Geldwäsche und Korruption

Compliance Academy GmbH
In München und Münster

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Beschreibung

Das Seminar führt Sie über die aktuelle Gesetzeslage einschließlich ergänzender regulatorischer Vorgaben bis zur praktischen Umsetzung von Maßnahmen zur Anti-Geldwäsche und Anti-Korruption in Ihrem Unternehmen.
Gerichtet an: Kleine, mittlere und große Industrieunternehmen des Nicht-Finanzsektors. Unternehmen des Finanzsektors (Banken, Versicherungen). Compliance-Officer und Mitarbeiter in Compliance-Abteilungen. Mitarbeiter Interne Revision und Risikocontrolling

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Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
München
Seidlstraße 8, 80335, Bayern, Deutschland
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auf Anfrage
Münster
Königsstraße 46, 48143, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Dozenten

Uta Zentes, LL.M.
Uta Zentes, LL.M.
Geldwäsche und Korruption

Rechtsanwältin, Frankfurt am Main

Themenkreis

Die Prävention und Bekämpfung von Geldwäsche und anderen wirtschaftskriminellen Handlungen (insbesondere Korruption) gehört zu den originären Aufgaben von Compliance-Abteilungen. Insbesondere der Geldwäschebekämpfung bei Nicht-Finanzdienstleistern kommt eine immer größere Bedeutung zu, nicht zuletzt durch die Allgemeinverfügungen von bestimmten Bezirksregierungen mit der Pflicht zur Ernennung von Geldwäschebeauftragten sowie den aktualisierten Gesetzesvorgaben. Auch auf Versicherungen kommen durch Solvency II neue Herausforderungen und Aufgaben für die Compliance-Arbeit zu.

Im Hinblick auf die Relevanz von wirtschaftskriminellen Handlungen werden im Seminar schwerpunktmäßig Korruptionssachverhalte betrachtet. Neben den für Industrieunternehmen des Nicht-Finanzsektors relevanten Aspekten werden auch Grundlagen für die Arbeit im Finanzsektor (Banken, Versicherungen) vermittelt.

Für international agierende Unternehmen sind nicht nur deutsche Regularien einschlägig. Vielmehr müssen je nach Präsenz in bestimmten Ländern auch ausländische Vorgaben umgesetzt werden. Dies betrifft insbesondere die mit exterritorialer Wirkung sowie empfindlichen Sanktionsmechanismen ausgestatteten Antikorruptionsgesetze UK Bribery Act 2010 sowie den US-amerikanischen FCPA. Die Inhalte und Auswirkungen auf in Deutschland ansässige Unternehmen werden im Seminar erläutert.

Hierbei werden auch Ansätze für die gruppen- und konzernweite Umsetzung von unternehmensinternen Vorgaben vermittelt.

Dem Seminar wird ein risikobasierter Ansatz zugrundegelegt, der eine passgenaue Betrachtung und Steuerung von Risikofaktoren anhand der spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens ermöglicht. Es werden auch Möglichkeiten zur effizienten und effektiven Nutzung von Compliance-Mechanismen vermittelt.


  • Geldwäschebekämpfung und erforderliche Maßnahmen, inkl. Darstellung der internationalen Standards (insbes. FATF), regulatorischen Hintergründe und Auswirkungen der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie sowie Abgrenzung zur Terrorismusfinanzierung
  • Bekämpfung von wirtschaftskriminellen Handlungen mit Schwerpunkt Korruptionsbekämpfung und erforderliche Maßnahmen, inkl. Darstellung der internationalen Standards und Organisationen (UN, PACI, ICC etc.) sowie regulatorischen Hintergründe
  • Exterritoriale Anwendbarkeit von Vorgaben und Auswirkungen auf deutsche Unternehmen, insbs. UK Bribery Act 2010, FCPA
  • Handlungsvorschläge zur gruppen- und konzernweiten Umsetzung der Vorgaben
  • Maßnahmen zur Wirksamkeit und Angemessenheit von Programmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und wirtschaftskriminellen Handlungen (Rahmenwerke, Kommunikation, Notfallkonzept)
  • Effiziente und effektive Nutzung von Compliance-Mechanismen
  • Bei allen Themen: Risikobasierter Ansatz