Das aktuelle Vergaberecht

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  • Seminar
  • Wuppertal
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

Zum Seminar Das aktuelle Vergaberecht Das Vergaberecht hat im Jahr 2012 eine "Runder­neu­erung" erhalten, die erstmalig im Jahre 2012 umgesetzt wurde. Das Gesetz gegen Wettbe­werbs­be­schrän­kungen (GWB), die Ver­ga­be­verordnung (VgV) sowie die Vergabe- und Vertrags­ord­nungen (VOB, VOL) präsen­tieren sich in verschlankten Fassungen. Was bietet sich mehr an, als zum Abschluss des Jahres die neuen Vorschriften auf ihre Praxis­taug­lichkeit hin zu bewerten und erste Erfah­rungen anhand von Beispielsfällen auszu­tau­schen? Die Recht­spre­chung des EuGH greift immer stärker in das Ver­ga­berecht ein, eine aktuelle Analyse ist auch hier geboten. Versäu­men Sie nicht unseren nur einmal jährlich angebo­tenen "Klas­siker" unter den Vergaberechtsseminaren zur Jahres­wende. Pro­fi­tieren Sie von der Sachkunde und Praxiserfahrung unserer Experten, die über den aktuellsten Stand der Entwick­lungen im Vergaberecht infor­mieren.

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auf Anfrage
Wuppertal
Hubertusallee 18, 42117, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Themenkreis

Seminarinhalt: Das aktuelle Vergaberecht

  1. Das Deutsche Vergabekartellrecht
    • Struktur des deutschen „Vergabekartellrechts“ – GWB, VgV, VOB/A, VOL/A, VOF inklusive Überblick über die Änderungen in der VOB/A und der VOL/A – Wie klappt’s eigentlich mit Umwelt & Sozialem?
  2. Typische Fragestellungen im Ablauf der Vergabe
    • EuGH: EU – widrige Ausschreibung und Rückabwicklung des Vertrages (Köln und Nürburg)
    • EuGH: Beachtung der europäischen Vergabegrundsätze bei Vergaben unter dem Schwellenwert (VOF?)
    • EuGH: Grundstücksverkauf und Ausschreibungspflicht
    • EuGH: Ausschreibungspflicht bei Vergaben zwischen öffentlichen Auftraggebern
    • BGH: Kostentragungspflicht des öffentlichen Auftrag­gebers bei verzögerter Vergabe
    • De facto Vergabe und Nichtigkeit von Verträgen; Erfah­rungen mit dem § 101b GWB
    • Schätzung des Auftragswertes
    • Welche Gründe rechtfertigen die Abweichung vom Offenen Verfahren / der Öffentlichen Ausschreibung?
    • In welchen Fällen ist eine Neuausschreibung von länger­fristigen Verträgen vorzunehmen?
    • Neues aus Düsseldorf: Beschaffung im „Dreigestirn“ von Wettbewerb, Bedarf und Wirtschaftlichkeit
    • Bedeutung von Angeboten im Verhandlungsverfahren („initial“ oder doch verbindlich?)
    • Strenge Trennung zwischen Eignungs- und Zuschlags­kriterien – Was geht noch, was nicht mehr?
    • Abgesenkte Anforderungen der Leistungs- beschreibungen: bei strengeren Rügepflichten für Bieter?
    • Neues zu produktbezogenen Leistungsbeschreibungen
    • Entspannungen beim formalen Ausschluss, Eigenerklä­rungen als Alternative
    • Ausschluss von Bietern mangels Eignung – Objektives und Subjektives
    • Kein sofortiger Ausschluss bei unterkalkulatorischen Angeboten – Nachfragepflichten und Aufklärung
    • Nebenangebote: Festsetzung von Mindestanforderungen und Wertung – Ende der Bieterinnovationen?
    • Zuschlagskriterien und Bekanntgabe der Gewichtung, Neue Rechtsprechung zu Unterkriterien
    • Aufhebung einer Ausschreibung
    • Vergabevermerk - Was gehört rein, was nicht?
    • Informationspflichten & Absageschreiben (§ 101a GWB)
  3. Hinweise zum Rechtsschutz
    • Erfahrungen mit dem GWB 2011
    • Einschränkung des Amtsermittlungsgrundsatzes
    • Abwägungskriterium bei Eilentscheidungen
    • Trends

Das Seminar ist mit der Reg.-Nr. 14-0694-065 bei der Architektenkammer NRW und mit der Reg.-Nr. 28158 bei der Ingenieurkammer-Bau NRW als Fortbildung gemäß § 6 der Fort- und Weiterbildungsverordnung der Kammern anerkannt.


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