Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)

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  • Seminar
  • Wuppertal
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

Zum Seminar Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) Mit dem am 18. Juni 2015 vom Bundestag verabschiedeten Bilanz­richtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) kommen nach dem BilMoG jetzt erneut verschiedene Änderungen der handels­recht­lichen Rechnungslegung auf die Unternehmen zu. Das Gesetz setzt eine EU-Richtlinie um und wirkt sich sowohl auf den Einzel- wie auch auf den Konzernabschluss aus. Ziel ist es, den Rechtsrahmen der Rechnungslegung zu harmoni­sieren, Unternehmen zu entlasten und die Vergleich­barkeit der Jahres­abschlüsse von Kapital- und bestimmten Personenhandels­gesellschaften zu verbessern. Die Änderungen, die im Wesentlichen kurzfristig, das heißt bereits für nach dem 31/12/2015 beginnende Geschäftsjahre umzusetzen sind, betreffen zum Beispiel: die Anhebung der Schwellenwerte für die Größenklassen, die Neudefinition der Umsatzerlöse, den Wegfall außerordentlicher Posten in der GuV und ein neues GuV-Gliederungsschema, zahlreiche Änderungen in den Anhang-Angaben und der Lage­berichterstattung. Das Seminar stellt anhand von Praxisbeispielen die wichtigsten Neuerungen durch das BilRUG vor, erläutert die Auswir­kungen auf Bilanz und GuV und gibt Hilfestellung zur Umsetzung im eigenen Unternehmen. Ergänzend werden weitere Änderungen in Handels- und Steuerrecht, zum Beispiel aufgrund aktueller BFH-Recht­sprechung, IDW-Verlautbarungen oder BMF-Schreiben angesprochen.

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auf Anfrage
Wuppertal
Hubertusallee 18, 42117, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Themenkreis

Seminarinhalt: Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)

  1. Rechtsgrundlagen und Anwendung
    • Überblick über das Gesetzgebungsverfahren
    • Erstmalige Anwendung und Übergangsvorschriften
  2. Änderungen im Einzelabschluss
    • Neue Größenklassen für Kapital­gesellschaften
    • Abschreibung erworbener Geschäftswerte und selbst­geschaffener immaterieller Vermögens­gegenstände
    • Neudefinition der Umsatzerlöse
    • Wegfall der außerordentlichen Posten und des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäfts­tätigkeit
    • Erleichterungen für bestimmte Kleinstkapitalgesellschaften
    • Änderungen der Anhang-Angaben, z. B. zu latenten Steuern, außerordenlichen Posten, Haftungsverhältnissen, Beteiligungen etc.
    • Befreiungsregelungen für die Einzelabschlüsse von Tochter­gesellschaften
    • Sonstige Änderungen, z. B. Ausschüttungssperre für bestimmte Beteiligungserträge
  3. Änderungen im Konzernabschluss
    • Neue Größenklassen für Konzerne
    • Ausweisänderungen in Konzernbilanz, Konzern-GuV und Konzernanhang
    • Änderungen bei der Konsolidierung, z. B. Erstkonsoli­dierung, passiver Unterschiedsbetrag
    • Einbeziehung nach der At-Equity-Methode
    • Konkretisierung des Konzernlageberichts
    • Einführung eines separaten Zahlungsberichts für bestimmte Unternehmen
    • Auswirkungen auf die Abschlussprüfung
  4. Weitere Änderungen in Handels- und Steuerrecht
    • BMF-Schreiben, z. B. zum LIFO-Verfahren und zur Teilwertabschreibung
    • IDW-Verlautbarungen, z. B. zur Vorrats­bewertung und zum Herstellungs- und Erhaltungsaufwand
    • BFH-Rechtsprechung, z. B. zum Thema Rückstellungen