Das Vergaberecht von A bis Z für Praktiker nach GWB-Novelle, Änderung der VgV

Nohr-Con GmbH
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  • Seminar
  • Anfänger
  • Berlin
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Der Mehrwert für Ihre Beschaffungspraxis. Durch praktische Hinweise und Beispiele aus der Spruchpraxis der Nachprüfungsinstanzen zeigen die Referenten auf, unter welchen Voraussetzungen ein Vergabeverfahren von den ersten Überlegungen bis zur Zuschlagserteilung rechtssicher durchgeführt werden kann. Dabei wird gesondert auf die bereits verabschiedeten sowie auf die geplanten Änderungen des Vergaberechts eingegangen.
Gerichtet an: Vergabestellen von Bund, Ländern und Kommunen. Unternehmen, die sich an Vergabeverfahren beteiligen oder dies beabsichtigen. Berater und/oder Sachverständige, die auf Bieterseite tätig sind oder Vergabestellen bei der Durchführung von Vergabeverfahren betreuen. Personen, die sich einen Überblick über das geltende Vergaberecht verschaffen wollen.

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Berlin
Nürnberger Str. 65, 10787, Berlin, Deutschland
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Themenkreis

Im Früjahr 2010 sollen die neuen Verdingungsordnungen VOB/A und VOL/A in Kraft treten. Bereits Ende April 2009 ist die GWB-Novelle mit erheblichen Neuerungen für das Vergabeverfahren und den vergaberechtlichen Rechtsschutz in Kraft getreten. Damit kommt die vielgerühmte Vergaberechtsreform zu ihrem vorläufigen Ende. Der richtige Zeitpunkt, das Vergabeverfahren von A bis Z für Praktiker neu zu betrachten und die wesentlichen Änderungen vorzustellen.

PROGRAMM 1. TAG: 09.30 - 10.00 Empfang mit Kaffee und Tee und Ausgabe der Tagungsunterlagen 10.00 - 11.30 Stand der Vergaberechtsreform - Vergaberechtsnovelle 2009 - Überblick und Auswirkungen der Änderungen - Vorstellung der wesentlichen Neuregelungen
Grundlagen der Vergabepflicht § Anwendungsbereich und Rechtsquellen § Öffentliche Auftraggebereigenschaft – wer muss ausschreiben? § Welche Maßnahmen müssen ausgeschrieben werden? Ø Vergabefreie In-house-Modelle, PPP-Gestaltungen Ø Interkommunale Auftragsvergabe § Wahl der richtigen Verdingungsordnung (VOB/A, VOL/A oder VOF?) § Vergabe oberhalb und unterhalb der EU-Schwellenwerte § Wahl der richtigen Verfahrensart § Zulässigkeit des wettbewerblichen Dialogs und des Verhandlungsverfahrens
11.30 - 11.45 Kaffeepause 11.45 – 12.30 Erstellung der Vergabebekanntmachung und der Vergabe-unterlagen § Aufbau und Inhalt der Vergabebekanntmachung Ø Verwendung der Bekanntmachungsmuster Ø Bedeutung der Inhalte der Bekanntmachung § Aufbau und Inhalt der Vergabeunterlagen Ø Inhalte der Angebotsaufforderung Ø Anforderungen an die Erstellung der Verdingungsunterlagen Ø Vorgaben für die Leistungsbeschreibung Ø Vorgegebene Vertragsbedingungen und deren Verhandelbarkeit 12.30 - 13.30 Gemeinsames Mittagsessen 13.30 - 15.00 Fortsetzung zur Erstellung der Vergabeunterlagen § Sonderproblematik: Eignungs- und Wertungskriterien Ø Auswahl und Zulässigkeit der Kriterien Ø Verfahren mit Teilnahmewettbewerb, Präqualifikation Ø Abgrenzung von Eignungs- und Zuschlagskriterien § Umgang mit Nebenangeboten/Änderungsvorschlägen Ø Zulässigkeit von Nebenangeboten, Festlegung von Mindestkriterien Ø Anforderungen an die Berücksichtigung von Nebenangeboten 15.00 - 15.15 Kaffeepause 15.15 - 16.00 Workshop: Erstellung der Vergabebekanntmachung und der Vergabe-unterlagen 16.00 Ende des ersten Seminartages PROGRAMM 2. TAG: 08.30 - 09.00 Empfang mit Kaffee und Tee 09.00 - 10.30 Phase der Angebotserstellung und Angebotseröffnung § Umgang mit Bieterfragen in der Angebotserstellungsphase § Öffnung der Angebote, Niederschrift über den Eröffnungstermin § Behandlung von verspätet eingegangenen Angeboten § Aufbewahrung der Angebote/Vertraulichkeit Prüfung und Auswertung der Angebote § Zwingende und fakultative Ausschlussgründe Ø Umgang mit form- und inhaltlich fehlerhaften Angeboten Ø Unzulässige Änderungen der Verdingungsunterlagen Ø Umgang mit Nachunternehmererklärungen Ø Beteiligung von öffentlichen Einrichtungen am Vergabeverfahren § Eignungsprüfung: Beurteilung der Bietereignung § Zulässigkeit und Durchführung von Aufklärungsgesprächen § Umgang mit unangemessen niedrigen Preisen 10.30 - 10.45 Kaffeepause 10.45 – 12.30 Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebots § Auswahl der Angebote und Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots – die Wertungsschritte Ø Korrekte Dokumentation der Prüfung und Wertung Ø Nutzung des Beurteilungsspielraums des Auftraggebers § Information der erfolglosen Bieter und Rechtsfolgen fehlender/mangelhafter Information Workshop: Prüfung und Wertung der Angebote und typische Fehler 12.30 - 13.30 Gemeinsames Mittagsessen 13.30 - 14.45 Ordnungsgemäße Dokumentation des Vergabeverfahrens § Anforderungen an die ordnungsgemäße Dokumentation des Vergabe-verfahrens: Wie muss das Verfahren dokumentiert werden? § Konkrete Hinweise zur Führung der Vergabeakte und Erstellung des Vergabevermerks § Rechtsfolgen einer ungenügenden Dokumentation, Heilung eines Defizits im Nachprüfungsverfahren Zuschlag und Aufhebung des Vergabeverfahrens § Rechtsfolgen der wirksamen Zuschlagserteilung § Zulässigkeit der Aufhebung des Verfahrens, Aufhebungsgründe § Überprüfbarkeit und Aufhebbarkeit von Aufhebungsentscheidungen des Auftraggebers § Schadensersatzpflicht bei rechtswidriger Aufhebung 14.45 - 15.00 Kaffeepause 15.00 - 16.00 Rechtsschutz im Vergaberecht § Primär- und Sekundärrechtsschutz § Rügepflicht des Bieters bei Vergaberechtsverletzungen § Grundzüge des vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens § Sofortige Beschwerde zum Oberlandesgericht § Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte; Verwaltungsrechtsweg? Ausblick § Zukünftige Entwicklungen im Vergaberecht § Entwicklung auf europäischer Ebene; Landesvergaberecht 16.00 Ende des Seminars und Erteilung der Teilnehmerzeugnisse

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 25
Kontaktperson: Genadijus Smertjevas