Erdwissenschaften

Universität Wien
In Wien (Österreich)

Preis auf Anfrage
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
00 43... Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Master
  • Wien (Österreich)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

die Vertiefung auf dem Gebiet der Erdwissesnchaften;. ein detailliertes, quantifizierendes Verständnis der Prozesse der Erde;. die Vermittlung fachspezifischer Grundfähigkeiten und -kompetenzen, wie die räumliche und zeitliche Betrachtungsweise, die Fähigkeit zur Integration von Theorien mit der Gelände- und Labor-Praxis sowie der Quantifizierung von erdwissenschaftlichen Prozessen, die zu deren Synthese und Modellierung führen;

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Wien
Universitätsring 1, 1010, Wien, Österreich
Plan ansehen

Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Universität oder Fachhochschule

Themenkreis

Das Ziel des Masterstudiums Erdwissenschaften an der Universität Wien ist die Vertiefung auf dem Gebiet der Erdwissenschaften. Das Masterstudium ermöglicht ein detailliertes, quantifizierendes Verständnis der Prozesse der Erde. Die Absolventen und Absolventinnen erlangen fachspezifische Grundfähigkeiten und -kompetenzen, wie die räumliche und zeitliche Betrachtungsweise, die Fähigkeit zur Integration von Theorien mit der Gelände- und Labor-Praxis sowie der Quantifizierung von erdwissenschaftlichen Prozessen, die zu deren Synthese und Modellierung führen. Studierende können den repräsentativen Charakter bzw. die Unsicherheit bei der Erfassung von Proben, Daten und Information sowohl im Labor als auch im Gelände abschätzen.

Das Masterstudium der Erdwissenschaften vermittelt vertiefte Kenntnisse in den Schwerpunkten „Angewandte- und Umweltgeologie“, „Geologie“, „Mineralogie und Kristallographie“ und „Paläontologie“. Die besonderen Studienziele der Schwerpunktrichtungen sind wie folgt:

„Angewandte- und Umweltgeologie“: Analyse, Verständnis, Evaluierung und Quantifizierung von Prozessen in der Umwelt um dieses Wissen und Können auf angewandt- und umweltgeowissenschaftliche Fragestellungen anzuwenden. Das Studium soll Studierende in die Lage versetzen, ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösungen von Umweltproblemen mit Hilfe moderner Technologien auf Basis des Standes des Wissens zu finden und diese mit Hilfe von Computermodellierungen berechnen zu können. Studierende sollen angewandte geologische Probleme fundamental verstehen und qualitativ wie quantitativ lösen können. Neben der Ausbildung im Bereich der Hydrogeologie und Umweltgeologie haben Studierende dieser Schwerpunktrichtung zusätzlich die Möglichkeit im Rahmen des Lehrverbundes mit der TU Wien und der Universität für Bodenkultur Wien Lehrveranstaltungen aus den Fächern Ingenieurgeologie, Fernerkundung, Bodenkunde, Wasserbau oder sonstigen angewandt geologischen Fächern zu wählen.

„Geologie“: Integratives und systemorientiertes Verständnis über Aufbau,
Zusammensetzung und Struktur der Erde, ihrer Entwicklungsgeschichte, sowie der chemischen, biologischen und physikalischen Prozesse, die sie formten und auch heute noch formen. Die Studierenden erlernen Prozesse im Erdinneren sowie an der Erdoberfläche durch Geländeaufnahme und Laborarbeit aufzuklären sowie durch analytische Techniken und Computermodellierung zu quantifizieren. Aktuelle Themen wie Erdbeben, Rohstoffe, Öl- und Gasexploration sowie Klimaänderungen werden in die
Ausbildung einbezogen. Neben der Ausbildung im Bereich der Geologie haben Studierende dieser Schwerpunktrichtung zusätzlich die Möglichkeit im Rahmen des Lehrverbundes mit der TU Wien und der Universität für Bodenkultur Wien Lehrveranstaltungen aus den Fächern Geophysik, Fernerkundung, Bodenkunde und Quartärgeologie zu wählen.

„Mineralogie und Kristallographie“: Vermittlung der Fähigkeiten zur
strukturchemischen Charakterisierung von Mineralen und synthetischen, kristallinen Phasen. Die Studierenden sollen die Kompetenz erlangen, Problemstellungen zu verstehen und diese mit den labortechnischen, instrumentellen und mathematischen Methoden der angewandten Röntgenkristallographie und Mineralspektroskopie zu lösen. Des Weiteren sollen den Studierenden vertiefende Kenntnisse aus den Gebieten der Mineralkunde, der angewandten und materialwissenschaftlichen Mineralogie sowie der Umweltmineralogie vermittelt werden.

