Ceradioden / Keramische Dioden

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Ceradiode / Ceradioden / Keramische Dioden Ceradioden oder keramische Dioden finden Verwendung als Schutzelement in der Elektronik. Mikroelektronik ist gegenüber elektrostatische Entladungen sehr empfindlich. Elektrostatische Entladungen entstehen zum Beispiel, wenn man Kontakte berührt oder Stecker abgezogen werden. Dabei kann ein ESD-Impuls vom Anschluss über die Signalleitung bis zu den Bauelementen fließen und diese zerstören. Schon gewöhnliche Halbleiterdioden eignen sich zum Schutz von elektronischen Bauteilen. Doch ab 25 °C aufwärts verschlechtern sich deren Schutzeigenschaften zunehmend. Da elektronische Geräte aufgrund der Verlustleistung warm bzw. heiß werden, eignen sich normale Halbleiterdioden nur bedingt.

Dagegen weisen keramische Dioden (Ceradioden) konstante Schutzeigenschaften bis zu einer Temperatur von 85 °C auf. Sie eignen sich zum ESD-Schutz von Daten-, Audio- und Videoleitungen. Aber auch für die Ein- und Ausgängen von ICs und an den Schnittstellen von Anschlüssen und Kontaktleisten. In vielen Fällen ist es sogar möglich, eine Halbleiterdiode durch eine Ceradiode zu ersetzen. Man erhält dadurch eine Diode mit einer hohen Temperatur-Stabilität.

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Übersicht: Halbleiterdioden
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