Empirisch-statistische Forschungsmethodik

Sigmund Freud PrivatUniversität Wien
In Wien (Österreich)

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  • Master
  • Wien (Österreich)
Beschreibung

Ziel des Lehrgangs ist, angehenden oder bereits tätigen WissenschaftlerInnen einen umfassenden Überblick über das zur Verfügung stehende Methodeninventar zu vermitteln, welches neben einer Vielzahl quantitativ-statistischer Kenngrößen und Verfahren auch eine Einführung in qualitative Methoden bzw. auch die Einübung entsprechender grundlegender Techniken zum Kern der Ausbildung zu zählen hat.

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Wien
Schnirchgasse 9a, A - 1030, Wien, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Er baut auf einem Abschluss auf Bachelor-Ebene oder höher in einem substanzwissenschaftlichen Fach (Medizin, Soziologie, Psychologie, Pädagogik o.ä.) oder einem formal-naturwissenschaftlichen auf (Statistik, Mathematik) und schließt mit dem Titel eines Master of Science.

Themenkreis

Der Master-Lehrgang zu den quantitativen Methoden der empirischen Forschung bietet eine grundlegende Ausbildung in den Techniken, die quantitativem Forschen zugrunde liegen.
Er baut auf einem Abschluss auf Bachelor-Ebene oder höher in einem substanzwissenschaftlichen Fach (Medizin, Soziologie, Psychologie, Pädagogik o.ä.) oder einem formal-naturwissenschaftlichen auf (Statistik, Mathematik) und schließt mit dem Titel eines Master of Science.

Ziel des Lehrgangs ist, angehenden oder bereits tätigen WissenschaftlerInnen einen umfassenden Überblick über das zur Verfügung stehende Methodeninventar zu vermitteln, welches neben einer Vielzahl quantitativ-statistischer Kenngrößen und Verfahren auch eine Einführung in qualitative Methoden bzw. auch die Einübung entsprechender grundlegender Techniken zum Kern der Ausbildung zu zählen hat.

Methodenvielfalt ist grundlegendes Prinzip; die behandelten Techniken werden mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen kritisch beleuchtet.

Der zeitgemäße Überblick über den state of the art umfasst neben den klassischen statistischen Verfahren auch graphische Methoden, neuere Entwicklungen wie Data Mining und neuronale Netze oder Korrespondenzanalysen.

Dabei wird die grundlegende Methodologie verschiedener inhaltlicher Anwendungsfelder gelehrt, von der klinischen Studie über Markt- und Meinungsforschung, psychologische Tests, aber auch Ökonometrie und amtliche Statistik bis hin zu Versuchsplanung und Evaluationsprojekten.
Es werden prinzipiell Verfahren nicht propagiert, sondern es wird immanent in jeder Lehrveranstaltung demonstriert, wie im Sinne des best-practice-Ansatzes die in der jeweiligen Situation günstigsten Verfahren ausgewählt werden.
Die Darstellung erfolgt nur soweit notwendig in mathematischer Sprache, technische Details werden weitgehend ausgeklammert.

Schwerpunkt der Erläuterung von Verfahren sind die Grundideen, welche in den meisten Fällen anhand weniger statistischer Grundbegriffe und ohne aufwendige algebraische Ableitungen erklärt werden können.

Besonderes Augenmerk wird hingegen auf die Anwendung der jeweiligen Verfahren gelegt, welche am Computer demonstriert und auch geübt wird.

Viele Lehrveranstaltungen des Curriculums sind bereits als integrierte Vorlesungen/Übungen angekündigt, auch in den anderen sind Computerdemonstrationen und allfälliges eigenständiges Durchführen und Interpretieren vorgesehen.

Die Darstellung der Verfahren erfolgt immer eingebettet in die Darstellung von empirischen Studien, welche sich auf diese Verfahren stützen.

Dadurch soll die Verknüpfung von Inhalten und Methoden deutlich werden ebenso wie Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung bzw. die Rolle der jeweiligen Methoden im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess.

Vergleiche der Outputs verschiedener Verfahren und deren Diskussion sollen ebenfalls in vielen Lehrveranstaltungen im Zentrum stehen.

Die praxisnahe Darstellung der jeweiligen Verfahren und Methoden wird durch einen Schwerpunkt auf eigenständiger Berichtlegung verstärkt.

Die durch den Studiengang Quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung erworbenden Kompetenzen umfassen insbesondere:

• Umfassende Methodenkenntnis im Bereich der empirischen Forschung
• Kritisches Verständnis der gängigen Methoden sowie die Fähigkeit, für konkrete Projekte eine geeignete Methodenwahl und die Projektplanung durchführen zu können
• Kommunikationsfähigkeit sowohl mit MethodikerInnen (StatistikerInnen) als auch mit SubstanzwissenschaftlerInnen
• Fähigkeit, ein breites Methodeninventar eigenständig umzusetzen und am Computer mit geeigneter Software zu realisieren
• Fähigkeit, dem Stand der Wissenschaft entsprechende und zugleich den Auftraggeber/die Auftraggeberin zufriedenstellende Berichte zu legen

Insbesondere soll der Studiengang die oft oftmals beklagte Kompetenzlücke zwischen humanwissenschaftlicher und statistischer Ausbildung überbrücken und den AbsolventInnen die Fähigkeit vermitteln, aus ihren fachübergreifenden Kenntnissen auch qualitätsvolle Produkte entstehen zu lassen.

Dies wird durch die anwendungsorientierte, immer an realen Anwendungsfällen orientierte Darstellungsweise und viele praktische Übungen garantiert, welche zunehmend selbständiges Arbeiten und eigenständige Erfahrungen mit der Bearbeitung aktueller, relevanter Forschungsfragen forcieren.

Dabei werden moderne Unterrichtsmethoden wie etwa e-learning eingesetzt, welche auch berufstätigen Studierenden ein möglichst effizientes Zeitmanagement erlauben sollen.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die geplanten Kosten der postgradualen Weiterbildung werden pro Person und Semester voraussichtlich € 2500.— betragen. Ein Bildungskredit ist ab ca € 110,- monatlich möglich.

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