Geo-Engineering durch Ozeandüngung - Ein Instrument gegen den Klimawandel?

Volkshochschule Freiburg e.V.
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Beschreibung

Der Klimawandel ist in aller Munde. Selbst in der derzeitigen Krise gerät das Thema nicht aus dem Blickfeld. Da nimmt es nicht Wunder, dass nach ungewöhnlichen Instrumenten zur Eindämmung und Bekämpfung gesucht wird. Dazu gehört das Geo-Engineerung, bei dem die Erde und ihre Biosphäre mit technischen Mitteln - sozusagen ingenieursmäßig - beinflusst werden soll.

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Freiburg
Rotteckring 12, 79022, Baden-Württemberg, Deutschland
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Dozenten

Rüdiger Stegmann
Rüdiger Stegmann
Dozent

Themenkreis

Der Klimawandel ist in aller Munde. Selbst in der derzeitigen Krise gerät das Thema nicht aus dem Blickfeld. Da nimmt es nicht Wunder, dass nach ungewöhnlichen Instrumenten zur Eindämmung und Bekämpfung gesucht wird. Dazu gehört das Geo-Engineerung, bei dem die Erde und ihre Biosphäre mit technischen Mitteln - sozusagen ingenieursmäßig - beinflusst werden soll, um z.B. die Ansammlung von CO2 zu verringern. Anfang 2009 unternahmen Deutschland und Indien einen Versuch, bei dem CO2 aus der Luft durch Algenwachstum gebunden werden sollte. Durch Meeresdüngung im antarktischen Südatlantik wurden Algen mit Eisensulfat gefüttert, damit sie durch beschleunigtes Wachstum mehr CO2 binden und beim Absterben zum Meeresboden absinken. Unberücksichtigt blieben dabei eine ganze Reihe von möglichen Auswirkungen, die vom Einfluss auf die sonstige marine Biodiversität bis zur Verweildauer des gebundenen CO2 am Meeresboden reicht. Zusätzlich brachen Deutschland und Indien damit ein völkerrechtliches Moratorium, das zur Zeit solche Experimente untersagt.