Geowissenschaften

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
In Hannover

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  • Master
  • Hannover
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Geowissenschaften stehen unterschiedliche Berufsfelder offen, im Bereich Boden etwa die Bodenkundlichen Dienste des Bundes und der Länder, deren Umweltbehörden sowie Ingenieurbüros für Bodenkartierung, -bewertung und -sanierung oder Umweltlabors. Im Bereich Geologie/Geochemie beschäftigen Ämter, Betriebe zur Erschließung von Bodenschätzen sowie zur Analyse und Sanierung von Altlasten, Consulting-Büros, Forschungsinstitute und naturwissenschaftliche Museen Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Hannover
Welfengarten 1, 30167, Niedersachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Bewerberinnen und Bewerber für den Masterstudiengang müssen einen guten Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss im Studiengang Geowissenschaften oder einem fachlich eng verwandten Studiengang an einer deutschen oder ausländischen Hochschule vorweisen.

Themenkreis

Die alltäglichen Arbeitsgebiete liegen den Geowissenschaftlern buchstäblich „vor den Füßen“, denn hier finden sie Böden, Sedimente und Kristallingesteine, die sie mit modernsten wissenschaftlichen Methoden untersuchen. Daraus leiten sie beispielsweise Wege zur umweltverträglichen Nutzung von Böden ab oder erarbeiten die Möglichkeiten, umweltgefährdende Stoffe zu ersetzen und neue mineralische Werkstoffe zu entwickeln.

Beschreibung des Faches

Den Geowissenschaften kommt eine zentrale Stellung für wesentliche Fragen von globaler Bedeutung zu. Dazu gehört die Erkundung, Erschließung und Bewirtschaftung der Landoberfläche und natürlicher Ressourcen unter dramatisch steigendem Bevölkerungsdruck (Wasser, Boden, Energierohstoffe, metallische Rohstoffe, Steine und Erden), die Abschätzung von Georisiken, die Entwicklung neuer Materialien und Verfahren, insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz und Umweltschutz, die Klimaentwicklung der Erde und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für physikalische, geochemische, ökologische und ökonomische Prozesse der Erdoberfläche.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Geowissenschaften in eine Naturwissenschaft mit modernen physikalisch-chemischen Messverfahren und starkem theoretischen und mathematisch-physikalischem Modelldenken entwickelt. Dazu gehört die Analyse und Modellierung von Prozessen, die an der Oberfläche und in tieferen Bereichen der Erde auf unterschiedlichen Zeit- und Raumskalen stattfinden. Inhalt des fachs soll sein, auf die genannten naturwissenschaftlichen Fragestellungen wesentliche Antworten von gesellschaftlicher Bedeutung zu finden und modernste Methoden zu vermitteln.

Studienprofil

Nur wenige Standorte in Deutschland sind für Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler so attraktiv wie Hannover. Als ein geowissenschaftliches Zentrum Deutschlands sind hier außeruniversitäre Institutionen wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie sowie weitere Forschungseinrichtungen und zahlreiche geowissenschaftlich orientierte Unternehmen angesiedelt. Durch die enge Zusammenarbeit ergeben sich besonders gute Praktikums- und Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort.

Studieninhalt

Das Angebot von frei wählbaren Modulen im Masterstudiengang Geowissenschaften ermöglicht eine zweijährige Spezialisierung. Studierende beschäftigen sich zum Beispiel mit den endogenen und exogenen Prozessen, die die Erdoberfläche beeinflussen (Verwitterung, Bodenbildung, Erosion, Erdbeben, Vulkanismus). Studierende, die sich für den Schwerpunkt Geochemie-Mineralogie entscheiden, lernen, kritisch mit den neuesten analytischen Methoden umzugehen, um die Eigenschaften von natürlichen und synthetischen Mineralen und Festkörpern zu untersuchen.

Praktikum

Vor Beginn des Studiums ist kein Praktikum erforderlich. Zum Bachelorstudium gehört ein geowissenschaftliches Berufspraktikum von sechs Wochen Dauer. Auch im Masterstudium ist ein Praktikum möglich. Ein wesentlicher Teil der Ausbildung besteht zudem aus Exkursionen und Geländekursen.

Auslandsaufenthalt

Nicht verpflichtend. Ein Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule kann zum Beispiel im Rahmen des Erasmusprogramms der EU absolviert werden.

Empfohlene Fähigkeiten

Für ein geowissenschaftliches Studium sollten Sie gutes Beobachtungs- und Konzentrationsvermögen, Freude am Experimentieren und an Laborarbeit, die Fähigkeit zur Teamarbeit und Interesse für technische Zusammenhänge sowie gute Grundlagen in den Naturwissenschaften mitbringen. Für diejenigen, die im Beruf Geländearbeit durchführen wollen, ist gute körperliche Kondition erforderlich.

Fremdsprachenkenntnisse

Spezielle Fremdsprachenkenntnisse müssen nicht nachgewiesen werden. Gute Englischkenntnisse sind für ein erfolgreiches Studium aber notwendig.

Tätigkeitsfelder und Berufsmöglichkeiten

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Geowissenschaften stehen unterschiedliche Berufsfelder offen, im Bereich Boden etwa die Bodenkundlichen Dienste des Bundes und der Länder, deren Umweltbehörden sowie Ingenieurbüros für Bodenkartierung, -bewertung und -sanierung oder Umweltlabors. Im Bereich Geologie/Geochemie beschäftigen Ämter, Betriebe zur Erschließung von Bodenschätzen sowie zur Analyse und Sanierung von Altlasten, Consulting-Büros, Forschungsinstitute und naturwissenschaftliche Museen Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, in der Mineralogie/Festkörperforschung rohstoffverarbeitende Betriebe oder Laboratorien für Festkörperforschung und Entwicklung neuer Werkstoffe.

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Bewerbungfrist - 15/07/2009

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeitrag: Die Höhe beträgt einheitlich 500,- Euro pro Semester. Semesterbeitrag für das Wintersemester 2009 Euro 274,06.

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