Grafik / Typografie / Fotografie

Hochschule für bildende Künste (HFBK)
In Hamburg

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Hamburg
  • Dauer:
    4 Jahre
Beschreibung

Ziel des Studienschwerpunkts ist es, eine originäre Bildsprache in einer künstlerisch produktiven Auseinandersetzung mit aktuellen und historischen Formen der Fotografie, Typografie und Grafik sowie ihrer Diskurse zu entwickeln. Eine experimentelle Offenheit auch für die vielfältigen Bezugsfelder zwischen Schrift Bild Bewegtbild Objekt im Raum ist dabei für den Studienschwerpunkt kennzeichnend.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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Hamburg
Lerchenfeld 2, 22081, Hamburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung für den Bachelor-Studiengang »Bildende Künste« mit dem Abschluss Bachelor of Fine Arts ist die allgemeine Hochschulreife oder eine von der zuständigen Behörde als gleichwertig anerkannte Vorbildung. BewerberInnen ohne allgemeine Hochschulreife können bei überragender künstlerischer Befähigung ebenfalls zugelassen werden. Anhand der von den BewerberInnen eingereichten Bewerbungsmappen prüft eine Auswahlkommission das Vorliegen der besonderen künstlerischen Befähigung (bei Abiturienten) bzw. der überragenden künstlerischen Befähigung (bei BewerberInnen ohne Abitur).

Themenkreis

Ziel des Studienschwerpunkts ist es, eine originäre Bildsprache in einer künstlerisch produktiven Auseinandersetzung mit aktuellen und historischen Formen der Fotografie, Typografie und Grafik sowie ihrer Diskurse zu entwickeln. Eine experimentelle Offenheit – auch für die vielfältigen Bezugsfelder zwischen Schrift – Bild – Bewegtbild – Objekt im Raum – ist dabei für den Studienschwerpunkt kennzeichnend. Dabei wird das Lernen und Forschen der Studierenden durch das eigene künstlerische Vorhaben strukturiert und der individuelle künstlerische Ansatz im Wechselspiel zwischen praktischem und konzeptuellem Arbeiten entwickelt und in Bezug zu aktuellen künstlerischen Positionen und theoretischen Diskursen gesetzt. Das beinhaltet die Fähigkeit, die eigene künstlerische Position zu reflektieren und zu verorten, sie im kulturellen Kontext zu begreifen und dadurch diesen Kontext mit zu verändern.

Grafik

Da ein Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Design nur dann möglich ist, wenn Design den Geist der Gesellschaft und die Gesellschaft den Geist von Design reflektiert, steht in der Klasse Grafik die bildnerische Auseinandersetzung mit Öffentlichkeit, Individualität, Bild/Sprache, Fremdheit und Autorschaft zentral. Ausgehend von eigenen künstlerischen Vorhaben sowie verschiedenen Auftragssituationen, soll das Verhältnis dieser Größen individuell ausgelotet werden, um eine eigene gestalterische Position im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Kontexte zu formulieren. Die jeweiligen Vorhaben werden individuell und durch kompakte Workshops begleitet, wodurch dem Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, die technischen, allgemeinen, ästhetischen und theoretischen Voraussetzungen für seine zukünftigen Tätigkeiten zu erlernen. In diesem Zusammenhang wird das Einbeziehen der angrenzenden künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen der HFBK jedem Studierenden nahe gelegt. Neben der Realisierung künstlerischer Arbeiten geht es darüber hinaus auch um deren Präsentation und Vermittlung im Kontext der diversen institutionell und gesellschaftlich gebotenen Felder des Kunstbetriebs. So bietet neben der Jahresausstellung auch die hochschuleigene Galerie die Möglichkeit, Fragen der Bild/Kunstpräsentation und -rezeption zu erproben und zu diskutieren. Auch der Materialverlag kann in diesem Kontext als Podium genutzt werden. Die begleitende wissenschaftliche Ausbildung in Kunst- und Designgeschichte, Kunsttheorie, Ästhetik und Gender vertieft die künstlerischen Fragestellungen und Erfahrungen und stellt historisches und theoretisches Wissen sowie methodische Kenntnisse bereit, die dazu beitragen, das künstlerische Selbst- und Geschichtsverständnis zu vertiefen.

Typografie

Ausgehend von den künstlerischen Vorhaben der Studierenden wird eine Bandbreite typografischer Gestaltungsansätze diskutiert, und es wird die Frage gestellt, welche Position Typografie im Kontext der verschiedenen Kunstdisziplinen und im Kontext der entsprechenden Diskurse einnehmen kann.

Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, durch Forschung und Experiment eine typografische Sprache zu entwickeln, die sinnvoll bei »außer-typografischen« Ambitionen anschließt. Der Unterschied zu einer konventionellen typografischen Praxis wird vor allem darin bestehen, dass derjenige, der die gestalterische Frage stellt, auch derjenige ist, der sie beantworten muss. Verschmelzen Autor und Gestalter in einer Person, so kann schließlich Gestaltung ihren angewandten Charakter überwinden (»Typografie kann unter Umständen Kunst sein«).

Daher ist das Lehrgebiet Typografie auch eng mit dem Materialverlag verbunden, der sich als Versuchslabor und als Podium für Arbeits- und Forschungsprojekte versteht. Zur Grundlagenarbeit der Studierenden gehört die Auseinandersetzung mit analogen und digitalen Medien. Um Erfahrung in den verschiedenen Arbeitsgebieten – wie Reprotechnik, Drucktechnik, Interface- oder Web-Design – aufzubauen, werden die Studierenden ermutigt, die offenen Hochschulstrukturen zu nutzen.

Fotografie

Fotografie als Bild – in der Geschichte des Bildes und im Kontext anderer Künste – ist Ausgangspunkt der Lehre im Bereich »künstlerische Fotografie«. Die Eigenart der Fotografie, Abdruck und Spur und zugleich Abstraktion und Konstruktion von Wirklichkeit sowie autonomes Bild zu sein, bietet eine große Spannweite für künstlerische Konzeptionen und Arbeitsansätze. Nach den spezifischen Erfordernissen der jeweiligen Projekte werden analoge, digitale oder hybride Arbeitsformen experimentell erprobt und praktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. In der Wahl und Kombinatorik der medialen Formen, Prozesse und Präsentationen werden die Grenzen des eigenen Mediums produktiv infrage gestellt und erweitert, wenn etwa Fotografie neben dem Schwerpunkt auf dem Bild und der Ausstellung in Installationen, Projektionen, Filmmontagen oder im Künstlerbuch auftritt. Dabei wird das Buch als eigenständiges künstlerisches Objekt für fotografische Arbeiten experimentell erforscht. In Zusammenarbeit mit dem Materialverlag und insbesondere in dessen Reihe „edition fotografie“ können einzelne konzeptionelle Fotobücher entwickelt und realisiert werden.

Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Ab dem WS 2008/2009 beträgt die Höhe der pro Semester durch die Studierenden zu zahlenden Allgemeinen Studiengebühren 375,00 €. Damit reduziert sich der bislang erhobene Gebührenbetrag ab dem Wintersemester 2008/2009 um 125,00 € pro Semester

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