DDH zertifizierte Ausbildung in Klassischer Akupunktur

Ausbildungszentrum Nord
In Hamburg

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Wichtige informationen

  • Berufsausbildung
  • Hamburg
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Nach bestandener Abschlussprüfung wird dem Absolventen vom ABZ Nord ein Zertifikat für Klassische Akupunktur nach den Richtlinien des DDH ausgestellt.
Gerichtet an: Teilnehmer: Die Ausbildung wendet sich grundsätzlich an Angehörige von Heilberufen (Heilpraktiker, Ärzte, Zahn- und Tierärzte) sowie an SchülerInnen/StudentInnen dieser Berufsgruppen. Schon länger praktizierende Akupunkteure können nach einer Überprüfung ihres Wissensstandes im 2. Ausbildungsjahr beginnen (Quereinstieg!), wenn Ausbildungsplätze frei sind.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Hamburg
Conventstr. 14, 22089, Hamburg, Deutschland
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Dozenten

Brigitte Rohland
Brigitte Rohland
Tuina, Akupunktur

Christiane Brand
Christiane Brand
westliche und chinesische Kräuter

Martin Haase
Martin Haase
Akupunkturtechniken

Thomas Hartz v. Zacharewicz
Thomas Hartz v. Zacharewicz
Puls- und Zungendiagnose

Udo Lorenzen
Udo Lorenzen
8 außerordentliche Gefäße, Schulungsleiter

Udo Lorenzen (Heilpraktiker, Medizinhistoriker M.A., Prom. M.A. Pädagogik, Dipl. Sozialpädagoge):

