Das professionelle Instandhaltungsmanagement - Konzepte, Strategien und Instrumente der professionellen Gebäudeinstandhaltung

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Beschreibung


Gerichtet an: Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Facility Management, Gebäudeverwalter und Betreuer von Liegenschaften, die eine Gebäudeinstandhaltung professionell und effektiv umsetzen wollen.

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Veranstaltungsort(e)

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Bonn
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Hamburg
Hamburg, Deutschland
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Münster
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Nürnberg
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für den erfolgreichen Seminarbesuch benötigen Sie keine Vorkenntnisse, denn die Konzepte, Strategien und Instrumente der professionellen Gebäudeinstandhaltung werden Ihnen ausführlich vermittelt. Erste Erfahrungen im Facility Management sind allerdings hilfreich.

Dozenten

Prof. Dipl.-Ing. M.Eng. Uwe Rotermund
Prof. Dipl.-Ing. M.Eng. Uwe Rotermund
Experte für Immobilien-Lebenszyklus-Management, FM Benchmarking

Prof. Uwe Rotermund ist Professor an der Fachhochschule Münster, Fachbereich Architektur, Immobilien-Lebenszyklus-Management. Gleichzeitig ist er mit seinem Unternehmen Prof. Uwe Rotermund Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG der Ansprechpartner, wenn es um die Optimierung von Gebäuden und Gebäudekosten geht. Er leitet leitet außerdem das verbandsoffene FM Benchmarking 2009, u.a. in Kooperation mit der GEFMA e.V. und ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Facility Management an der Ingenieurkammer Niedersachsen.

Themenkreis

In vielen Unternehmen wird die Instandhaltung von Gebäuden oft als notwendiges Übel betrachtet und daher immer noch stiefmütterlich behandelt. Aus diesem Grund wird auch den Instandhaltungsaufwendungen häufig zu wenig Beachtung geschenkt und die entsprechenden Instandhaltungskosten unterschätzt. Für die Instandhaltung von Gebäuden müssen jährlich ca. 2% der Anschaffungskosten aufgewendet werden. In Einzelfällen auch deutlich mehr! Hinzu kommen zum Teil noch erhebliche Sanierungskosten für die Gebäude. Oftmals überschreiten die Instandhaltungskosten über die gesamte Nutzungsdauer betrachtet die Investitionskosten der betreffenden Objekte.

Eine werterhaltende und funktionssichernde Gebäudeinstandhaltung stellt somit einen wichtigen betriebswirtschaftlichen Faktor dar und kann erhebliche Einsparpotenziale im Bereich der Nutzungskosten erzielen. Dadurch nimmt professionelles Instandhaltungsmanagement einen bedeutenden Anteil an der betrieblichen Wertschöpfung ein und trägt nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei. Notwendig ist dafür ein ganzheitliches Instandhaltungskonzept, das alle Lebenszyklusphasen - von der Planungsphase über die Nutzungsphase bis hin zur Verwertung - berücksichtigt. Daraus resultiert eine entsprechend zielorientierte Instandhaltungsstrategie, die zusätzliche erhebliche Belastungen durch unvorhergesehene Instandsetzungsmaßnahmen verhindert. Doch wie sieht ein solches Konzept aus? Welche Strategie ist die richtige?

Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie ein professionelles Instandhaltungsmanagement die Instandhaltungsaufwendungen über einen langen Zeitraum planbar macht. Lernen Sie, Instandhaltungsziele zu bestimmen, Instandhaltungspläne aufzustellen und Instandhaltungsmaßnahmen professionell zu steuern (sog. Instandhaltungscontrolling). Mit diesem neuen Wissen vermeiden Sie unvorhergesehene Schäden und Schadensfolgekosten durch unterlassene Reparaturen. Außerdem leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Liquiditätssicherung Ihres Unternehmens.

Inhalte:

Begriffe und Grundlagen

  • Definition nach DIN 32736 - Gebäudemanagement
  • Definition nach DIN 31051 - Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung
  • Ziele und Aufgaben der Betriebsführung und der Instandhaltung
  • Bedeutung und Einordnung der Instandhaltung im Facility Management
  • Abgrenzung zwischen Gebäude- und Anlageninstandhaltung
  • Lebenszyklusphasen: Technische Lebensdauer, Wirtschaftliche Lebensdauer

Instandhaltungsmanagement als Element der Wertschöpfung

  • Anforderungen an die Instandhaltung
  • Kostentransparenz
  • Werterhalt
  • Maximierung der Nutzungsqualität
  • Maximierung der Arbeitsplatzqualität
  • Maximierung der Zuverlässigkeit
  • Maximale Gewährleistung der Sicherheit
  • Optimierung der Immobilienkosten und -verfügbarkeit

Entwicklung eines Instandhaltungskonzeptes

  • Ganzheitliche Betrachtung einer Liegenschaft
  • Wirtschaftliche Aspekte: Errichtungskosten, Jahresbudgets, Versicherungswerte, Buchwerte
  • Technische Aspekte: Gebäudezustand, Instandhaltungsstrategie, Performance Controlling, Sanierungsstau
  • Nutzer Aspekte: Energieausweis, Gebäudezustand, Qualitätsvorgaben (Kundenwünsche)
  • Verkehrssicherheit und Betreiberverantwortung

Planung, Durchführung und Organisation der Instandhaltungsstrategie

  • Ziele und Aufgaben definieren
  • Schadensbasierte, zeitbasierte und zustandsbasierte Instandhaltung
  • Steuerung von Instandhaltung
  • Instandhaltungsbudgetierung: Kostenschätzung, Kennzahlen, Benchmarks, Ausfallkosten
  • Berechnung zukünftiger Instandhaltungskosten
  • Berechnung zukünftiger Sanierungskosten
  • Zusammenfassung der Kosten in einem mehrjährigen Finanzplan
  • Personalanforderungen
  • Frühwarnsysteme

EDV Einsatz und Dokumentation

  • Instandhaltungscontrolling
  • CAFM - Computer Aided Facility Management
  • IPS-Systeme
  • GLT - Gebäudeleittechnik
  • Planungswerkzeuge
  • Ergebnisdokumentation

Vergabe von Instandhaltungs-Dienstleistung

  • Make or Buy Analyse
  • Struktur einer Ausschreibung
  • Struktureller Aufbau des Leitungsverzeichnisses
  • Qualität von Musterverträgen
  • Exemplarischer Projektplan
  • Vergabekriterien und -szenarien
  • Rechtsgrundlagen
  • Werkvertrag, Dienstvertrag

Zusätzliche Informationen

Weitere Angaben: Seminarzeiten: täglich 9 - 17 Uhr Informationen über das Seminarhotel und Ihre Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Alle CompendiumPlus-Seminare finden in gut erreichbaren Seminarhotels gehobener Kategorie statt, in denen Ihnen ein Zimmerkontingent zu Vorzugskonditionen zur Verfügung steht. Während des Seminars werden Sie von uns mit Tagungsgetränken und Mittagessen verpflegt.

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