Geodäsie und Geoinformation

Technische Universität Dresden
In Dresden

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  • Bachelor
  • Dresden
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

bei der Nutzung der Satellitennavigation in Auto, Schiff und Flugzeug,. Bei der Verarbeitung und Analyse von Luftbildern und Satellitenbilddaten,. Beim Bau und der Überwachung von Ingenieurbauwerken und Trassen,. Bei der Nutzung und Verarbeitung von Geobasisdaten in Geoinformationssystemen,. in der industriellen Messtechnik

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Dresden
Helmholtzstraße 10, 01069, Sachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung für das Studium im Bachelor-Studiengang „Geodäsie und Geoinformation“ an der TU Dresden ist die allgemeine Hochschulreife.

Themenkreis

Das Berufsfeld Geodäsie und Geoinformation ist eine Ingenieurdisziplin mit
vielfältigen Bezügen zu den Naturwissenschaften. Die Geodäsie befasst sich mit der Vermessung der Erde in globalen, regionalen und lokalen Maßstäben. Mit modernen computergestützten Messverfahren,
Satellitentechnologie und Fernerkundungssensoren werden Aufgabenstellungen gelöst, die von der Berechnung der Größe und Figur der Erde und deren Schwerefeld bis hin zu Präzisionsmessungen
bei Ingenieurprojekten im Bauwesen und in der Industrie reichen.
Weitere Aufgabengebiete liegen in den Bereichen Umweltmonitoring, Raumplanung und in der Stadt- und Landentwicklung. Darüber hinaus befasst sich die Geodäsie mit der Neuordnung von Grundstücken und der Bewertung von Immobilien. Neben der Erfassung von Geodaten, die für Kartenwerke und als Planungsgrundlagen benötigt werden, beschäftigt sich die Geodäsie vor allem mit der Verarbeitung und Analyse von Geoinformation und stützt sich dabei auf Verfahren der Informatik und
Computergrafik.

Studieninhalte
In dem sechssemestrigen Bachelor-Studium werden wissenschaftliche Grundlagen, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen vermittelt. Die Studierenden werden befähigt, raumbezogene Informationen und deren zeitliche Veränderungen zu erfassen, zu strukturieren, zu analysieren, zu modellieren und zu visualisieren. Dafür eignen sie sich die
grundlegenden Wissensbestände, Methoden und Technologien in den Bereichen Modellbildung und Modellrealisierung, Sensorik und Messtechnik, Datenanalyse, sowie Präsentation und Nutzung an. Einen
wichtigen Bestandteil des Studiums bilden praktische Übungen, in denen konkrete Messaufgaben mit modernsten Messsystemen gelöst werden.
Der Bachelor-Studiengang ist modular und mit studienbegleitenden Modulprüfungen aufgebaut. Die Module der ersten 4 Semester enthalten die Bereiche - Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen,
- Informatik und Softwareentwicklung,
- Geodätische Messverfahren,
- Ausgleichungsrechnung,
- Bodenordnung und Bodenwirtschaft,
- Geoinformationssysteme
Hier werden Kompetenzen in der Methodik der Erarbeitung geodätischer Ansätze und Problemlösungen zur Bearbeitung vermessungstechnischer
Projekte erworben. Dazu gehören auch Fertigkeiten im Bereich
Geoinformationssysteme und Geodatenbanken, die auf dem Arbeitsmarkt für Geodäten stark nachgefragt sind.

In den beiden letzten Semestern werden die Studierenden in den Modulen
- Photogrammetrie,
- Fernerkundung,
- Ingenieurgeodäsie,
- Astronomische Referenzsysteme,
- Theoretische und Physikalische
Geodäsie befähigt, den Zusammenhang von Raum und Zeit global und lokal herzustellen.Schlüsselkompetenzen erwerben die Studierenden
im Bereich Sprachen, wissenschaftliche Arbeitsmethoden, Projektmanagement und Präsentationstechniken.
Das Studium umfasst 19 Pflichtmodule und zwei Wahlpflichtmodule, bei denen Veranstaltungen aus Wahlpflichtkatalogen gewählt werden können. Das Studium wird mit einer Bachelorarbeit und einer Verteidigung abgeschlossen, und es wird der akademischen Grad „Bachelor of Science (B.Sc.)“ verliehen. Dieser Abschluss erlaubt den sofortigen Beginn der beruflichen Tätigkeit. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das
Studium an der TU Dresden, an einer anderen deutschen oder ausländischen Hochschule fortzusetzen, um den „Master of Science (M.Sc.)“ zu erlangen, der unter anderem auch Zugangsvoraussetzung für
eine Laufbahn im höheren Verwaltungsdienst ist.

Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester. Die Studienanträge und die Einschreibung erfolgen in der Zeit vom 01.06. bis 15.09. des Jahres.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Für ein Erststudium an der TU Dresden werden derzeit keine Studiengebühren verlangt. Semesterbeitrag 169,70 Euro

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