Themenkreis

Das erste Ausbildungsjahr:Im ersten Ausbildungsjahr werden grundlegende philosophische Konzepte und Prinzipien der chinesischen Heilkunde vorgestellt. Der Mensch nimmt in dieser Weltanschauung seinen ihm zugewiesenen Platz zwischen Himmel und Erde ein. Das Erkennen der energetischen Wechselwirkungen zwischen Mikro- und Makrokosmos bildet die Basis der chinesischen Medizin. Auf dem Boden der Zang-Fu-Lehre, ihrer Physiologie und Pathologie werden die ersten Erfahrungen mit der Umsetzung der chinesischen Medizin gemacht. Im ersten Ausbildungsjahr bekommen die SchülerInnen einen Überblick über das Spektrum der chinesischen Medizin und erkennen ihre Dimensionen. Ziel des 1. Jahres ist es, die SchülerInnen zu einfachen Handwerkern (yigong醫工) der chinesischen Heilkunde auszubilden. Sie sollen mit einer pragmatischen Akupunktur in die Lage versetzt werden, häufige Krankheitszustände zu erkennen und zu behandeln sowie akute Beschwerden (nach allen Regeln der Sorgfaltspflicht) zu lindern. Es werden Formen der Schmerzakupunktur vorgestellt und eine an der Praxis orientierte chinesische Diagnostik. Das 1. Ausbildungsjahr schließt mit einem Zyklus im Lehr-Ambulatorium ab, der über 50 Zeitstunden geht. Auf der Grundlage einer syndromorientierten Akupunktur werden einfache Behandlungsstrategien bei häufigen Krankheitsbildern behandelt. Das 1. Ausbildungsjahr zielt auf die Kolleginnen und Kollegen ab, welche die Akupunktur regelmäßig, aber nicht unbedingt als wichtigsten Schwerpunkt in ihrer Praxis einsetzen wollen.1. WE:Einführung, Geschichte, elementare Konzepte, Differenzierungder verschiedenen Ausbildungsgänge der chinesischen Medizin2. WE: Einführung in die Energetik; Klärung grundlegender Termini der chinesischen Medizin 3. WE: Die Krankheitsursachen (Schwerpunkt exogene pathogene Faktoren), wichtige damit verbundene Krankheitsbilder, die 8 Leitkriterien 4. WE: Grundzüge der Befragung (Lied der 10 Fragen), Einführung in Puls- und Zungendiagnose 5. WE: Einführung in die Punktekategorien, wichtigste Punktegruppen, Wichtige Punkte mit Lokalisation 6. WE:Einführung in Nadeln, Moxa, Pflaumenblütenhämmerchen und Gua Sha 7. WE: Leber/Gallenblase (Funktion, Syndrome, die Hauptleitbahnen, Lokalisation wichtiger Punkte) 8.WE:Herz/Dünndarm (Funktion, Syndrome, die Hauptleitbahnen, Lokalisation wichtiger Punkte)9. WE:Milz/Magen (Funktion, Syndrome, die Hauptleitbahnen, Lokalisation wichtiger Punkte)10.WE:Lunge/Dickdarm (Funktion, Syndrome, die Hauptleitbahnen, Lokalisation wichtiger Punkte) 11 WE: Niere/Blase (Funktion, Syndrome, die Hauptleitbahnen, Lokalisation wichtiger Punkte) 12. WE: Symptomanalyse13. WE: Westliche Krankheitsbilder und TCM14. WE: Akupunktur bei Schmerzen des Bewegungsapparates15. WE:Testarbeit und Wiederholung, Vertiefung der chinesischen Diagnosemethoden (Kunst der Anamnese)50 Zeitstunden Ambulatorium auf der Grundlage des 1. Ausbildungsjahres Das zweite Ausbildungsjahr:Das tiefere Verständnis des Zusammenspiels von Yin und Yang und der Fünf Wandlungsphasen im Mikro-Makrokosmos ermöglicht auch ein tieferes Verständnis von Gesundheit und Krankheit in der chinesischen Medizin. Die verschiedenen Energieformen (qì 氣) und ihre Zirkulation im Leitbahnsystem bilden ein unsichtbares Netz des Lebendigen, ihr freier Fluss die Grundlage von Gesundheit. Erst nach dem Verstehen dieser Prinzipien kann eine fundierte Praxis der klassischen Akupunktur erfolgen. Qigong-Übungen zum Erspüren der Leitbahnverläufe, sinnliches Erfahren der elementaren Entsprechungen und das systematische Auffinden wichtiger Akupunkturpunkte bilden ebenfalls einen praktischen Teil des zweiten Ausbildungsjahres. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Ausbildungsabschnittes ist die Vertiefung der traditionellen chinesischen Diagnostik und Therapie. Durch die Sensibilisierung unserer Sinne lernen wir, energetische Störungen bei PatientInnen zu erkennen und individuell zu behandeln. Die vier diagnostischen Verfahren fordern von uns, einfühlsam zu hören, zu riechen, zu sehen und zu fühlen. Eine besondere Beachtung im zweiten Ausbildungsjahr finden die Pulsdiagnose und die Zungendiagnose. An vier Wochenenden wird eine solide Grundlage für die vier Formen der chinesischen Diagnostik gelegt. Das zweite Jahr führt zu einer Vertiefung der traditionellen Lehre und bildet die Grundlage einer subtileren Form der Behandlung. Das Ziel ist hier, einen geschickten Therapeuten (qiaoyi 巧醫) auszubilden, der auch die tieferen, energetischen Ursachen einer Erkrankung erkennt und einen differenzierten Energieausgleich anstrebt.Das 2. Ausbildungsjahr schließt wieder mit einem Zyklus im Lehr-Ambulatorium ab, der über 50 Zeitstunden geht. Er gibt den SchülerInnen die Sicherheit, unter Supervision eines erfahrenen Lehrers intensiv mit PatientInnen zu arbeiten. Dabei werden nun eigenständig Anamnesen erstellt und Diagnosen nach der chinesischen Medizin durchgeführt, die nach Rücksprache mit dem Supervisor in die Praxis umgesetzt werden. Der Umgang mit „schwierigen Fällen“ wird ebenso diskutiert wie die Modifizierung von Punktekombinationen im Verlauf der Behandlung. Die SchülerInnen arbeiten intensiv mit „ihren“ PatientInnen und lernen so, die Möglichkeiten der traditionellen Akupunktur einzuschätzen. Durch Rückmeldungen des begleitenden Dozenten erhalten die SchülerInnen eine realistische Wahrnehmung des Behandlungsprozesses. Das 2. Ausbildungsjahr zielt auf die Kolleginnen und Kollegen ab, welche die Akupunktur als einen wichtigen Schwerpunkt in ihrer Praxis einsetzen wollen.1. WE: Sa: Geschichte, über das Dao in der chinesischen MedizinSo: Einführung in die chinesische Schrift und Sprache2. WE: Sa: Yin und Yang, 5 Wandlungsphasen-Konzepte, Grundlagen des Entsprechungssystems; So: 8 Trigramme, das I Ging und seine Bedeutung für die chinesische Medizin, Himmelsstämme und Erdenzweige, Symbolik der Zahlen 3. WE: Praxis der Zungendiagnose 4. WE: Ben-Biao: Erstellung eines Therapiekonzeptes5. WE: Differenzierte Nadeltechniken, Schröpfen, Mu-Shu-Punkte, Moxa6. WE: Praxis der Pulsdiagnose7. WE: Wandlungsphase Holz: Anwendungen der vielfältigen Entsprechungen im Modell der 5 Wandlungsphasen8. WE: Wandlungsphase Feuer ....9. WE: Wandlungsphase Erde .... 10. WE:Wandlungsphase Metall ....11. WE: Wandlungsphase Wasser ....12. WE: Übergreifende Konzepte13. WE:Schleim, Blutstagnation, Hauterkrankungen14. WE: Systematische Akupunktur - Fallanalysen15. WE: Sa: Theorie und Praxis der acht außerordentlichen Gefäße (Qi Jing Ba Mai) So: Abschlussprüfung50 Zeitstunden Ambulatorium auf der Grundlage des zweiten Ausbildungsjahres

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