Fachgerechte Bodenansprache bei der Altlastenbearbeitung nach aktuellem Bodenschutzrecht

Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft gGmbH
In Essen

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  • Kurs
  • Essen
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    nach Vereinbarung
Beschreibung


Gerichtet an: s.u.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Essen
Wimberstraße 1, 45239, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Themenkreis

Zielgruppe:

Mitarbeiter/-innen von Ingenieur- und Gutachterbüros, Beschäftigte von Bodenschutzbehörden mit bodenkundlichem Grundlagenwissen. Studenten und Arbeitssuchende können zu gesonderten Konditionen teilnehmen.

Die Bodenkundliche Kartier Anleitung (KA) stellt nach Bodenschutzrecht die Grundlage für die Kartierung und/oder Bodenansprache bei der Unter-suchung von Altlast(verdachts)flächen.

Im Jahr 2009 wurde von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe die „Arbeitshilfe für die Bodenansprache im vor- und nachsorgenden Bodenschutz“ herausgegeben. Hierin sind auf spezifische Fragestellungen des Bodenschutzrechts bezogene Geländeformblätter enthalten (z. B. für die Orientierende Untersuchung / Detailuntersuchung nach §3 BBodSchV, Auf- und Einbringen von Materialien nach §12 BBodSchV usw.). Diese basieren auf Auszügen der umfangreichen Bodenkundlichen Kartier Anleitung und stellen einen Mindestdatensatz bereit.

Hierin sind eine Reihe von Bodenparametern enthalten, die in z. T. noch verwendeten Normen (z. B. DIN 4022, DIN EN ISO 14688-1, -2) nicht enthalten sind, aber für eine fachlich gut begründete Gefährdungsabschätzung von grundlegender Bedeutung sind.

In der Praxis bedeutet dies, dass sowohl Probennehmer, Gutachter sowie Behördenvertreter vertiefte bodenkundliche Erkenntnisse benötigen, um eine mit dem Bodenschutzrecht konforme Bewertung der Untersuchungsergebnisse in Gutachten vornehmen bzw. nachvollziehen zu können.

Im Seminar werden hierzu in Vorträgen und Übungen die bodenkundlichen Grundlagenkenntnisse vermittelt. Ein Schwerpunkt liegt auch auf dem Erkennen und Beschreiben von Technogenen Substraten, die eine analysenfreie Ersteinschätzung des Gefährdungspotenzials ermöglicht. Jeder Teilnehmer hat im Seminar die Möglichkeit sich eine Sammlung Technogener Substrate zusammen zu stellen, die ihm auch im Nachgang des Seminars die Arbeit im praktischen Alltag erleichtern wird.