Gestalttherapie

Fortbildung1 Psychotherapeutisches Zentrum
In Stuttgart - Sonnenberg

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Wichtige informationen

  • Berufsausbildung
  • Stuttgart - sonnenberg
  • Dauer:
    1 Jahr
Beschreibung

Ein guter Therapeut verlässt sich nicht auf Kunstgriffe, sondern auf sich selbst; er benütztseine Kenntnisse, Geschicklichkeit und totale Lebenserfahrung, die in seiner eigenen Person integriert sind und seine Wahrnehmung der jeweiligen Situation. (Laura Perls)fortbildung 1.de bietet in Zusammenarbeit mit dem Gestalt-Zentrum Tübingen eine 3-jährige Ausbildung in Gestalttherapie an.
Gerichtet an: Psychotherapeutisch, beratend oder pädagogisch Tätige, die in ihrem spezifischen Berufsfeld gestalttherapeutisch arbeiten und hierfür einen eigenen persönlichen Stil ausbilden wollen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Stuttgart - Sonnenberg
Christian-Belser-Straße 79a, 70597, Baden-Württemberg, Deutschland
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Themenkreis

"Ein guter Therapeut verlässt sich nicht auf Kunstgriffe, sondern auf sich selbst; er benützt
seine Kenntnisse, Geschicklichkeit und totale Lebenserfahrung, die in seiner eigenen Person integriert sind und seine Wahrnehmung der jeweiligen Situation." (Laura Perls)

fortbildung 1.de bietet in Zusammenarbeit mit dem Gestalt-Zentrum Tübingen eine 3-jährige Ausbildung in Gestalttherapie an.


Zielgruppe
Psychotherapeutisch, beratend oder pädagogisch Tätige, die in ihrem spezifischen Berufsfeld gestalttherapeutisch arbeiten und hierfür einen eigenen persönlichen Stil ausbilden wollen. Inhalte Da die Anpassung an institutionelle Weiterbildungsrichtlinien entfällt und die Gruppe maximal 12 TeilnehmerInnen umfasst, kann die individuelle Entwicklung ganz in den Mittelpunkt gestellt und gefördert werden. Grundlegend für gestalttherapeutisches Arbeiten ist die persönliche Kompetenz des/der TherapeutenIn. Sie besteht in der Fähigkeit, in Beziehung zu Klienten als eine eigene Person ganz da zu sein, erreichbar zu sein und sich entsprechend zum Ausdruck zu bringen, sowie in einer Ich-Du-Haltung möglichst frei von Rollen als eine individuell erkennbare Person gegenüber zu treten und zu begegnen. Dies erfordert ein hohes Mass an Bewusstheit und Kenntnis der eigenen Person sowie an Kontakt- und Beziehungsfähigkeit. Diesbezügliche Einschränkungen und Blockierungen werden hauptsächlich im Rahmen der Eigentherapie bearbeitet. Die professionelle Kompetenz des/r TherapeutIn liegt in der Fähigkeit und dem Wissen, wie und in welcher Form die persönliche Kompetenz für die therapeutische Situation zur Unterstützung der KlientenInnen genutzt werden kann.

Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung sind daher:

Präsenz, aktive Gegenwärtigkeit und Kontaktfähigkeit des/r TherapeutenIn
Beziehungsgestaltung (Dialogfähigkeit) in der Gestalttherapie
Praktische Wahrnehmungs- und Handlungsfertigkeiten (Basic-Skill-/Kompetenz-Training)
Erfahrungsbezogenes und theoretisches Verständnis grundlegender gestalt-therapeutischer Konzepte (v.a. gestalttherapeutische Haltungen, Verständnis des Veränderungsprozesses, Bedürfniskonzept, Störungsverständnis in der Gestalttherapie, Bewusstheit, Kontakt, Verantwortung)
Spezielle Techniken und Interventionsmodi

Gliederung
Entsprechend dieser Auffassung von gestalttherapeutischer Kompetenz und vor dem Hintergrund der genannten Schwerpunktsetzung ergeben sich vier aufeinander bezogene Bereiche:

