Grundschulpädagogik

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  • Master
  • Berlin
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    1 Jahr
Beschreibung

Der Masterstudiengang mit dem Kernfach Grundschulpädagogik qualifiziert die Studierenden zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an der Primarstufe und Sekundarstufe I in Berlin: 'Amt des Lehrers'. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs erwerben die Studierenden den akademischen Grad 'Master of Education'.

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Berlin
Habelschwerdter Allee 45, 14195, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für den Zugang zum Lehramtsmasterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen: * Bachelorabschluss, der auf diesen Master-Studiengang bezogen ist, mit einem integrativen Studium von zwei Fachwissenschaften, Lehramtsbezogener Berufswissenschaft (Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik) sowie Schulpraktischen Studien, oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss.

Themenkreis

Studienaufbau

Der Lehramtsmasterstudiengang mit der Fachdidaktik 1 Grundschulpädagogik wird mit einer Fachdidaktik 2 studiert, dabei ist die lehramtsbezogene Fächerkombination durch das vorherige absolvierte Bachelor-Studium vorgegeben.

Das Studienangebot der Freien Universität Berlin ermöglicht folgende Fachdidaktiken 2: Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte, Mathematik, Physik, Sozialkunde, Spanisch.

Die Module der unten aufgeführten Tabelle werden durch Module des anderen Faches erweitert. Die in der Tabelle genannten erziehungswissenschaftlichen Module werden unabhängig von Kernfach und Modulangebot einmal absolviert.

Sollte das Modul "Fachbezogenes Unterrichten (Schulpraktische Studien)" oder ein gleichwertiges Studienangebot des vorangegangen Bachelor-Studiums nicht im Kernfach absolviert worden sein, ergeben sich Änderungen im Studienverlauf und der zu absolvierenden Module sowohl in der Fachdidaktik 1 als auch in der Fachdidaktik 2.

Die Masterarbeit kann in der Fachdidaktik 1 oder 2 absolviert werden und soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Education (M.Ed.) verliehen.

Gegenstand

Der Masterstudiengang mit dem Kernfach Grundschulpädagogik qualifiziert die Studierenden zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an der Primarstufe und Sekundarstufe I – in Berlin: „Amt des Lehrers“. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs erwerben die Studierenden den akademischen Grad „Master of Education“.

Lehrende und Studierende versuchen gemeinsam auf der Grundlage ihrer fachlichen, pädagogischen und didaktischen Kenntnisse und schulpraktischen Erfahrungen eine zeitgemäße Erziehung und einen zeitgemäßen Unterricht zu konzipieren und reflektieren. Zentrale Themen sind Formen der Weiterentwicklung von Schule, Unterricht und Erziehung in der Primarstufe und Sekundarstufe. Pädagogische und fachdidaktische Fragestellungen sollen vor dem Hintergrund der jeweils aktuellen wissenschaftlichen Theoriebildung kritisch reflektiert, eigenständig bearbeitet und konstruktiv beantwortet werden. Die Studierenden werden mit den Prinzipien und Verfahren wissenschaftlicher Arbeit vertraut gemacht und dazu befähigt, wissenschaftliche Untersuchungs- sowie didaktische Vermittlungs- und Diagnoseverfahren sachgerecht und praxisorientiert anzuwenden.

Allgemeine Grundschulpädagogik

In der Lehrveranstaltung zur Allgemeinen Grundschulpädagogik wird die Grundschule als Institution aus systemischer Sicht thematisiert. Hierbei geht es insbesondere um das Verhältnis von schulischer und familialer Bildung und Erziehung, um die Übergänge zwischen der Primarstufe und den übrigen Stufen des Bildungssystems sowie das Verhältnis der Grundschule zu den außerschulischen Bildungsstätten und Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Studierenden setzen sich mit der Vielfalt der Lebensbedingungen und Lernvoraussetzungen von Kindern im Grundschulalter vor dem Hintergrund pädagogischer, sozialisationstheoretischer und entwicklungspsychologischer Theorien auseinander und erarbeiten Konzepte einer zeitgemäßen Bildung, Erziehung und unterrichtlichen Förderung von Schülerinnen und Schülern in heterogenen Lerngruppen. Darauf aufbauend, entwerfen die Studierenden eigene Forschungsvorhaben zum genannten Themenkreis, führen diese praktisch durch und werten sie aus.

Deutsch

Die Lehrveranstaltung des Lehrgebiets Deutsch vertieft und intensiviert die im Bachelor-Studium gewonnenen Einsichten in die Erforschung, Beurteilung und Gestaltung sprachlich-kultureller Lernprozesse von Grundschulkindern (auch mit Deutsch als Zweitsprache: „DaZ“) und die Erfahrungen aus den Schulpraktischen Studien durch die selbständige Erarbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen und die Erprobung in eigenen Forschungsprojekten. Bezugsrahmen sind Theorien der sprachlichen Enkulturation, der Entwicklung narrativer Kompetenz und der Lese- und Mediensozialisation (auch für DaZ).

