Die neue Norm für Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen: DIN EN 61439 - VDE 0660-600

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Beschreibung

Zum Seminar Die neue Norm für Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen: DIN EN 61439 - VDE 0660-600 Die Restrukturierung und vollständige Bearbeitung der sicher­heits­technischen Anforderungen für Niederspannungs-Schalt­anlagen ist mit Herausgabe der Normenreihe DIN EN 61439 im Jahr 2012 zum Abschluss gekommen. Die neue Struk­tur und die innerlichen Veränderungen, die neben der Anpass­ung an den aktuellen Stand der Technik auch neue Be­griffe, Be­mes­sungen und Nachweise beinhalten, machen es erforderlich, dass alle Fachleute die sich mit der Planung und/oder Herstellung von Niederspannungs-Schaltanlagen und Ver­tei­lern befassen, sich intensiv mit der neuen Normenreihe beschäftigen. Die DIN EN 61439-1/-2 wird ab 1. November 2014 nach Ablauf der Übergangsfrist gültig. Ein weiterer Grund, sich jetzt auf die neue Norm einzustellen. Unsere Experten vermitteln Ihnen bei dem Seminar, was sich mit der Norm verändert hat und wie Sie diese neue Norm als An­wen­der betrifft. Sie haben reichlich Gelegenheit in angenehmer Atmosphäre die einzelnen Themen mit den Referenten und den anderen Teil­neh­mern zu diskutieren.

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Hubertusallee 18, 42117, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Seminarinhalt: Die neue Norm für Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen: DIN EN 61439 - VDE 0660-600

  1. Warum eine neue Norm?
    • Warum es notwendig war, die DIN EN 60439 radikal zu überarbeiten und neu herauszugeben.
  2. Was hat sich mit der Norm verändert?
    • Neben den offensichtlichen strukturellen Veränderungen in den Teilen der DIN EN 61439 werden insbesondere die neuen und veränderten Inhalte besprochen. Hierbei sind die Schnittstellen eine Schaltanlage von Interesse, die immer Grundlage der zukünftigen Ausschreibung sind.
  3. Wie betrifft mich diese Norm als Anwender?
    • Planer und Hersteller sind gleichermaßen in der DIN 61349 eingesprochen. Erstmals wird unterschieden zwischen dem Systemhersteller und dem Hersteller der Schaltanlage, entsprechend den schon seit längerer Zeit existierenden Marktgewohnheiten. Die Zuordnung der Verantwortlichkeiten wird dargestellt und diskutiert.
  4. Nachweis der zulässigen Erwärmung und das Konzept des Bemessungsbelastungsfaktors
    • In der Vielzahl der Nachweise, die die Sicherheit einer Schaltanlage gewährleisten ist die maximal zulässige Erwärmung in jedem Projekt von großer Bedeutung und führt immer wieder zum Teil auch zu kontroversen Be­trachtungen. Dabei werden die unterschiedlichen Nach­weismöglichkeiten aufgezeigt und mit praktischen Bei­spielen hinterlegt. Hierbei sind eingeschlossen auch neue Bemessungswerte für Ströme und die neue Definition des Bemessungsbelastungsfaktors.
  5. Bedeutung und Nachweise der wichtigsten Schnittstellen einer Schaltanlage
    • Diskussion der neuen elektrischen Bemessungswerte als kennzeichnende Merkmale der Schaltgerätekombination. Anhand von Beispielen werden die Hintergründe und die Grundlagen zur Planung/Ausschreibung dieser Werte vermittelt. Insbesondere der Bemessungsstrom und die Kurzschlussfestigkeit führen in der Praxis zu den häufigsten Fragestellungen
  6. Verfahren für die Prüfung unter Störlichtbogenbedingungen
    • Die störlichtbogensichere Ausführung der Schaltanlage wird häufig in Ausschreibungen und von Betreibern ge­fordert, wobei die Rahmbedingungen und Voraus­setz­ungen unter denen ein Störlichtbogenschutz ge­währ­leistet werden kann, wenig bekannt sind. An dieser Stelle wird der aktuelle Stand der Normung mit den damit ver­bundenen Schutzzielen betrachtet und die kon­struk­tiven Lösungen entsprechend dem Stand der Technik vorgestellt.


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