Der christliche Glaube und das moderne Weltbild

Volkshochschulheim Inzigkofen e. V
In Inzigkofen

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Der christliche Glaube und das Gottesbild des Neuen Testamentes sind abhängig vom damaligen Weltbild:Die Erde ist eine Scheibe inmitten des Ur-Ozeans. Sie wird getragen von Säulen, die in die Unterwelt hineinreichen.Über der Erde wölbt sich das Firmament, an dem Sonne, Mond und Sterne befestigt sind. Darüber ist der Feuerhimmel.Und über allem thront Gott. Dieses dreistöckige Weltbild ist die Grundlage unseres Glaubens: 'Ehre sei Gott in der Höhe&' So oder ähnlich singen und beten wir in jedem Gottesdienst.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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auf Anfrage
Inzigkofen
Parkweg 3, 72514, Baden-Württemberg, Deutschland
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Dozenten

Erwin Neu
Erwin Neu
Dozent

Themenkreis

Der christliche Glaube und das Gottesbild des Neuen Testamentes sind abhängig vom damaligen Weltbild:
Die Erde ist eine Scheibe inmitten des Ur-Ozeans. Sie wird getragen von Säulen, die in die Unterwelt hineinreichen.
Über der Erde wölbt sich das Firmament, an dem Sonne, Mond und Sterne befestigt sind. Darüber ist der Feuerhimmel. Und über allem thront Gott. Dieses dreistöckige Weltbild ist die Grundlage unseres Glaubens: „Ehre sei Gott in der Höhe…“ So oder ähnlich singen und beten wir in jedem Gottesdienst.
Das Weltbild hat sich im letzten Jahrhundert grundlegend verändert. Für zahlreiche Naturwissenschaftler steht hinter dem evolutiven Geschehen, das wir im gesamten Universum erkennen, eine „geistige Größe“, eine „kosmische Intelligenz“, die in all dem Gestalt angenommen hat, was in 15 Milliarden Jahren geworden ist.
Dieses moderne naturwissenschaftliche Weltbild stellt uns vor die Frage: Ist Gott der ferne, transzendente Gott, wie er „offiziell“ verkündet wird? Oder ist er der Gott, „in dem wir leben, weben und sind“ (Paulus)?
Gibt es zwei geteilte, gegensätzliche Welten: eine jenseitige und eine diesseitige? Nein, es gibt nur eine Welt. „Gott belebt sie und durchdringt sie mit seinem Geist“ (Rudolf Stadelmann, Atomphysiker und Theologe).
Eine wichtige Frage, die sich aus dem neuen Welt- und Gottesbild ergibt: Wo hat Jesus in diesem evolutiven Weltbild seinen Platz? Was bedeutet es, wenn wir ihn „Sohn Gottes“ nennen?
Das moderne Weltbild fordert uns auf, unseren christlichen Glauben neu zu überdenken und in unsere Sprache zu übersetzen. Das ist nicht leicht. Aber die Mühe lohnt sich.
Die Tagung geht in leicht verständlicher Form diesen Fragen nach.

Beginn: Donnerstag, 18. 3. 2010, 10 Uhr
Ende: Samstag, 20. 3. 2010, nach dem Frühstück

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Kurs 85,- € Unterkunft und Verpflegung (Preise pro Person): Doppelzimmer 78,- € / 102,- € (ohne/mit DuWC) Einzelzimmer 88,- € / 112,- € (ohne/mit DuWC)

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