Choreographie

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
In Berlin

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  • Master
  • Berlin
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Die Studienveranstaltungen entwickeln gleichermaßen choreographisch-handwerkliche, ästhetisch-reflektierende und schöpferische Kompetenzen der Studierenden. Zentrale Zielkompetenzen des Studiengangs sind: Reflexion und Kommunikation von tänzerisch-choreographischen Arbeiten und Prozessen in ihren sozio-kulturellen und geistesgeschichtlichen Kontexten,. Identifizierung und Formulierung ästhetisch und gesellschaftlich relevanter Fragestellungen für choreographische Projekte,

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Berlin
Schnellerstraße 104, 12439, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Choreographie

Themenkreis

Der anwendungsorientierte Masterstudiengang „Choreographie“ zielt in der Verbindung von praktischer Arbeit und theoretisch gestützter Reflexion auf die Entwicklung von herausragenden Fähigkeiten zur Realisierung professioneller künstlerischer Projekte.

Der Studiengang orientiert methodisch auf die Entwicklung einer eigenständigen künstlerischen Individualität der Studierenden. Die Struktur des Studiengangs eröffnet den Studierenden möglichst umfassenden Raum für kreative Prozesse mit all ihren notwendigen Brüchen, Suchbewegungen und individuellen forschenden Ansätzen; sie ermöglicht den Studierenden, ihren individuellen Fragestellungen nachzugehen, sie zu präzisieren und zu konkretisieren sowie Methoden zu erforschen, mittels derer sie im beständigen Prozess unmittelbar praktischer choreographischer Projektarbeit individuelle künstlerische Wirkungsstrategien herausbilden können.

Die Studienveranstaltungen entwickeln gleichermaßen choreographisch-handwerkliche, ästhetisch-reflektierende und schöpferische Kompetenzen der Studierenden. Zentrale Zielkompetenzen des Studiengangs sind:

  • Reflexion und Kommunikation von tänzerisch-choreographischen Arbeiten und Prozessen in ihren sozio-kulturellen und geistesgeschichtlichen Kontexten,
  • Identifizierung und Formulierung ästhetisch und gesellschaftlich relevanter Fragestellungen für choreographische Projekte,
  • Dramaturgische Strukturierung choreographischer Ideen,
  • Befragung bestehender und Entwicklung eigener choreographisch-handwerklicher Instrumentarien,
  • Fähigkeit zur interdisziplinären künstlerischen Arbeit.

Der Studiengang forciert keine bestimmte Ästhetik, Technik oder Arbeitsweise, vielmehr sensibilisiert er für ein weites Spektrum von Möglichkeiten, innerhalb dessen die Studierenden sich in der Auseinandersetzung mit dieser Vielfalt künstlerisch eigenständig positionieren. Angesicht der Bandbreite zeitgenössischer choreographischer Ansätze sind die Studierenden herausgefordert, das Verhältnis und die Gewichtung von Konzeption und Bewegungsarbeit in der eigenen künstlerischen Arbeitsweise individuell zu gestalten. Indem die choreographische Arbeit als Ausdruck des Zusammenhangs des Ästhetischen und Politisch-Sozialen verstanden wird, eröffnen sich den Absolventen Arbeitsfelder vom Bühnentanz über das Musik-, Tanz- und Sprechtheater, Installationen, site specific works und Performances bis in den Bereich des community dance.

Inhalte des Studiengangs

Das Studium umfasst drei Bereiche, welche die Grundlagen choreographischer Arbeit markieren: „Körper- und Bewegungsrecherche“, „Kontext und Dramaturgie“ und „Choreographische Praxis“. Diese drei Bereiche sind über die ersten drei Semester gleich gewichtet und in Module unterteilt, die im vierten Semester in das Abschlussmodul münden.

Körper- und Bewegungsrecherche

Das Modul versteht sich als Laboratorium der Entwicklung und Realisierung von grundlegenden Aspekten der Bewegungsfindung. Die Studierenden erproben und reflektieren Methoden und Techniken, um selbstständig oder in Zusammenarbeit mit Arbeitspartnern Bewegungsmaterial zu kreieren, und entwickeln daraus eigene Strategien der Körper- und Bewegungsrecherche. Als Basis dafür wird ein umfassendes Körperwissen (Wissen sowohl über den Körper als auch des Körpers) entwickelt, das sich wesentlich auf somatische Praktiken und Methoden stützt.

Kontext und Dramaturgie

Im Mittelpunkt des Moduls stehen die Reflexionsebenen choreographischer Projekte und ihrer Kontexte. Diese Reflexionen zielen auf die Erweiterung der Möglichkeiten für eigene künstlerische Projekte sowie auf die Entwicklung von Kompetenzen zur mündlichen wie schriftlichen Kommunikation der eigenen künstlerischen Arbeit. Die Studierenden schärfen mit Hilfe von Aufführungsanalysen und Textlektüren ihre dramaturgische Perspektive auf choreographische Projekte.

Choreographische Praxis

In der choreographischen Praxis laufen die Reflexionen und Recherchen der Module „Körper- und Bewegungsrecherche“ und „Kontext und Dramaturgie“ in choreographischen Arbeiten zusammen. Das Modul erprobt und reflektiert alle Arbeitsschritte einer choreographischen Inszenierung von der Projektidee über die Konzeption künstlerischer Arbeit, die Organisation und Gestaltung des Probenprozess bis hin zur Ausstattung, technischen Vorbereitung und Durchführung der Aufführung. Die Lerninhalte werden im Rahmen eines Probenbetriebs in Bewegungsstudio und Studiobühne erarbeitet.


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