Deutsche Literatur

Universität Bern
In Bern (Schweiz)

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  • Master
  • Bern (Schweiz)
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Beschreibung

Die Neuere deutsche Literatur umfasst die Geschichte der Literatur der deutschen Sprachräume von der Zeit der Erfindung des Buchdrucks und dem Beginn der Reformation bis in die Gegenwart. Der Wechsel von der handschriftlichen Verbreitung zu dem neuen Medium wie der intellektuelle Bruch, den die Tätigkeit der Reformatoren bewirkt, rechtfertigen es, den Schnitt zur mittelalterlichen Literatur hier um 1500 anzusetzen.

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Bern
Länggassstrasse 49, 3000, Bern, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

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Deutsche Literatur
Literatur

Themenkreis

Ältere deutsche Literatur

Die Wissenschaft von der älteren deutschen Sprache und Literatur (Germanistische Mediävistik) befasst sich mit Texten, die in der Zeit zwischen ca. 750 und 1520 in den Sprachstufen des Althochdeutschen und Altsächsischen, des Mittelhochdeutschen, Mittelniederdeutschen und Mittelniederländischen sowie des Frühneuhochdeutschen abgefasst wurden. Sie betrachtet diese Zeugnisse im Spannungsfeld von philologischen, geistesgeschichtlichen und kulturwissenschaftlichen Zugriffsweisen. Mit Hilfe eines erweiterten Literaturbegriffs wird, neben dem Schwerpunkt auf ästhetischen und fiktionalen Texten, auch der Bereich der pragmatischen Schriftlichkeit (z.B. mit Fachprosa) herangezogen. Berücksichtigt wird die spezifische Medialität der mittelalterlichen Literatur in einer von mündlichen Kommunikationsstrukturen geprägten Gesellschaft; dazu dienen überlieferungsgeschichtliche, textkritische, editionswissenschaftliche und sozialgeschichtliche Fragestellungen. Neuere kulturanthropologische Zugänge sollen zudem eine Textbetrachtung im Kontext symbolischer Praktiken der mittelalterlichen Gesellschaft ermöglichen. Die Einbettung der Literatur in Zusammenhänge inner- und außereuropäischer Kulturen verlangt eine interdisziplinäre Methodik, die auch den Dialog mit mediävistischen Nachbardisziplinen sucht. Dieser Kontakt wird über die Einbindung der germanistischen Mediävistik in das Berner Mittelalterzentrum gepflegt. Die Möglichkeit zu universitätsübergreifendem und internationalem Austausch ist durch die Vernetzung diverser Forschungsprojekte (etwa im Bereich elektronischer Editionen) sowie durch etablierte Kontakte zu Partnern auch an ausländischen Universitäten (u.a. Göttingen, Paris IV, Oxford) gegeben.

Neuere deutsche Literatur

Die Neuere deutsche Literatur umfasst die Geschichte der Literatur der deutschen Sprachräume von der Zeit der Erfindung des Buchdrucks und dem Beginn der Reformation bis in die Gegenwart. Der Wechsel von der handschriftlichen Verbreitung zu dem neuen Medium wie der intellektuelle Bruch, den die Tätigkeit der Reformatoren bewirkt, rechtfertigen es, den Schnitt zur mittelalterlichen Literatur hier um 1500 anzusetzen. Der Aufgabenbereich umfasst damit die gesamte literarische Entwicklung von der Neuzeit bis zur Moderne in den verschiedenen deutschsprachigen Ländern. Sie behandelt Fragen der editorischen, der philologischen und poetologischen Behandlung von Texten, der Systematik der literaturwissenschaftlichen Analyse, der Aufschlüsselung historischer Kontexte (Sozial- und Wissenschaftsgeschichte) und der komparatistischen Aspekte im Verhältnis zu anderen literarischen Kulturen. Sie stellt sich auch den der Forschung und Lehre hinzugewachsenen Aufgaben sowohl in der Behandlung der Medien (Bild- und Ton-Medien, Kommunikationsforschung) wie dem Problem der anstehenden kulturwissenschaftlichen Neuorientierung.

Anmeldung und Studienfachwechsel - Herbst-semester - 30. April , Frühjahrssemester - 15. Dezember

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studiengebühren betragen 600 Fr. pro Semester Die Semestergebühren betragen 34 Fr. Zusätzlich:Beitrag Vereinigung der Studierenden (SUB) 21 Fr. Studien- und Semestergebühren betragen somit für ordentliche Studierende im Normalfall insgesamt 655 Franken.

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