Fortschritte in der Psychotherapie

Fortbildung1 Psychotherapeutisches Zentrum
In Stuttgart - Sonnenberg

330 
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Wichtige informationen

  • Kurs
  • Stuttgart - sonnenberg
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung


Gerichtet an: BeraterInnen und TherapeutInnen

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Stuttgart - Sonnenberg
Christian-Belser-Straße 79a, 70597, Baden-Württemberg, Deutschland
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Dozenten

Christiane Gelitz
Christiane Gelitz
Dipl. Psych.

Wissenschaftsjournalistin; Weiterbildung zur Psychologischen Psychtherapeutin. Berufliches Tägigkeitsfeld: Redakteurin bei der Zeitschrift Gehirn&Geist (Spektrum der Wisschenschaft Verlag), mit Schwerpunkt auf psychischen Störungen, Psychotherapie und Psychatrie sowie angewandter Psychologie. Ihr Buch: Psychotherapie Heute

Themenkreis

Störungsbilder, Therapiemethoden, Forschungsergebnisse

Die Mediengesellschaft hat neue seelische Leiden hervorgebracht: Menschen werden süchtig nach Computerspielen, Internetpornografie oder Onlineshopping. Manche fallen der sensationsgetriebenen Berichterstattung der Medien zum Opfer. Doch der technische und mediale Fortschritt hat auch seine guten Seiten. Bislang wenig beachtete Krankheitsbilder wie die komplizierte Trauer bekommen ein Gesicht. Psychotherapeuten geben Feedback per SMS und setzen Computersimulationen ein. Ärzte lindern Depressionen und Zwangsstörungen per Hirnschrittmacher. Und per Neurofeedback können Patienten selbst lernen, ihre Hirnaktivität zu manipulieren. Viele dieser Methoden müssen sich noch bewähren. Um ihre Wirksamkeit sicherzustellen, gehen Forscher heute dank Fortschritten in der Therapieforschung neue Wege: Mit Hilfe von Hirnscans können sie Therapieerfolge wissenschaftlich nachweisen. Anhand einfacher mathematischer Berechnungen lässt sich im Therapieverlauf der Zeitpunkt mit dem größten Veränderungspotenzial identifizieren. Und in speziellen Datenbanken kann heute jeder, ob Therapeut oder Patient, wirksame Therapiemethoden recherchieren. Ziel
Die Teilnehmer lernen neue Entwicklungen in der klinischen Psychologie und Psychiatrie kennen und erfahren, welche neuen Methoden und Therapiebausteine bei welchen Störungsbildern wirken. Dabei erweitern sie ihr Methodenrepertoire und bekommen konkrete Hilfsmittel für den Therapiealltag an die Hand. Inhalte


  • neue Störungsbilder erkennen und behandeln
  • Schwerpunkt: Internetsüchte, Belastungsstörungen wie Verbitterung und komplizierte Trauer
  • evidenzbasierte Therapiemethoden recherchieren
  • im Therapieverlauf den besten Zeitpunkt für Veränderungen identifizieren
  • die passenden Therapiebausteine einsetzen, z.B. Meditation und SMS-Feedback
  • den Erfolg einer Therapie anhand von Hirnscans belegen
  • Alternativen zur Psychotherapie kennen und einschätzen lernen, z.B. Neurofeedback und Elektrostimulation

Voraussetzungen
Tätigkeit im beraterischen oder psychotherapeutischen Setting.


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