Fluchtursachen in den Balkan-Staaten

VHS Essen
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Beschreibung

Welche Rolle spielen Privatisierungen bei der Verelendung breiter Bevölkerungsschichten am sogenannten Westbalkan und wer profitiert davon? Wie kann den Menschen in diesen Regionen wirklich geholfen werden und was müsste auch deutsche Politik tun, um die Lage der Menschen vor Ort zu verbessern und auch für menschenwürdige Bedingungen zu sorgen? Was heißt Solidarität mit den Menschen in Osteuropa und was heißt Bekämpfung von Fluchtursachen? Ist die Bundesregierung gemeinsam mit der Europäischen Union wirklich willens, die Verhältnisse in Osteuropa zu verbessern oder geht es ihr nur um die Durchsetzung ihrer eigenen Interessen und wirtschaftspolitischen Konzepte mit all ihren Auswirkungen?
Viele Politikerinnen und Politiker lenken von den Fluchtursachen ab. Statt vom Massenelend, zum Beispiel in Kosovo, zu sprechen oder gar dessen Ursachen zu analysieren, werden Flüchtlinge häufig verunglimpft und ausgegrenzt. Offen ignoriert wird dabei auch die spezielle rassistische Verfolgung der Roma im Kosovo, in Albanien, Montenegro und Serbien.

Der Referent ist Geschichtsdozent, Buchautor und Betreiber des Online-Portals »Kosova-Aktuell«

Weitere Veranstaltungen der Reihe, jeweils dienstags in der VHS Essen:
09.02.2016, 19.00 Uhr, Dr. Oliver M. Piecha: Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten: Warum gerade jetzt? (152.1A043F)

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Themenkreis

DEUTSCHLAND UND DIE FLÜCHTLINGE -
FLUCHTURSACHEN IM FOKUS
Angesichts der seit August 2015 ausgerufenen »Flüchtlingskrise« herrscht in Deutschland und Europa helle Aufregung: Politiker und Parteien streiten über den künftigen Umgang mit der (un-)erwünschten Zuwanderung. Die Forderungen reichen von restriktiven Einwanderungsstopps mit Obergrenzen bis hin zum grenzoffenen "Refugees welcome", eingerahmt vom Ausspruch Angela Merkels: "Wir schaffen das!"
Aber auch die Bundeskanzlerin spricht inzwischen von "spürbarer Reduzierung der Flüchtlingszahlen" und verweist auf die Notwendigkeit, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Aber hängen diese nur am verheerenden Wirken des "Islamischen Staates" in Syrien und im Irak, was tausende Bewohner dieser Staaten in die Flucht treibt? Oder müssen wir unseren Blick nicht auch auf andere Regionen der Welt richten: auf Afrika, auf die Balkan-Staaten und auf die wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen, religiösen Rahmenbedingungen, die immer mehr Menschen dazu treiben, ihre geliebte Heimat zu verlassen und zu Flüchtlingen zu werden.
Volkshochschule Essen, Antifa Essen Z, ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen und AStA der Universität Duisburg/Essen präsentieren eine vierteilige Reihe von Expertenveranstaltungen, die die Ursachen der aktuellen Flüchtlingssituation in den Fokus nimmt. Die vier Veranstaltungen finden dienstags vom 19. Januar bis 9. Februar 2016, jeweils ab 19.00 Uhr, in der VHS Essen statt.

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