„Paläontologie“: Verständnis der fossilen Organismen als wichtigste Bestandteile der sich im Laufe der Erdgeschichte ändernden Biosphäre. Anhand der organismischen Evolution und der ökologischen Differenzierung innerhalb der Biosphäre lassen sich Aussagen sowohl über die zeitliche als auch die räumliche Zuordnung von Ablagerungsgesteinen treffen. Dadurch ist die Paläontologie ein wichtiges Instrument für die Exploration von Kohlewasserstoff-Lagerstätten. Des Weiteren wird durch das Studium der Paläontologie die Entwicklung der heutigen Ökosysteme erklärt und es können die natürlichen von anthropogen bedingten Umweltänderungen unterschieden
werden.

Absolventinnen bzw. Absolventen des Masterstudiums Erdwissenschaften ist der akademische Grad „Master of Science“ abgekürzt M.Sc. - zu verleihen.

Aufbau:

120 ECTS-Punkte, davon 30 alternative Pflichtmodulgruppe, 55 Wahlmodulgruppe, 30 Masterarbeit, 5 Masterprüfung;

Alternative Pflichtmodulgruppe (30 ECTS-Punkte):

Sie dienen der Vertiefung in einen der erdwissenschaftlichen Schwerpunkte. Vier Modulgruppen stehen zur Auswahl:

Angewandte und Umweltgeologie:

  • Hydrodynamik - Hydrodynamics (5 ECTS)
  • Hydrochemie - Hydrochemistry (5 ECTS)
  • Modellieren in der Angewandten und Umweltgeologie - Environmental Modelling (5 ECTS)
  • Umweltschadstoffe - Environmental Pollutants (5 ECTS)
  • Angewandte und Geomikrobiologie - Applied Geomicrobiology (5 ECTS)
  • Angewandtes Gelände- und Laborpraktikum - Applied Field and Laboratory Methods (5 ECTS)

Geologie:

  • Sedimentologie - Sedimentology (5 ECTS)
  • Stratigraphie - Stratigraphy (5 ECTS)
  • Quantitative Strukturgeologie/Tektonik - Quantitative Structural Geology/Tectonics (5 ECTS)
  • Isotopengeologie - Isotope Geology (5 ECTS)
  • Geochemie - Geochemistry (5 ECTS)
  • Petrogenese - Petrogenesis (5 ECTS)

Mineralogie und Kristallographie:

  • Kristall-Strukturbestimmung I - Crystal-structure Analyse I (5 ECTS)
  • Kristall-Strukturbestimmung II - Crystal-structure Analyse II (5 ECTS)
  • Mineralspektroskopie I - Mineral Spectroscopy I (5 ECTS)
  • Mineralspektroskopie II - Mineral Spectroscopy II (5 ECTS)
  • Kristallographie - Crystallography (5 ECTS)
  • Kristallchemie - Kristallphysik - Crystal Chemistry - Chrystal Physics (5 ECTS)

Paläontologie:

  • Paläoozeanographie - Palaeoceanography (5 ECTS)
  • Angewandte Mikropaläontologie - Applied Micropalaeontology (5 ECTS)
  • Paläontologische Arbeitsmethoden - Labor - Palaeontological Labour Techniques (5 ECTS)
  • Paläontologische Arbeitsmethoden - Gelände - Palaeontological Field Techniques (5 ECTS)
  • Marine Paläoenvironments - Marine Palaeoenvironments (5 ECTS)
  • Paläoklimatologie und Paläobiographie - Palaeoclimatology and Palaeobiogeography (5 ECTS)

Wahlmodulgruppe (55 ECTS-Punkte):

Die Wahlmodulgruppe besteht aus Modulen, die von den Studierenden einzeln frei wählbar sind. Sie ermöglichen einerseits die individuelle Gestaltung des Studiums und andererseits die Unterstützung der Masterarbeit sowie der erdwissenschaftlichen Vertiefung.

Studierende sind berechtigt, zum Zwecke der Unterstützung Ihrer Masterarbeit Module in einem angemessenen Ausmaß aus fachrelevanten Studien (jedenfalls Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Physik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften) im Voraus und nach Absprache mit den jeweils zuständigen akademischen Organen zu wählen.

Masterarbeit und -prüfung (35 ECTS-Punkte):

Das Thema und der/die BetreuerIn der Masterarbeit ist aus dem gewählten Schwerpunkt zu wählen. Für die positiv beurteilte Masterarbeit werden 30 ECTS angerechnet.

Die Masterprüfung (5 ECTS) erfolgt mündlich im Rahmen einer kommissionellen Gesamtprüfung. Geprüft werden zwei Prüfungsfächer - aus folgenden Fächern können Studierende wählen:

  • Angewandte Geologie
  • Geochemie
  • Kristallographie
  • Mineralogie
  • Paläontologie
  • Petrologie
  • Sedimentologie
  • Stratigraphie
  • Tektonik
  • Umweltgeowissenschaften

Wintersemester
Allgemeine Zulassungsfrist :- 1. Juli bis 15. Oktober 2009
Nachfrist :- 16. Oktober – 30. November 2009

Sommersemester
Allgemeine Zulassungsfrist :- 11. Jänner bis 15. März 2010
Nachfrist :- 16. März bis 30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von €16,86 pro Semester zu entrichten. Wird die beitragsfreie Zeit überschritten, so sind der Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 zu entrichten.