Edelstein- und Schmuckdesign (M.A.)

Fachhochschule Trier
In Trier

Preis auf Anfrage
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
49 65... Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Master
  • Trier
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der Master-Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign (ESD) versetzt seine AbsolventInnen in die Lage als AutorInnen die zeitgenössische nationale und internationale Schmuck- und Edelsteinszene erkennbar mitzuprägen. Er verbindet die künstlerische Entwicklung im Fachgebiet Edelstein- und Schmuckdesign und verwandte Fachgebiete mit Theorien zur Gestaltung und fachspezifischen Themenbereichen des Edelstein- und Schmuckdesigns.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Trier
Postfach 1826, D-54208, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Plan ansehen

Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

erfolgreich abgeschlossenes Bachelor- oder Diplom-Studium eines vergleichbaren Studienganges Bestandene Eignungsprüfung erforderlich

Themenkreis

Diese Ausrichtung des Studienganges ESD berücksichtigt, dass die beruflichen Anforderungen innovative Impulse und Weiterentwicklungen verlangen, die nur durch eine möglichst weit gefasste Auslegung zu erbringen sind. Die vielfältigen Aufgaben erstrecken sich von der künstlerischen Themenausarbeitung über interdisziplinäre Gestaltungsprojekte bis hin zu rein marktorientierten Analysen. Deshalb werden im Rahmen des Master-Studiengangs künstlerische Entwicklungen initiiert und zum nachhaltigen Reflektieren der individuell formulierten Resultate und Aussagen angeregt.

Die Absolventinnen und Absolventen werden befähigt zur komplexen Entwicklung von Ideen, Konzepten, Entwürfen und zur Herstellung von marktfähigen Produkten im Bereich Edelstein- und Schmuckdesign. Neben der Vertiefung und Erweiterung künstlerisch-designerischen Könnens hat auch der interdisziplinäre Umgang mit dem Erlernten und dessen Reflexion eine zentrale Bedeutung. Dieser Komplex an Kompetenzen und Qualifikationen wird in einen Rahmen gefasst, in dem die Verknüpfung von künstlerischen, kunstgeschichtlichen, technologischen und wirtschaftlichen Aspekten verbunden wird, die wiederum zu einer eigenständigen professionellen künstlerischen und/oder unternehmerischen Tätigkeit in der Praxis befähigt.

Das projektorientierte MA-Studium soll auf berufliche Tätigkeiten vorbereiten, die weitestgehend und individuell in der Projektskizze nach den Ergebnissen der Projektmodule in der spezifischen Kombination mit den Kontextmodulen ausformuliert werden. Im Zentrum der späteren beruflichen Tätigkeit steht die freischaffende Autorschaft, die den Medien Edelsteine und Schmuck zugewandt ist. Überdies sind in die Ausbildung die Vermittlung von Kompetenzen für die folgenden Berufsfelder integriert:

* Edelstein- und/oder Schmuckautor/in
* Angestellte/r oder Freelance-DesignerIn
* Produktionsleitung, Atelierleitung und Art Directoring
* Designmanagement
* Lehre und Unterricht
* Verlagswesen.

Die Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen

Das Masterprogramm befähigt qualifizierte AbsolventInnen eines Bachelor- oder Diplomstudiums, in einer thesis- bzw. research-orientierten Studienstruktur komplexe Gestaltungsprobleme konzeptionell, theoretisch und praktisch zu lösen und dadurch eine besondere Befähigung zu eigenständiger wissenschaftlich-künstlerischer Arbeit zu erlangen.

Die auf dieser Grundlage und in den vorgenannten Berufsfeldszenarien möglichen Tätigkeiten bewegen sich zwischen selbstbestimmter (und auch selbstständiger) Autorschaft, gefragten Dienstleistungen und praktischen Anwendungen in den unterschiedlichsten betrieblichen Zusammenhängen. Immer werden hierbei komplexe und innovative Gestaltungsaufgaben auf der Grundlage einer hoch entwickelten konzeptionellen Strukturiertheit, einer souveränen fachlichen Artikulationsfähigkeit und einer vertieften kulturellen Bildung der AbsolventInnen in einen erweiterten gesellschaftlichen Kontext gestellt.

Die Absolventen/innen verfügen über:

* Reflexive Kompetenzen
o ausformuliertes Selbstverständnis von AutorInnen
o Fähigkeit zur Beurteilung von Gestaltungskriterien unter ästhetischen, ökonomischen und ethischen Gesichtspunkten
o kritisches Bewusstsein und dessen Ausformulierung
o Fähigkeit, eine Idee umfassend und tief analysieren zu können unter formalen, soziologischen, psychologischen, historischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten
* Handlungskompetenzen
o Fähigkeit zu kreativem Denken und Handeln
o Bewusstsein für Wissensmanagement
o Formulierungsfähigkeit zu Kernaussagen der Gestaltung und Gestaltungsprozessen sowie Kreativitätsentwicklungsprozessen
* Kulturelle Kompetenzen
o Teamfähigkeit
o Kommunikation als Sozial-, Vermittlungs- und darstellende Kompetenz
o Fähigkeit zur Sinngebung hinsichtlich kultureller Praxis, interkultureller Kommunikation und künstlerischer Intervention
* Forschungs- und Entwicklungskompetenz im erweiterten ästhetisch-künstlerischen und gesellschaftlichen Umfeld.

Die Lehr- und Lernmethoden

In jedem einzelnen Modul sind unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden vorgesehen, die in der jeweils spezifischen Anwendung zu einer optimierten Generierung von Kompetenzen führen. Grundsätzlich macht die optimale Betreuungsrelation in jedem der Module eine fast one-to-one Lehr- und Lernsituation möglich sowie einen an den jeweiligen inhaltlichen Voraussetzungen und individuellen Kapazitätsgrenzen orientierten Wissenstransfer.

Die Methoden und Wissensgenerierung innerhalb der Projektmodule sind orientiert an den universitären Graduiertenkollegs und bilden die Grundlage eines Masterprojektplenums. Dort finden sich die am Studienprojekt Beteiligten diskursiv zusammen: Studierende und Lehrende erörtern gemeinsam Entwicklungen, Methoden, Ziele und Lösungen der Projektpläne. Die Masterplenen sollen studiengangsöffentlich stattfinden. Damit kann eine Vernetzung von gesellschaftlichen, theoretischen sowie gestalterischen Fragen und Erkenntnissen der konkreten Projektstudien stattfinden. Methoden, Wissenschaftstheorie und künstlerische Weiterentwicklung der fachlichen Ansätze werden auf diese Weise initiiert und forciert. Ziel ist auch, eine frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit der Studierenden zu fördern.

Die in diesen MA-Studiengang integrierten Prinzipien der Selbstbestimmung und Selbstorganisation werden als Metakompetenzen beim Durchlaufen dieses Studiums systematisch aufgebaut und als erweiterte organisatorische und selbstreflexive Gestaltungsaufgabe zum Gegenstand von Studium und Lehre gemacht. Die Studierenden werden mit diesen besonderen Anforderungen und Herausforderungen sichtbar nicht allein gelassen, sondern können sich dabei auf ein intensiv begleitetes Studienverlaufsorganisationsverfahren stützen.

Modularer Aufbau des Studiums

Der modulare Aufbau dieses Studiums besteht aus:

* Projektbasierten Pflicht- und Wahl(pflicht)modulen
* praktischen, fachbezogenen Anwendungen
* theoretischen Bereichen

Zusätzliche Informationen

Weitere Angaben: -Semester: 4 -Studienaufnahme: Sommer- und Wintersemester