Heilpädagogik

Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
In Bochum

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Bochum
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Bachelor-Studiengang Heilpädagogik soll Studierende für die Arbeit mit Menschen qualifizieren, die als behindert, von Behinderung bedroht gelten und/oder benachteiligt sind. Heilpädagogen/-innen arbeiten z. B. in der Frühförderung, in integrativen Kindergärten, in Schulen, im Erziehungshilfebereich, in Kinder- und Jugendpsychiatrien, in Wohneinrichtungen, Werkstätten für behinderte Menschen oder deren Alternativen oder sie können sich mit einer heilpädagogischen Praxis selbständig machen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bochum
Immanuel-Kant-Str. 18 -20, 44803, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die allgemeine, fachgebundene oder Fachhochschulreife (ggf. die hochschulweit gültigen Äquivalenzregelungen) stellen die grundsätzlichen Zugangsvoraussetzungen für die Aufnahme in den Bachelor-Studiengang dar. Näheres regelt die Zulassungsordnung. Darüber hinaus ist ein dreimonatiges Vorpraktikum in einem für den Studiengang relevanten Handlungsfeld erforderlich. Näheres regelt die Studien- und Prüfungsordnung.

Themenkreis

Kurzportrait

Der Bachelor-Studiengang Heilpädagogik soll Studierende für die Arbeit mit Menschen qualifizieren, die als behindert, von Behinderung bedroht gelten und/oder benachteiligt sind. Heilpädagogen/-innen arbeiten z. B. in der Frühförderung, in integrativen Kindergärten, in Schulen, im Erziehungshilfebereich, in Kinder- und Jugendpsychiatrien, in Wohneinrichtungen, Werkstätten für behinderte Menschen oder deren Alternativen oder sie können sich mit einer heilpädagogischen Praxis selbständig machen.

Insgesamt sind die Studierenden aufgefordert, ihr eigenes Profil zu entwickeln, um ihrer späteren beruflichen Orientierung Rechnung tragen zu können. Das Studium ist so angelegt, dass die Absolventinnen und Absolventen einerseits flexibel auf die Anforderungen des Berufsalltags reagieren und andererseits eine nicht zu eng gefasste Spezialisierung nachweisen können.

Das Studium fördert die Studierenden in folgenden Kompetenzbereichen:

  • Welt- und menschenbildorientiertes Handeln
  • Konzeptuelles Denken und Transferfähigkeit
  • Methodisches Handeln
  • Kommunikative, soziale und Kooperationskompetenz
  • Selbstmanagement und Selbstreflexion

Zum besonderen fachlichen Profil des Studiengangs gehört u. a. eine Theorieausbildung in Heilpädagogik und ihren Nachbargebieten, eine umfangreiche diagnostische Ausbildung, eine fundierte Methodenausbildung (z. B. im Bereich Psychomotorik) und eine berufsfeldorientierte Ausbildung im Schwerpunktstudium – hier haben Studierende die Wahl von drei aus fünf heilpädagogisch relevanten Tätigkeitsfeldern: (A) Kinder und Jugendliche, (B) erwachsene und alte Menschen, (C) Erziehungshilfe, (D) seelisch belastete/verletzte Menschen sowie (E) Unterstützung und Förderung der Gesundheit.

liederung des Studiums

Im ersten Studienjahr werden neben den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens vor allem die fachwissenschaftlichen Kenntnisse der Heilpädagogik und ihrer Nachbargebiete vermittelt; diese sind als Wissensgrundlage der heilpädagogischen Orientierung zu betrachten (Verstehen, Erklären, Einordnen).

Im zweiten Studienjahr stehen im Vordergrund die heilpädagogisch relevanten Ansätze des professionellen Handelns und die theoriegeleitete Praxiserfahrung (Blockpraktikum). Beide Bereiche stellen die Grundlage für begründete, zielgerichtete und reflektierte Vorhegensweisen dar, die für qualifizierte Heilpädagogen/-innen charakteristisch sind.

Im dritten Studienjahr wird die theoriegeleitete Praxiserfahrung fortgesetzt (Teilzeitpraktikum) und in den Wahlpflichtmodulen – ausgerichtet auf drei ausgewählte heilpädagogisch relevante Tätigkeitsfelder – mit spezifischen Theorieerkenntnissen untermauert, konkretisiert und vertieft; dies fördert die Anwendungskompetenz hinsichtlich fachspezifischer Kenntnisse und Handlungsansätze und erleichtert auch die Themenwahl für die BA-Thesis.

Den erforderlichen Praxisbezug des Studiums sichert das Modul „Theoriegeleitete Professionalisierung in Praxisfeldern“ mit insgesamt 18 ECTS. Im Rahmen dieses Moduls absolvieren die Studierenden ein vor- und nachbereitetes Blockpraktikum im Umfang von insgesamt 240 Arbeitsstunden sowie ein begleitetes Teilzeitpraktikum im Umfang von insgesamt 120 Arbeitsstunden.

Berufsfelder

Der Bachelorstudiengang Heilpädagogik qualifiziert für Tätigkeiten in folgenden Arbeitsfeldern:

  • Frühförderung
  • Integrative Kindergärten, Schulen
  • Ambulante, teilstationäre und stationäre Maßnahmen/Einrichtungen der Erziehungshilfe
  • Ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Wohneinrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderung
  • Werkstätten für Behinderte
  • Heilpädagogische Praxen

Das Studium beginnt zum Sommer- und Wintersemester eines jeden Jahres.

Wintersemester 2010/11 (Bewerbungfrist 15. Juli. )
Sommersemester 2010 (Bewerbungfrist 15. Januar. )

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Der Senat der EFH hat eine Studienbeitragssatzung beschlossen. Danach werden für alle Studierenden 300,00 € pro Semester zuzüglich des üblichen Semesterbeitrages erhoben.