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Europäischer Umweltschutz im Kontext wasserrechtlicher Gestattungen und Genehmigungen

IWU - Institut für Wirtschaft und Umwelt
In Magdeburg

259 
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Wichtige informationen

  • Intensivseminar berufsbegleitend
  • Anfänger
  • Magdeburg
  • 7 Lehrstunden
  • Dauer:
    1 Tag
  • Wann:
    17.10.2017
Beschreibung

Einen wichtigen Schwerpunkt des Seminars bilden die ei-genen Erfahrungen und Probleme der Teilnehmer. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam Wege aufzuzeigen, um kosten- und zeiteffiziente Planaufstellungs- und Genehmigungsverfahren mit rechtssicheren Ergebnissen zu erreichen.
Gerichtet an: Das Seminar richtet sich an alle öffentlichen und privaten Vorhabens- und Entscheidungsträger, die sich mit der Aufstellung von wasserfachlichen Plänen bzw. der Realisierung und Zulassung wasserrechtliche relevanter Pro-jekte befassen.

Wichtige informationen

Dieser Kurs ist als Bildungsurlaub anerkannt

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
17.Oktober 2017
Magdeburg
Maxim-Gorki-Str. 13, 39108, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Plan ansehen
09.30 - 16.30 Uhr

Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Nicht nur die EU-Wasserrahmenrichtlinie hat Einfluss auf den gesetzlichen und inhaltlichen Rahmen, in dem sich Vorhaben der Gewässerbenutzung bzw. des Ausbaus und der wesentlichen Umgestaltung von Gewässern orientieren müssen. Weitere maßgebliche europäische Richtlinien aus dem Bereich des Umwelt- und Naturschutzes, umgesetzt in nationales Recht, greifen unmittelbar in die förmlichen Verfahren zur Zulassung und Gestattung ein. Neben der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie (s. § 34 ff. BNatSchG) und der Richtlinie zur Projekt-UVP (s. UVPG i.d.F. vom Februar 2010) entfaltet auch die Richtlinie zur UVP für Pläne und Programme (SUP-RL; s. § 14 ff. UVPG) unmittelbare Wirkung auf das Handeln der Wasserbehörden des Bundes und der Länder. Nicht zuletzt das nationale Artenschutzrecht und das Umwelt-schadensgesetz haben einen großen Einfluss auf die Realisierbarkeit wasserbaulicher Projekte. Alle diese Regelwerke haben somit weitreichende Folgen für konkrete Projekte und Pläne. Ihre formalen Vorgaben müssen nunmehr in der täglichen Praxis der wasserrechtlichen und -fachlichen Plan- und Genehmigungsverfahren „mit Leben“ erfüllt werden. Arbeitshilfen und Leitfäden sind jung und es mangelt vielfach an konkreten praktischen Beispielen der unmittelbaren Anwendung und Umsetzung.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

An Beispielen (Ausbau, Herstellung von Gewässern; wasserrechtlicher Erlaubnis zur Einleitung bzw. Entnahme von Grund- und Oberflächenwasser, SUP zu Hochwasserschutzplänen; u.v.m.) werden Theorie und Praxis der Regelungsumsetzung aus der Sicht der Betroffenen (Vorhabenträger, Behörden, Kommunen, Planer) behandelt. Einen wichtigen Schwerpunkt des Seminars bilden die eigenen Erfahrungen und Probleme der Teilnehmer. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam Wege aufzuzeigen, um kosten- und zeiteffiziente wasserrechtliche Planaufstellungs- und Genehmigungs- oder Erlaubnisverfahren mit rechtssicheren Ergebnissen zu erreichen. Das Seminar richtet sich an alle öffentlichen und privaten Vorhabens- und Entscheidungsträger, die sich mit der Aufstellung von wasserfachlichen Plänen bzw. der Realisierung und Zulassung wasserrechtliche relevanter Projekte befassen.

· Voraussetzungen

Bestimmen Sie die Bedingungen, die die potentiellen Teilnehmer erfüllen müssen, um am Kurs teilzunehmen. Zum Beispiel: Branchenerfahrung. Fremdsprachenkenntnisse

· Welche Schritte folgen nach der Informationsanfrage?

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend. Teilnahmegebühr: 259€ (MwSt.-frei) Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter www.iwu-ev.de/pdf/W171017.pdf Als Termin in meinem Kalender vormerken (z.B.: Outlook, Lotus, SuperOffice usw.): www.iwu-ev.de/ics/W171017.ics

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Umweltschutz
Insiderwissen
Fachwissen
Expertenwissen

Dozenten

Dozent/in Fachreferent/in
Dozent/in Fachreferent/in
siehe Seminarthema

Themenkreis

09:30 Uhr Begrüßung

09:40 Uhr Einführung in die EU-Richtlinien: Projekt-UVP, Plan-UVP, FFH

  • Europäische Richtlinien im Kontext wasserrechtlicher Regelungen des Bundes und der Länder
  • Fachgesetzliche und fachwissenschaftliche Anforderungen an die Praxis
  • Antragsunterlagen
  • Praxisbeispiele für Materialien und Hinweise

11:00 Uhr Kaffeepause

11:15 Uhr Berührungspunkte wasserrechtlicher Gestattungen und Genehmigungen mit UVP, SUP, FFH-VP

  • WHG, LänderWG und UVPG und BNatSchG
  • Schnittmengen und Unterschiede der Umweltprüfungen: Begrifflichkeiten, Inhalte, Anwendungsbereiche
  • Antragskonferenzen – ‚scoping’
  • Untersuchungsraum – Gebietsschutz
  • Abschichtung von Prüfinhalten
  • Rechtswirkungen – Beteiligungen
  • Zeitpunkt, Art und Umfang der Anwendung
  • Allgemeine und spezielle Fallbeispiele

12:15 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr Aufbau und Inhalt: UVP-Vorprüfung, Umwelt- u. FFH-Verträglichkeitsstudie, Umweltbericht

  • Begrifflichkeiten – Definition, Erklärung
  • Prüfschritte (Vorprüfung oder ‚screening’, Verträglichkeitsprüfung, Ausnahmeregelungen)
  • Kernelemente (Bestand, Empfindlichkeit, Art und Umfang der Vorhabenswirkungen)
  • Bedarfsanalyse – Prüfung von Alternativen
  • Gesetzliches Vorsorgeprinzip
  • Vermeidung und Minimierung – Projektoptimierung
  • Kompensations- und Kohärenzmaßnahmen
  • Rolle Antragsteller, TÖBs und Öffentlichkeit

15:30 Uhr Kaffeepause

15:45 Uhr UVP, SUP, FFH-VP und wasserfachliche Planungen/wasserrechtliche Zulassungen - Fallbeispiele

  • Moderierte Diskussion zu den Hauptproblemfeldern
  • Aufzeigen negativer wie positiver Handlungsansätze und praktischer Vorgehensweisen
  • Diskussionsergebnisse – Maßnahmekatalog (Leitfaden)

16:30 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung

Zusätzliche Informationen

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