, Feuchthaltemittel, Ver-dickungsmittel, Süßstoffe, Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Enzyme und Vitamine. Bereitstellung von Starterkulturen für die Brauer, Winzer, Bäcker und Meier.
- Umwelttechnik: Reinigung von Abwasser, Abluft und kontaminierten Böden. Kompostierung von organischen Abfallstoffen.
- Pharmatechnik: Herstellung von Wirkstoffen, meist mit genetisch veränderten Mikroorganismen, z.B. Antibiotika, Wachstumshormone, Trombolytika, Insulin und Interferon.
- Medizinische Diagnostik: DNA-Analyse zur Erkennung von Erbkrankheiten, Antikörperproduktion für die Erkennung von z.B. Hepatitis oder HIV.
- Werkstofftechnik: Herstellung von Biopolymeren (Plastik) mit Bakterien aus nachwachsenden Rohstoffen. Anreicherung von Metallen aus Armerzen.

Voraussetzungen

I. Allgemeine Einschreibungsvoraussetzungen
Werden durch eine der folgenden Qualifikationen nachgewiesen:
- Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule;
- Sonstiges im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil);
- Abitur oder sonstiges Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an Universitäten in NRW berechtigt;
- Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule des Berufskollegs und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein halbjähriges gelenktes Praktikum;
- Im Land NRW erworbener oder anerkannter schulischer Teil der Fachhochschulreife (z. B. der gymnasialen Oberstufe) und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein einjähriges gelenktes Praktikum;
- Vom Ministerium für Schule und Weiterbildung als Fachhochschulreife NRW (schulischer und praktischer Teil) gleichwertig anerkanntes Zeugnis.

II. Besondere Einschreibungsvoraussetzungen
Nachweis eines studiengangbezogenen Praktikums. Das Praktikum umfasst 8 Wochen und muss vollständig vor Aufnahme des Studiums absolviert sein.
Das Praktikum kann durch einschlägige Tätigkeiten im Rahmen der Fachoberschulausbildung ersetzt werden. Daneben können auch sonstige einschlägige praktische Tätigkeiten auf das Praktikum angerechnet werden, wenn sie in relevanten Bereichen stattgefunden haben.
Weiterhin wird vorausgesetzt, dass die Fachhochschulreife bzw. die als gleichwertig anerkannte Qualifikation Englischkenntnisse auf mittlerem Niveau umfasst.

Studienstruktur
Das Studium gliedert sich in das
- Grundstudium, 1. bis 3. Semester, und das
- Hauptstudium, 4. bis 6. Semester.
Die Fächer sind z.T. in Gruppen, sogenannten Modulen zusammengefasst. Die Fächer der Module werden in Prüfungen gemeinsam abgeprüft.
Im 6. Semester wird die zweimonatige Bachelorarbeit angefertigt. Das Studium schließt mit einer mündlichen Prüfung ab.
Die Lehrveranstaltungen während des Studiums sind
- Vorlesungen (V),
- Übungen (U) und
- Praktika (P).
Die Lehrveranstaltungen unterteilen sich außerdem in
- Pflichtfächer (PF) und
- Wahlpflichtfächer (WPF).
Bei den Wahlpflichtfächern ist aus vorbestimmten Fächerkatalogen zu wählen. Die Teilnahme an Praktika und Übungen ist z.T. von zuvor erbrachten Studienerfolgen abhängig. Die notwendigen Voraussetzungen werden über Prüfungen nachgewiesen.
Die Fächer sind nach einem Bewertungschema, das den Umfang der Lehrveranstaltung in Semesterwochenstunden (SWS) und den Arbeitsaufwand der Studierenden beinhaltet, mit Credits (CR) versehen. Dies wird gemacht, um bei gegenseitiger Anerkennung von Studienleistungen mit anderen Hochschulen besser vergleichen zu können.

Zahlungsmodalitäten und weitere Preisinformationen
Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

Studienbeginn
jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungszeitraum
- 01.04. - bis 15. 07. eines jeden Jahres,
- falls danach noch Studienplätze frei sind, können Sie sich noch bewerben.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

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