DEUTSCHE VERGANGENHEIT POLNISCHE GEGENWART EUROPÄISCHE ZUKUNFT

Die Hegge - Christliches Bildungswerk
In Willebadessen

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  • Seminar
  • Anfänger
  • Willebadessen
  • Dauer:
    3 Tage
Beschreibung

Das Seminar ermöglicht Begegnungen mit Fachleuten aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Der Blick 'hinter die Kulissen' dient dem besseren Verständnis Polens, besonders in seinem Verhältnis zu Deutschland.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Willebadessen
Strasse, 34439, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland

Themenkreis

In der über 1000jährigen Geschichte unterstand die Stadt vielen Oberhoheiten: auf slawische Fürsten folgte 1308 der Deutsche Orden, im 15. Jh. kam sie unter die Herrschaft Polens. Mit der 2. Polnischen Teilung (1793) wurde sie preußisch, war ab 1920 Freie Stadt, im 2. Weltkrieg Hauptstadt des Dt. Reichsgaus Westpreußen. 1945 kam sie unter polnische Verwaltung, durch den Deutsch-Polnischen Grenzvertrag von 1990 wurde ihre Zugehörigkeit zu Polen anerkannt.

Verschmolzen in Danzig jahrhundertelang Kulturen, Sprachen und Religionen und war sie Heimat für Polen, Deutsche, Calvinisten und Hugenotten, so wurde sie ab 1945 durch die Aussiedlung und Vertreibung der Deutschen u. die Neuansiedlung von Polen zu einer polnischen Stadt. Nach der fast 95%igen Kriegszerstörung haben die Entschlossenheit der Bewohner und das Können der polnischen Restauratoren der Stadt ihr historisches Erscheinungsbild zurückgegeben.

Danzig und Deutschland sind schicksalhaft verbunden: Mit dem deutschen Angriff auf die Westerplatte am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Nachdem mit dem Streik der Arbeiter der Danziger Lenin-Werft und der Gründung der Gewerkschaft Solidarnosc 1980 die Befreiung von der sowjetischen Herrschaft begann, fiel auch am 9. November 1989 die Berliner Mauer. So sind Danzig und Solidarnosc auch für Deutschland zu „Boten der Freiheit“ geworden.

Das Seminar ermöglicht Begegnungen mit Fachleuten aus Politik, Kirche und Gesellschaft. Der Blick „hinter die Kulissen“ dient dem besseren Verständnis Polens, besonders in seinem Verhältnis zu Deutschland.

Unsere Schwerpunkte: - Deutsch-polnische Beziehungen seit dem EU-Beitritt Polens (Deutsches Generalkonsulat)
- Deutsch-polnische Nachbarschaft aus Sicht des Stadtpräsidiums
(im Rathaus)
- Kirche in Polen: Begegnung mit einem Vertreter der Katholischen Kirche
- Wirkungsstätte der Brigitten im Ökumenischen Zentrum; Gespräch mit einer Ordensschwester
- Juden in Danzig: Gespräch mit Vertretern der jüdischen Gemeinde
- Blick auf die Westerplatte: Erinnerung an den 1. September 1939
- Polens kommunistische Vergangenheit: Zur Arbeit des Instituts für Nationales Gedenken
- Solidarnosc: Ausstellungsbesuch/Nähe Lenin-Werft u. Bericht eines Mitstreiters Lech Walesas
- Deutsch-Polnische Versöhnungsarbeit heute: Das Danziger Maximilian-Kolbe-Haus
- Marienburg: Führung durch das ehemalige Zentrum des Deutschen Ordens
- Frauenburg: Herzstück der Diözese Ermland und Wirkstätte von Nikolaus Kopernikus
- Oliwa: Ort des Friedensschlusses von 1660, Besichtigung des ehem. Zisterzienserdoms
- Besuch von Sopot: Mitte der Dreistadt
- Schicksal von Kaschuben, Polen u. Deutschen: Gut, Schloss und Park in Krokrowa/Kaschubei
- Altstadtrundgang und kulturelles Danzig


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