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Europaweite und nationale Ausschreibung von Planerleistungen nach GWB und VgV 2016

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Tipologie Seminar
Niveau Mittelstufe
Unterrichtsstunden 7 Lehrstunden
Dauer 1 Tag
  • Seminar
  • Mittelstufe
  • 7 Lehrstunden
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

Durch die größte Reform des Vergaberechts seit 15 Jahren wurde die VOF, die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen, in die Vergabeverordnung (VgV) integriert.

Wichtige informationen

Häufig gestellte Fragen

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Architekten, Ingenieure, Bauleiter, Beratende Ingenieure, die sich um Aufträge bewerben, Projektmanager, Mitarbeiter öffentlicher Auftraggeber, Rechtsanwälte

· Welche Schritte folgen nach der Informationsanfrage?

Keinerlei Zulassungsvoraussetzungen sind für diesen Kurs nötig. Jeder der sich angesprochen fühlt, ist herzlich willkommen sich anzumelden.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

EU-Vergaberecht
Verhandlungsverfahren
Ausschreibungen
Vergabeverfahren
Architektur
Bauleitung
Ingenieur/ Ingenieurin
EU Gesetz
Recht
Baurecht

Dozenten

Dr. Franz Dieblich
Dr. Franz Dieblich
Rechtsanwalt

Themenkreis

Durch die größte Reform des Vergaberechts seit 15 Jahren wurde die VOF, die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen, in die Vergabeverordnung (VgV) integriert.
Die allgemeinen Regelungen für das Vergabeverfahren im neuen Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und die Detailregelungen in der VgV gelten nunmehr auch, modifiziert, für die Ausschreibung von Planerleistungen.
Welche Konsequenzen hat die Neuregelung für die europaweite Ausschreibung? Wie wird das neue Vergabeverfahren wettbewerblicher Dialog gestaltet? Wie erfolgt die Schwellenwertberechnung bei der Beauftragung von verschiedenen Fachplaner für ein und das selbe Objekt? Wie sieht eine Europäische Eigenerklärung aus? Welche Auswirkungen hat es, dass ein „mehr an Eignung“ jetzt zuschlagsrelevant sein kann?
Das Seminar gibt einen Überblick über die Reform und Antworten auf die gestellten Fragen. Auch der, der zukünftig an Ausschreibungen teilnehmen möchte, muss sich über das neue Vergaberecht informieren.

Seminarinhalt

SeminardetailsTeilnehmerkreis

Freiberuflich tätige Architekten und Ingenieure, Bauleiter, Beratende Ingenieure, die sich um Aufträge bewerben, Mitarbeiter öffentliche Auftraggeber (kommunale und staatliche Bauämter, Rechnungsprüfungsbehörden), Projektmanager sowie alle mit der europaweiten Ausschreibung von Planerleistungen Befassten; ebenso Rechtsanwälte.

Seminarziel

Durch die größte Reform des Vergaberechts seit 15 Jahren wurde die VOF, die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen, in die Vergabeverordnung (VgV) integriert.

Die allgemeinen Regelungen für das Vergabeverfahren im neuen Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und die Detailregelungen in der VgV gelten nunmehr auch, modifiziert, für die Ausschreibung von Planerleistungen.
Welche Konsequenzen hat die Neuregelung für die europaweite Ausschreibung? Wie wird das neue Vergabeverfahren wettbewerblicher Dialog gestaltet? Wie erfolgt die Schwellenwertberechnung bei der Beauftragung von verschiedenen Fachplaner für ein und das selbe Objekt? Wie sieht eine Europäische Eigenerklärung aus? Welche Auswirkungen hat es, dass ein „mehr an Eignung“ jetzt zuschlagsrelevant sein kann?

Das Seminar gibt einen Überblick über die Reform und Antworten auf die gestellten Fragen. Auch der, der zukünftig an Ausschreibungen teilnehmen möchte, muss sich über das neue Vergaberecht informieren.

Seminarinhalt

I. Das neue EU Vergaberecht 2014

  • Bedeutung und Funktion des GWB und der VgV
  • das Ziel des Vergabeverfahrens
  • die neuen EU Richtlinien
  • die Umsetzung in deutsches Recht

II. Ausgewählte Fragen zur Vergabe nach GWB und VgV

  • erweiterter Anwendungsbereich und Grundsätze - § 73 VgV
  • Schwellenwertberechnung - § 3 Abs. 1 VgV
  • Rahmenvereinbarungen § 21 VgV und Mindestsatzunterschreitung
  • Verfahrensart: § 17 VgV Verhandlungsverfahren oder § 18 VgV Wettbewerblicher Dialog –
    • Verfahren im rechtsfreien Raum?
  • Teilnehmereignung -Matrix oder Baugefühl - § 75 VgV
    • europäische Eigenerklärung - § 50 VgV
    • Unterkriterien für die Eignungsprüfung
  • Reduzierung der Teilnehmer - § 51 VgV
  • Auftragserteilungskriterien - § 58 VgV
    • „mehr an Eignung“
    • Qualifikation des Teams entscheidend
  • Kosten - § 77 VgV
  • Verfahren bei Wettbewerben, §§ 69 – 72, §§ 78 – 80 VgV

III. Vergabe nach UVgOE (Programmaktualisierung bleibt vorbehalten)

  1. Regelungsbereich und Struktur der neuen UVgOE
  2. §§ 2 - 5 UVgOE – Grundsätze
  3. §§ 8 - 13 UVgOE - Wahl der Vergabeart
  4. § 23 UVgOE – Leistungsbeschreibung bei Planerleistungen
  5. § 25 UVgOE – Nebenangebote
  6. § 26 UVgOE – Unteraufträge
  7. §§ 31 - 35 UVgOE – Bietereignung und Ausschluss
  8. § 38 UVgOE - Form und Übermittlung der Teilnahmeanträge und Angebote
  9. § 43 UVgOE – Zuschlagsentscheidung
  10. § 45 UVgOE – Auftragsausführung
  11. § 47 UVgOE - Auftragsänderung

Beispiele aus der Praxis, Rechtsprechung, Anlagen

Erfolge des Zentrums


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