1.Selbsterfahrung (Eigentherapie)
Die TeilnehmerInnen lernen die gestalttherapeutische Arbeitsweise zunächst in intensiver Selbsterfahrung über die Auseinandersetzung und Arbeit mit der eigenen Person im Rahmen der Gruppe kennen. Eine andere Form der Eigentherapie ist die Gestaltlehrtherapie. Sie wird als Einzeltherapiebei einem/r anerkannten LehrtherapeutenIn selbständig organisiert.
2. Theorie

Die Theoriearbeit findet hauptsächlich als gemeinsame Reflexion der in der Gruppe erlebten Prozesse statt. Sie wird anhand von Literatur im Selbststudium vor- und nachbereitet. Die so realisierte enge Verbindung von Theorie und Praxis vermittelt ein ganzheitlichesVerständnis von Gestalttherapie.
3. Training
Das praktische Einüben therapeutischer Fertigkeiten und Techniken geschieht schwerpunktmäßigim 2. Ausbildungsjahr. Die Grundfertigkeiten (Basic Skills) werden im 1.Ausbildungsjahr vermittelt. Die Arbeit der TeilnehmerInnen miteinander in Triaden (als KlientIn, TherapeutIn, BeobachterIn) nimmt hier einen breiten Raum ein.
4. Supervision
Im 3. Ausbildungsjahr kommt vermehrt Supervisionsarbeit zur Geltung. Im Vordergrund steht die Live-Supervision, bei der zwei TeilnehmerInnen als KlientIn und TherapeutIn unter direkter Supervision der Ausbildungsleitung in der Gruppe arbeiten. Hier wie auch schon im Trainingsteil sind therapeutische Effekte bei KlientenInnen willkommen. Im Mittelpunkt steht jedoch das Erleben und Verhalten des/r TherapeutenInnen und die persönlichen Entwicklungsschritte. Bei der berufsfeldspezifischen Praxis-Supervision wird die konkrete Arbeit der TeilnehmerInnen in ihren jeweiligen Praxisfeldern im Rahmen der Ausbildungsgruppe supervidiert.
Zeitlicher Umfang
Die Ausbildung dauert 3 Jahre mit insgesamt 600 Stunden.
Das 1. Ausbildungsjahr umfasst 10 verlängerte Wochenenden à 20 Stunden, das 2. und 3. Ausbildungsjahr jeweils 8 verlängerte Wochenenden à 20 Stunden und ein fünftägiges auswärtiges Intensivseminar à 40 Stunden. Die TeilnehmerInnen der Ausbildung organisieren sich außerdem in kleinere Peer-Gruppen, die sich zwischen den Ausbildungswochenenden treffen, um das dort Gelernte weiter zu üben, gemeinsam Literatur zu erarbeiten und sich in ihrer praktischen Arbeit zu unterstützen. Das 1. Ausbildungsjahr kann auch als 1-jährige Weiterbildung abgeschlossen werden, wenn die InteressentenInnen lediglich ihre bisherige Arbeitsweise um die gestalttherapeutische Perspektive erweitern wollen und sich dafür entsprechende Grundfertigkeiten aneignen möchten.
Hinweis
Eine verbindliche Anmeldung erfolgt immer für jeweils ein Ausbildungsjahr.
Zulassungsvoraussetzung Voraussetzung für die Zulassung zu dieser Ausbildung ist die Teilnahme an einem
Einführungswochenende.
Eine befriedigende Teilnahme an dieser Ausbildung erfordert persönliches Engagement.
Sie kann eingreifende Veränderungen im privaten, sozialen und beruflichen Leben der
TeilnehmerInnen in Gang setzen. Von daher ist sie nur für solche Menschen sinnvoll,
die grundsätzlich hierzu auch bereit sind. Abschluss Die erfolgreiche Ausbildung wird mit einem spezifizierten Zertifikat dokumentiert.

Beginn des 1. Ausbildungsjahr am 12.10.2012!