Der Hofgarten Veitshöchheim - später Glanz der Rokokozeit

VHS Würzburg
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Beschreibung

Aktuelles, das in der Zeitung steht, diskutiert wird zu hinterfragen, politische Streitpunkte, kommunale Ereignisse oder Gedenktage aufzugreifen und zu durchleuchten, ist unser Ziel im Programmbereich Gesellschaft. Aktuelles, heute als NEWS behandelt, ist oft nur noch für wenige Tage ein paar Schlagzeilen wert. "Infotainment" hat in den Medien nur noch 90 Sekunden Raum. Die vhs dagegen will Hintergründe aufspüren, Zusammenhänge erklären, Fachleute zu Wort kommen lassen, Raum zur Diskussion geben und zur eigenen Meinung herausfordern.

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Würzburg
Münzstraße 1, 97070, Bayern, Deutschland
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Der Rokokogarten von Veitshöchheim war einstmals im Besitz der Würzburger Fürstbischöfe und gilt noch heute als einer der schönsten seiner Art in Europa. Die Fürstbischöfe nutzten seit 1619 den Garten als Jagdgelände, bis unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755-1779) der Rokokogarten in seiner heutigen Form entstand. Im 19. Jahrhundert, als man zahlreiche Parks zu "englischen Gärten" umwandelte, wurde der Veitshöchheimer Rokokogarten nicht verändert. Etwa 300 Skulpturen der Würzburger Hofbildhauer Johann Wolfgang van der Auvera, Ferdinand Tietz und Johann Peter Wagner zieren die Anlage. Im Rahmen eines Bildprogramms barocker Vorstellungswelt sind griechische Gottheiten, Personifikationen, Allegorien oder Tierdarstellungen den drei Regionen des Gartens (Wald-, Lauben- und Seenregion) zugeordnet. Die Besonderheit des inhaltlichen Programms, das sich in der plastischen Ausführung vom Barock über den Rokoko bis hin zum Klassizismus erstreckt, und die gärtnerische Gestaltung im Verlauf der Epochen stehen im Mittelpunkt des Rundgangs. Treffpunkt: Löwentreppe vor dem Schloss.

Dr. Martina Edelmann studierte Klassische Archäologie und (Alte) Geschichte an der Universität Würzburg und arbeitet heute im Kulturamt der Gemeinde Veitshöchheim.





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