Erfolgreicher Umgang mit Komplexität

Kurpfalz Management
In Frankenthal

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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Anfänger
  • Frankenthal
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

1) Sensibilisierung für die Gefahren komplexer und dynamischer Probleme und die Beson-derheiten im handelnden Umgang mit solchen Problemen. 2) Vermittlung von Wissen über die objektiven Charakteristika komplexer und dynamischer Entscheidungssituationen und die darin lauernden Gefahren. 3) Befähigung zur Diagnose (auch Selbstdiagnose) von Denk-, Planungs- und Entscheidungs-fehlern. 4) Beherrschung der wichtigsten Taktiken und Strategien zum Vermeiden solcher Fehler und zum erfolgreichen Umgang mit vernetzten Entscheidungssituationen.
Gerichtet an: Fach-/Führungskräfte

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Frankenthal
Mahlastraße 21, 67227, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Dozenten

Walter Braun
Walter Braun
Selbstführung Komplexitätsreduktion

Themenkreis

Ausgangspunkt für die Konzipierung eines Trainings zum erfolgreichen Umgang mit komplexen Problemen ist die Beobachtung, dass wir es in der heutigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, technologischen und ökosozialen Situation mit einer zunehmenden Beschleunigung des gesellschaftlichen und technologischen Wandels bei gleichzeitiger Zunahme der gegenseitigen Abhängigkeit und Beeinflussung praktisch aller oben genannter Aspekte unserer Lebenswelt zu tun haben.

Für jeden an verantwortungsvoller Stelle Tätigen ist es unumgänglich, auf diese neuen Her-ausforderungen adäquat zu reagieren und mit entsprechenden Entscheidungskompetenzen ausgestattet zu sein. Reichte es früher aus, in einem bestimmten Bereich „Fachmann“ zu sein und konnte man durch die Beherrschung der entsprechenden fachspezifischen Entscheidungs- und Beurteilungskriterien erfolgreiche Entscheidungen treffen, so ist dies heute nicht mehr der Fall.

Neben fachspezifischen Anforderungen tritt in zunehmenden Maße die Anforderung, zukünftige Entwicklungen, auch in fachfremden Bereichen, abschätzen zu können, die gegenseitige Beeinflussung verschiedener Fachbereiche zu erkennen, große Mengen an Informationen in kurzer Zeit aufnehmen und strukturieren zu können, die richtigen Entscheidungen auch unter Unsicherheit und Unbestimmtheit treffen zu können, usw.

In der gegenwärtigen Diskussion werden diese Anforderungen gerne mit dem Schlagwort „vernetztes Denken“ umschrieben, womit wohl gemeint ist, dass sich unser Denken nicht mehr nur „eingleisig“ mit einer Sache beschäftigen darf, sondern in zunehmenden Maße verschiedenartige, auch fernliegende Aspekte einer Entscheidungssituation mit zu berücksichtigen hat.

Untersuchungen und die vielfältigen alltägliche Erfahrungen zeigen, dass die Fähigkeit zum erfolgreichen Umgang mit komplexen Entscheidungssituationen dem Menschen nicht automatisch gegeben ist. Ganz im Gegenteil - unser „natürliches“ Denken ist auf solche Situationen sehr schlecht vorbereitet und fehleranfällig. Unsere Erfahrungen zeigen aber auch, dass der erfolgreiche Umgang mit komplexen Entscheidungssituationen lernbar ist, wenn Menschen bereit sind, ihr eigenes Handeln zu reflektieren, ihre Einstellungen und Denkstile an die Anforderungen anzupassen und lernbereit für Neues sind. Der zentrale Ansatz liegt im Aufbau von Erfahrungswissen, das durch Simulationen komplexer Situationen, Reflexionen des Denkens und Verhaltens und durch „Ausprobieren“ unterstützt wird..

Das ist zwar nicht ganz einfach und bedarf auch langfristiger Anstrengungen. Ein entsprechendes Trainingsseminar - intensiv durchgeführt - kann aber die hierfür notwendigen Grundlagen und das „kognitive (oder denktechnische) Handwerkszeug“ vermitteln.

-Empirische Erkenntnisse der Komplexitätsforschung
-Komplexitätskriterien
-Denkstile und –fehler
-Fehlerursachen
-Denkschritte für den erfolgreichen Umgang mit komplexen Situationen
-Schrittfolge des vernetzten Denkens
-Herausarbeiten von Wirkungskreisläufen und Abhängigkeiten
-Erarbeiten der Methodik anhand eines Musterbeispiels
-Erfassen von Neben- und Fernwirkungen in komplexen Situationen
-Handeln in komplexen Situationen auf der Grundlage von Netzbildern
-Anwendung der Matrix-Methode zur Identifikation von Einflussgrößen
-Anwendung der Methoden am Arbeitsplatz

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 12

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