Forstwirtschaftsstudium

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
In Rottenburg

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  • Bachelor
  • Rottenburg
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Vorteil für den HFRAbsolventen liegt darin, dass dieses interdisziplinäre Denken in allen Bereichen der Forschung und Wirtschaft immer wichtiger wird. Daher haben HFR-Absolventen neben den klassischen forstlichen Berufsfeldern auch gute Berufsaussichten in anderen Branchen und werden oft an Schnittstellen in Unternehmen und Institutionen eingesetzt, an denen sowohl ökologische als auch ökonomische Fragestellungen bearbeitet werden.

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Wo und wann

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Rottenburg
Schadenweilerhof, D-72108, Baden-Württemberg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Grundvoraussetzung für eine Bewerbung ist das Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife, fachgebundene Hochschulreife).

Themenkreis

Der sieben semestrige Studiengang Forstwirtschaft (B.Sc.) besteht aus sechs Theoriesemestern mit zahlreichen Übungen und einem gebührenfreien Praxissemester. Das besondere an dem Forstwirtschaftstudium an der HFR ist: Die Studierenden konzentrieren sich gleichzeitig auf wirtschaftliche, ökologische und naturwissenschaftliche Inhalte. Der Vorteil für den HFR–Absolventen liegt darin, dass dieses interdisziplinäre Denken in allen Bereichen der Forschung und Wirtschaft immer wichtiger wird. Daher haben HFR-Absolventen neben den klassischen forstlichen Berufsfeldern auch gute Berufsaussichten in anderen Branchen und werden oft an Schnittstellen in Unternehmen
und Institutionen eingesetzt, an denen sowohl ökologische als auch ökonomische Fragestellungen bearbeitet werden.

Wie läuft das Studium ab?

Im Grundstudium (1. & 2. Semester) wird den Studierenden systematisch ein breites Grundwissen vermittelt, welches sie für den Rest des Studiums benötigen. Die Module im Grundstudium sind:

  • Botanik, Vegetationskunde, Dendrologie und Waldbau-Grundlagen
  • Landschaftsökologie, Gesteinskunde u. Angew. Klimatologie
  • Grundlagen d. Holztechnologie
  • Waldschutzgrundlagen
  • Zoologie u. Wildökologie
  • EDV u. Statistik
  • Kartographie u. Holzmesslehre
  • Grundlagen der Waldarbeit u. Forsttechnik
  • Juristische Grundlagen
  • Grundlagen der Wirtschaftslehre
  • Fremdsprachen

Das Hauptstudium (3. & 4. Semester) bereitet die Studierenden intensiv auf das Praxissemster und die Berufstätigkeit vor. Die Module des Hauptstudiums sind:

  • Bodenökologie
  • Waldbau
  • Waldschutz
  • Jagdbetriebslehre
  • Natur- u. Umweltschutz, Planungsprozesse
  • Waldarbeit u. Forsttechnik
  • Hiebsplanung u. Logistik
  • Waldpädagogik
  • Datenbank-Managementsysteme
  • Öffentl. Finanzwirtschaft, Rechnungswesen u. Arbeitsrecht
  • Kosten- u. Investitionsrechnung
  • Unternehmens-, Steuer- u. Zivilrecht

Im Praxissemester (5. Semester), das sowohl im In- und Ausland absolviert werden kann, erhalten die Studierenden die Chance, Ihr Wissen in Unternehmen einzubringen und dort Aufgaben und Verantwortung
zu übernehmen. Dabei werden häufig die ersten Kontakte zu zukünftigen
Arbeitgebern geknüpft.

Im Vertiefungsstudium (6. & 7. Semester) wählt man einen der Schwerpunkte aus:

  • Forst- & Kommunalwirtschaft oder
  • Betriebs- & Holzwirtschaft oder
  • Geographische Informationssysteme & Landschaftsmanagement

Durch das Vertiefungsstudium werden die Absolventen zusätzlich für Führungs- und Beratungstätigkeiten in der Forstwirtschaft, der Holz- & Sägeindustrie und dem Natur & Umweltschutz qualifiziert. In Kooperation mit der Larenstein University, NL werden weiter die Schwerpunkte

  • Tropische Forstwirtschaft
  • Internationaler Handel

angeboten.

Berufsfelder:

Studierende mit dem Schwerpunkt Forst- & Kommunalwirtschaft finden Beschäftigungsmöglichkeiten außer als Forstrevierleiter/ in beispielsweise in Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen oder in Verwaltungen sowie Verbänden und Planungsbüros. Sie beraten, abhängig vom Beschäftigungsbereich, bei der Anlage von Grünanlagen
und Baumpflanzungen im Siedlungsraum, zertifizieren Wälder, planen
Erschließungen von Waldgebieten, führen Waldbewertungen durch und beurteilen diese, planen und analysieren die Wertschöpfungskette
Holz vom Baum bis zum Endprodukt, führen Betriebsanalysen von
Forstbetrieben durch.

Studierende mit dem Schwerpunkt Betriebs- & Holzwirtschaft finden Beschäftigungsmöglichkeiten außer als Forstrevierleiter/ in beispielsweise in Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen oder in Verwaltungen sowie Verbänden und Planungsbüros. Sie nehmen entsprechend ihres Beschäftigungsbereichs im Vertrieb, Finanz- und Rechnungswesen und Einkauf planende und kontrollierende
Aufgaben wahr, sie führen Investitionsplanungen und –rechnungen durch, führen Betriebsanalysen durch, wenden ihr rechtliches Wissen aus dem Bereich des Arbeits- und Personalrechts an, prüfen die Einhaltung der Gesetzesnormen des Arbeitsschutzes, erkennen Optimierungsansätze
in der Wertschöpfungskette Holz und entwickeln Verbesserungsvarianten
oder Marketingstrategien und beurteilen die Qualität von Marketingmaßnahmen.

Studierende mit dem Schwerpunkt Geographische Informationssysteme und Landschaftsmanagement finden außer als Forstrevierleiter/in beispielsweise in Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen
oder in Verwaltungen sowie Verbänden und Planungsbüros Beschäftigungsmöglichkeiten. Dort erarbeiten sie, abhängig vom Beschäftigungsbereich, landschaftspflegerische Konzepte und Strategien, planen und führen Gewässergütebestimmungen durch, erarbeiten bei Eingriffen in Gewässer biologische, landschaftsökologische oder technische Lösungen, beurteilen die von einem Altstandort bzw. einer Altlast
ausgehenden Gefährdungen und veranlassen Sicherungsmaßnahmen, erstellen EDV-unterstützte Produkt-Ökobilanzen, analysieren GIS-unterstützt komplexe Probleme aus den Bereichen Forstwirtschaft,
Natur- und Umweltschutz, Bodenschutz etc. und visualisieren und
präsentieren die Ergebnisse.

Dauer: 7 Semesters

Die Zulassung zum ersten Studiensemester erfolgt einmal im Jahr und zwar jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungsfrist: 15. Juli