Heilpädagogik

Katholische Hochschule Freiburg
In Freiburg Im Breisgau

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Freiburg im breisgau
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Heilpädagogik wird ganz allgemein als Theorie und Praxis der Erziehung unter erschwerten personalen und sozialen Bedingungen verstanden. Heilpädagogik als erziehungswissenschaftliche Disziplin steht im Dialog mit anderen Wissenschaften und versteht sich als Partizipationswissenschaft. Sie zielt auf die Gleichstellung von benachteiligten, ausgegrenzten und behinderten Menschen und orientiert sich nachhaltig an den Paradigmen Selbstbestimmung und Emanzipation sowie Integration und Inklusion.
Gerichtet an: Heilpädagogen/-innen werden vorwiegend in der Behinderten- und der Jugendhilfe sowie im Gesundheitswesen und in der Altenhilfe tätig.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Freiburg Im Breisgau
Karlstraße 63, 79104, Baden-Württemberg, Deutschland
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Themenkreis

Heilpädagogik - vier Studienschwerpunkte
Innerhalb des Bachelorstudiengangs Heilpädagogik/Inclusive Education bietet die KH Freiburg vier Studienschwerpunkte an, die die Absolventinnen und Absolventen für unterschiedliche, hoch spezialisierte Arbeits- und Handlungsfelder der Heilpädagogik/Inclusive Education qualifizieren.

Deshalb müssen sich die Bewerberinnen und Bewerber für einen Studienplatz an der KH Freiburg für das Bachelorstudium Heilpädagogik/Inclusive Education bereits bei der Bewerbung für einen der folgenden vier Studienschwerpunkte entscheiden:

  • Unterstützte Kommunikation
  • Heilpädagogische Kunsttherapie
  • Behinderung - Bildung und Assistenz
  • Heilpädagogische Spieltherapie und Entwicklungsförderung

Ausbildungsziel

Das breit gefächerte Angebot der Heilpädagogik richtet sich folgerichtig an Menschen, deren Bedarf an Erziehung, Bildung, Förderung, Therapie, Pflege, Begleitung, Hilfe, Betreuung und Assistenz aufgrund von Störungen der Körperfunktionen bzw. -strukturen (funktioning) und in Anhängigkeit von Kontextfaktoren damit einhergehenden Einschränkungen ihrer Aktivität (activity) höher und anders gelagert ist sowie die gesellschaftliche Teilhabe (partizipation) erschwert. Heilpädagogik leistet wertvolle Hilfen zur Erziehung bei Kindern und jungen Menschen mit emotionalen und Verhaltensstörungen und unterstützt Menschen mit Behinderungen, Lernschwierigkeiten und Benachteiligungen in allen Lebensbereichen und Lebensphasen.

Im Berufsfeld arbeiten Heilpädagogen/-innen weitgehend eigenverantwortlich im Rahmen institutioneller und rechtlicher Vorgaben. Sie sind im interdisziplinären Team mit anderen Fachleuten für die Ermittlung des heilpädagogischen Betreuungsbedarfes (Diagnostik, Förder- Therapieplanung) und die didaktische Durchführung heilpädagogischer Methoden zuständig. Dafür werden sie im Studium umfassend vorbereitet. Darüber hinaus werden ihnen Anleitungs-, Lehr- und Leitungsaufgaben im Berufsfeld übertragen. Auch dafür werden im Studium der Heilpädagogik wichtige Grundlagen vermittelt (Didaktische Modelle, Management, etc.).

Heilpädagogen/-innen werden vorwiegend in der Behinderten- und der Jugendhilfe sowie im Gesundheitswesen und in der Altenhilfe tätig. Im Einzelnen sind zu nennen:

  • Heilpädagogische Heime und Pflegestellen
  • Wohnheime und Wohngruppen für Menschen mit Behinderung
  • Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)
  • Einrichtungen zur Rehabilitation nach Unfall oder schwerer Erkrankung
  • Sonderkindergärten und integrative Kindergärten
  • Frühförderstellen
  • Sozialpädiatrische Zentren
  • Heilpädagogische Tagesgruppen oder Tagesstätten
  • Erziehungs- und Familienberatungsstellen
  • Stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Ausbildungsstätten und Fortbildungszentren
  • Heilpädagogische Praxen (u.a. in Zusammenarbeit mit Kinderärzten und logopädischen, ergotherapeutischen oder krankengymnastischen Praxen)
  • Praxen und (teil-)stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Praxen von Kinderärzten

In den genannten Bereichen arbeiten Heilpädagogen/-innen u.a. mit folgenden Methoden:

  • Heilpädagogische Entwicklungsförderung
  • Heilpädagogische Spieltherapie und andere Verfahren der Kindertherapie
  • Wahrnehmungsförderung und Sensorische Integration
  • Heilpädagogische Rhythmik und Psychomotorik
  • Heilpädagogische Kunsttherapie und weitere kreative Verfahren
  • Verhaltenstherapeutische Verfahren
  • Methoden der Gesprächsführung und Beratung
  • Systemische Arbeit mit Familien und anderen Bezugspersonen
  • Alltagspraktische Förderung und Begleitung
  • Begleitung beim Übergang behinderter Menschen in den Beruf, in neue Wohnformen, sowie vom Berufsalltag in den Ruhestand
  • Gestaltung des heilpädagogischen Milieus

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