Mathematik

Die Lehrveranstaltung im Lehrgebiet Mathematik erweitert und intensiviert die im Vertiefungsmodul des Bachelorstudiums vorgenommenen Analysen, Konstruktionen und Beurteilungen mathematischer Lernprozesse und die in den Schulpraktischen Studien gewonnenen Erfahrungen mit Schule und Unterricht durch eigenständige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit selbstgewählten inhaltlichen Schwerpunktsetzungen. Bezugsrahmen sind Theorien und Konzeptionen zu mathematischer Allgemeinbildung (Mathematical Literacy) und Paradigmen, Methodologien und Ergebnisse quantitativer, qualitativer und vergleichender Studien zur Erforschung des Unterrichtsalltags.

Sachunterricht

In der Lehrveranstaltung der Lernbereichsdidaktik Sachunterricht werden Fragestellungen und Methoden sachunterrichtsbezogener Forschung erarbeitet sowie aktuelle fachdidaktische Debatten angeeignet, erörtert und auf die Schulwirklichkeit bezogen. Die Studierenden entwerfen eigene fachdidaktische Forschungsvorhaben, führen diese durch und werten sie aus. Diese Forschungsvorhaben können Sachunterricht selbst, dessen Rahmenbedingungen oder forschendes Lernen von Schülerinnen und Schülern im Sachunterricht zum Gegenstand haben. Dabei sollen die theoretischen Grundlagen des Faches, Anforderungen der Unterrichtspraxis und aktuelle Forschungsergebnisse mit einander verknüpft bzw. auf einander bezogen werden.

Musisch-Ästhetische Erziehung (MÄERZ)

Die Lehrveranstaltung im Lernbereich MÄERZ erweitert und vertieft die im Bachelor-Studium angeeigneten fachwissenschaftlichen, fachpraktisch-künstlerischen und fachdidaktischen Kenntnisse und Erfahrungen. Exemplarisch an einem Lernfeld, thematischen Schwerpunkt oder Lerngegenstand der MÄERZ werden fachliche, entwicklungspsychologische und pädagogisch-didaktische Fragestellungen entwickelt, untersucht und kritisch reflektiert. Unterrichtsmodelle aus der Fachliteratur werden geprüft und eigene entworfen. Dabei wird die Vielfalt ästhetischer Lernwege berücksichtigt; bei ihrer Beschreibung und Reflexion gilt neben der Forschungsliteratur den eigenen Erfahrungen besondere Aufmerksamkeit. Den Bezugsrahmen bilden Theorien und Konzeptionen ästhetischer Bildung sowie Forschungen zu einzelnen künstlerischen Disziplinen und ihrer Pädagogik.

Nach Maßgabe der verfügbaren Lehrkapazität wird eine Übung integriert, in der die Studierenden ihre fachpraktischen Erfahrungen mit dem Seminargegenstand intensivieren, um sie im Seminar zu reflektieren und auf ihre Produktivität für den Unterricht hin zu untersuchen. In Gruppenprojekten werden Selbstständigkeit in der Umsetzung des Erarbeiteten, Planungs- und Präsentationskompetenz sowie Teamfähigkeit weiterentwickelt.

Gemeinsame grundschulpädagogische Perspektiven

In allen Lehrveranstaltungen wird neben den spezifischen Fragestellungen der Lehrgebiete ihre Integration im kindlichen Denken und Handeln ebenso wie im gesamten Unterrichtsgefüge der Grundschule berücksichtigt. Die Inhalte der Fachgebiete bzw. Lernbereichsdidaktiken werden auf den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Grundschule bezogen. Mit diesem Bezug auf die Grundschulpädagogik als ein Fach bereiten die spezifischen Lehrveranstaltungen die gemeinsame Veranstaltung des Sommersemesters vor.

Inhalte der Lehrveranstaltung „Forschungsfragen der Grundschulpädagogik“ im Sommersemester

In der Lehrveranstaltung des zweiten (Sommer-)Semesters werden die in den lernbereichsspezifischen Seminaren des Wintersemesters erarbeiteten Inhalte und die daraus entwickelten Überlegungen und Fragen zum gesamten Unterrichtsgefüge wie zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der Grundschule gemeinsam systematisiert, analysiert und diskutiert. Im Dialog der Fachgebiete bzw. Lernbereichsdidaktiken werden die gemeinsamen Perspektiven grundschulpädagogischer Lehre und Forschung und ihrer Anwendung im Schulleben entfaltet und kritisch reflektiert.

StandortvorteileDen Studierenden werden verschiedene Wissenschaftsbereiche der Erziehungswissenschaft und der Grundschulpädagogik im Studium zur Wahl geboten. Dieses sind Qualitative Bildungsforschung, Philosophie der Erziehung und Schulpädagogik/ Schulent-wicklungsforschung.

Folgende Arbeitsbereiche bzw. -stellen sind u.a. zu nennen: Arbeitsbereich Lehrerfortbildung und informatische Bildung, Arbeitsbereich Weiterbildung und Bildungsmanagement, Arbeitsbereich Schul- und Unterrichtsforschung sowie die Arbeitsstelle Bildungsforschung Primarstufe.

Bewerbungszeitraum: Nur für das 1. Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.12.-15.02. (zum Sommersemester).

Studienbeginn: Wintersemester

Studiensprachen: Deutsch

Abschluss: Master of Education (M.Ed.)

Regelstudienzeit: 2 Semester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Semesterbeitrag: 250 Euro

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