Fortbildung zum systemischen Coach Sept.-Dez 2010

KOBI e.V.
In Dortmund

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  • Kurs
  • Dortmund
  • 97 Lehrstunden
Beschreibung


Gerichtet an: Coaches, Vorgesetzte, Lehrer/innen, Berater/innen, Therapeut/innen

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Dortmund
Adlerstr. 83, 44137, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Themenkreis

Zielgruppe
Coaches, Vorgesetzte, Lehrer/innen, Berater/innen, Therapeut/innen

Kursinhalt
"Ich kann niemanden etwas lehren, ich kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entwickeln." (Galileo Galilei)

Schaut man sich die Methoden im Bereich der Personal- und Persönlichkeitsentwicklung einmal genauer an, so lässt sich feststellen, dass systemisches Coaching immer mehr dabei ist, sich zum "state of the art" zu entwickelt. Und das zu Recht!

Die Welt wird zunehmend komplexer, die Menschern sind eingebunden in unterschiedliche soziale Systeme und den damit einhergehenden Rollen und Rollenerwartungen.

Die Taktfrequenz des Lebensrhythmus nimmt immer mehr zu. Vielfältige und rasch wechselnde Aufgaben und Anforderungen verlangen nach immer rascheren Entscheidungen und Lösungen. Da ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass man sich in manchen Situationen fest fährt, den Überblick verliert, oder eine Problem-Sicht entwickelt, die den Blick auf die Lösung versperrt.

Ein systemischer Ansatz trägt genau dieser Komplexität Rechnung. Er geht davon aus, dass Situationen und Probleme nur in ihren kulturellen, sozialen und personalen Zusammenhängen verstehbar sind. Auf der Grundlage der Systemtheorie und des Konstruktivismus unterstützt ein systemischer Coach seinen Cochee somit dabei, diese Eingebundenheit wahrzunehmen, problemerhaltende Sichtweisen zu erkennen und förderliche Denk- und Handlungsmuster zu entwickeln und Lösungen zu (er-) finden.

Hierbei wird davon ausgegangen, dass das Wissen für die Lösung bereits im System vorhanden ist. Durch systemische Fragetechniken und Anbieten und Entwickeln neuer, ungewohnter Betrachtungsweisen, hilft der Coach dabei, alte Muster zu durchbrechen und vorhandene Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen wieder zugänglich zu machen. Der Coach hat somit lediglich die Prozesskompetenz, die Lösungskompetenz liegt bei dem Coachee.

Struktur und Inhalte der Fortbildung:

Diese Fortbildung richtet sich an alle, die im beruflichen oder privaten Bereich Menschen in ihrer Weiterentwicklung und Stärkung der eigenen Handlungs- und Lösungskompetenz unterstützen wollen.

Dies kann sowohl in der klassischen Rolle des Coachs, aber auch in der Rolle als VorgesetzeR, LehrerIn, BeraterIn etc. erfolgen. Hierzu vermittelt ihnen diese Fortbildung nachhaltige und wirkungsvolle Methoden und Handwerkszeuge.

Neben systemischen Grundlagenkenntnissen lernen und trainieren Sie die Methoden systemischen und lösungsorientierten Arbeitens.

Zwischen den einzelnen Blöcken ist es wünschenswert, dass Sie sich mit anderen TeilnehmerInnen selbstorganisiert treffen, um die behandelten Inhalte zu vertiefen und um zu Sicherheit und Leichtigkeit in der Anwendung zu kommen.

Ziel der Ausbildung und zugleich Testingkriterium ist neben der Kenntnis und der flexiblen Anwendungskompetenz der Coaching-Methoden auch der respektvolle und würdigende Umgang mit sich selbst und anderen.

Wenn Sie schon immer der Meinung waren, dass es die eine Wahrheit nicht gibt, eine Medaillie mindestens drei Seiten hat, immer schon neugierig darauf waren, wie andere ihre Welt wohl wahrnehmen und wenn Sie zusätzlich noch die Kunst erlernen wollen, den Menschen interessante Fragen zu stellen, ihnen neue Sichtweisen zu ermöglichen und sie an ihre Fähigkeiten und Ressourcen zu erinnern, dann sollten Sie sich unbe­dingt zu dieser systemischen Coachingfortbildung anmelden!

Inhalte:

Theoretische Grundlagen:

Systemtheorie, Konstruktivismus

Grundhaltungen:

Wertschätzung, Neugierde, Ressourcenorientierung, Neutralität, Respekt, respektvolle Respektlosigkeit vor einschränkenden Wirklichkeitskonstruktionen

Gesprächsführung:

Verbale und nonverbale Kommunikation, aktives Zuhören, Inkongruenzen erkennen, Umgang mit schwierigen Gesprächsituationen im Coaching

Qualitätsstandards für Coach und Coaching:

Rollenverständnis, Grenzen, formaler Coachingrahmen

Systemische und lösungsorientierte Methoden:

Zirkuläres- und lösungsorientiertes Fragen, Hypothesenbildung, Wirklichkeitskonstruktionen erkennen und alternative Denk- und Handlungsmuster fördern, Reframing, positive Konnotation, Externalisierung von Lösungsprozessen u.a.

Coachingprozess:

Auftragsklärung, Contracting, Ist-Analyse, Lösungs- und Ressourcensuche, Coaching-Abschlussphase

Testing:

Den Abschluss der Fortbildung bildet ein Testing, in dem Sie die Inhalte der Fortbildung erproben können

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