Getaktete Stromversorgungen - Grundlagen

OTTI e.V.
In Regensburg

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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Anfänger
  • Regensburg
  • Dauer:
    3 Tage
  • Wann:
    06.02.2017
Beschreibung

- Vorteile getakteter Stromversorgungen/Schaltnetzteile
- Vor- und Nachteile verschiedener Wandlerstrukturen:
Gleichstromsteller mit/ohnePotentialtrennung und Wechselrichter
- Auswahl, Dimensionierung und Eigenschaften aktiver und passiver Bauelemente: Transistoren, Dioden, Kondensatoren, induktive Bauelemente
- Ansteuerung und Entwärmung aktiver Bauelemente
- Konstruktive Gestaltung, Aspekte elektrischer Sicherheit

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
06.Februar 2017
Regensburg
Bayern, Deutschland

Häufig gestellte Fragen

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Ingenieure, Techniker und Projektierer aus Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Applikation und Vertrieb

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Topologien
Leistungshalbleiter
Schaltungen
Gleichstromsteller
Stromversorgung

Dozenten

Günter Keller
Günter Keller
Professor der Elektrotechnik

Themenkreis

Tag 1, 09:00 bis 17:10 Uhr

1. Getaktete Stromversorgungen – Einführung

  • ŸEinsatzgebiete DC/DC-Wandler, AC/DC-Wandler, DC/AC-Wandler
  • ŸVorteile und Nachteile von analoger/digitaler Wandlung (qualitativ): Wirkungsgrad, Baugröße, Gewicht, Signalgüte, Regelgüte, EMV inkl. Netzrückwirkung

Prof. Dr.-Ing. Günter Keller

2. Topologien – Nichtpotentialtrennende Gleichstromsteller

  • ŸSchaltmodulation
  • Grundschaltungen: Tiefsetz-, Hochsetz-, Hoch-Tiefsetzsteller
  • Ein-, Zwei-, Vierquadrantenwandler
  • Steuerverfahren: Pulsbreiten-/Pulsfolgesteuerung, Stromleitverfahren
  • Leistungsfaktor-Korrekturschaltungen (PFC): Aufbau, Wirkungsweise, Betriebsarten, Erweiterungen

Prof. Dr.-Ing. Manfred Reddig

3. Topologien – Potenzialtrennende Gleichstromsteller

  • ŸAufbau und Gleichrichterschaltung von Schaltnetzteilen
  • Schaltung, Arbeitsweise, Betriebsarten, parasitäre Eigenschaften und Dimensionierung von Sperrwandlern, Eintaktflusswandlern und Brückenwandlern
  • Überblick über die Simulation von Gleichstromstellern

Prof. Dr.-Ing. Günter Keller

Gemeinsames Abendessen

Tag 2, 08:30 bis 17:00 Uhr

4. Aktive Leistungshalbleiter

  • ŸMOSFET, IGBT
  • Statische und dynamische Eigenschaften
  • Temperaturverhalten
  • Sichere Betriebsbereiche

Prof. Dr.-Ing. Martin März

5. Ansteuerschaltungen (Gate-Treiber)

  • ŸAnforderungsprofile
  • Galvanisch isolierende Treiber
  • Monolithische Ansteuer-ICs: Eigenschaften, Schwächen, Anwendungstipps
  • Energieversorgungstechniken
  • Störpfade
  • Endstufentopologien

Prof. Dr.-Ing. Martin März

6. Thermisches Management

  • ŸWärmetransportmechanismen (Wärmeleitung, Wärmestrahlung, Konvektion)
  • Aufbautechniken in der Leistungselektronik
  • Entwärmung aktiver und passiver Bauelemente
  • Grundlagen der elektrisch-thermischen Modellbildung und Simulation
  • Anwendungs- und Auslegungsbeispiele

Prof. Dr.-Ing. Martin März

Stadtführung

Tag 3, 08:30 bis 16:00 Uhr

7. Passive Elemente - Speicherdrossel und Übertrager

  • ŸGrundlagen magnetischer Bauelemente
  • Technologien: Bauformen, Kernmaterial, Auswahlkriterien
  • Einsatz magnetischer Bauelemente in getakteten Stromversorgungen
  • Speicherdrossel: ideale und reale Eigenschaften, Nennstrom, Sättigungsstrom, Verluste, Dimensionierungs- und Auslegungsbeispiel
  • Übertrager: Wirkungsweise, ideale und reale Eigenschaften, Verluste
  • Dimensionierungsbeispiel: Übertrager im Sperrwandler
  • Simulationsmodelle

Prof. Dr.-Ing. Günter Keller

8. Passive Elemente - Kondensator

  • ŸGrundlagen: Typische Applikationen, Einteilung der Kondensatoren, idealer/realer Kondensator
  • Festkondensatoren, Überblick und Vergleich der unterschiedlichen Technologien: Keramik, Tantal-Elektrolyt, Alu-Elektrolyt, Film
  • ŸFilm-Kondensatoren
  • Ausblick
  • Lebensdauerberechnung

Martina Auer

9. Elektrische Sicherheit

  • ŸGesetzliche Vorgaben: Niederspannungsrichtlinie
  • Produktnormen
  • Anforderungen elektrischer Sicherheitsnormen
  • Schutzklassen, Isolationsanforderungen
  • Prüfmethoden
  • Konstruktive Maßnahmen, häufige Fehler, Ausführungsbeispiele

Dipl.-Ing. Harald Selig

Zusätzliche Informationen

finden Sie im Intenet unter:

http://www.otti.de/veranstaltung/id/fachforum-getaktete-stromversorgungen-grundlagen.html

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