Heilpädagogik

Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
In Berlin

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Berlin
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Heilpädagogik zielt auch darauf ab, die pädagogischen und psychosozialen Rahmenbedingungen von Menschen und die gesellschaftlichen Bedingungsfaktoren so zu gestalten, dass nicht zu verändernde psychische oder physische Beeinträchtigungen in die jeweiligen Lebensvollzüge integriert werden können und das Auftreten von sozialen Behinderungen zunehmend vermieden wird. Sie weiß sich solidarisch mit den von Ausgrenzung bedrohten Menschen und setzt ihr Handeln für die gesundheitliche, soziale und berufliche Integration und Partizipation ihrer Adressatinnen/Adressaten ein.

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Wo und wann

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Berlin
Köpenicker Allee 39-57, 10318, Berlin, Deutschland
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Themenkreis

Studienprofil

Das Bachelorstudium ist modulsarisiert, die Prüfungen werden studienbegleitend absolviert und nach dem ECTS (European Credit Transfer System) bewertet. Das Studium gliedert sich thematisch und strukturell in fünf Studienbereiche und 22 Module, in denen insgesamt 210 Credits erworben werden können. Nach erfolgreichem Abschluss wird der akademische Grad Bachelor of Arts verliehen.

Die Studierenden sollen sich fundiertes theoretisches Wissen und methodisch-fachliches Können aneignen können, damit sie für die therapeutisch-pädagogische Arbeit mit solchen Menschen qualifiziert sind, bei denen ein erhöhter Bedarf an Erziehung, Begleitung und Förderung besteht.

Heilpädagogik wird dabei als integrative Wissenschaft verstanden. Dies bedeutet u.a.:

  • eine Verknüpfung der Fachwissenschaft Heilpädagogik mit den Wissensbeständen von Bezugswissenschaften wie etwa Psychologie, Pädagogik, Medizin, Recht, Sozialpolitik oder Ethik
  • eine enge Verzahnung von Theorie- und Praxisanteilen durch den hohen Anteil an handlungstheoretischen und methodenorientierten Lehrangeboten und durch langzeitige, theoretisch begleitete Praxisphasen

Heilpädagogik als Profession umfasst die Theorie und Praxis der Erziehung, Bildung, Unterstützung und Begleitung unter erschwerten Bedingungen. Heilpädagogik weiß sich dem Ziel verpflichtet, von Behinderung bedrohten, behinderten, erkrankten oder sterbenden Menschen bedarfsgerechte Formen der Unterstützung anzubieten. Diese sollen die Adressatinnen/Adressaten heilpädagogischer Arbeit befähigen, ihr Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung zu führen. Die Heilpädagogik zielt auch darauf ab, die pädagogischen und psychosozialen Rahmenbedingungen von Menschen und die gesellschaftlichen Bedingungsfaktoren so zu gestalten, dass nicht zu verändernde psychische oder physische Beeinträchtigungen in die jeweiligen Lebensvollzüge integriert werden können und das Auftreten von sozialen Behinderungen zunehmend vermieden wird. Sie weiß sich solidarisch mit den von Ausgrenzung bedrohten Menschen und setzt ihr Handeln für die gesundheitliche, soziale und berufliche Integration und Partizipation ihrer Adressatinnen/Adressaten ein. Als öko-systemisch orientierte Handlungswissenschaft knüpft sie nicht primär an spezifische Schädigungsformen oder Beeinträchtigungen an, sondern an die im Individuum und der sozialen Umwelt vorhandenen Kompetenzen, Stärken und Ressourcen.

Berufsprofil

Das Tätigkeitsfeld von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen umfasst u.a.:

  • (sozial-)diagnostische und anamnestische Verfahren
  • pädagogisch-therapeutische Verfahren
  • Ausarbeitung von Förderplänen (Planung, Durchführung und Evaluation)
  • Beratung und Unterstützung von Eltern, Geschwistern und anderen Bezugspersonen,
  • Koordinierung der Hilfeplanung
  • Weiterbildung professioneller und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in heilpädagogischen Arbeitsfeldern.

Berufliches heilpädagogisches Handeln findet im Rahmen gesellschaftlicher Wirklichkeiten statt, die die Chancen und Grenzen der Hilfemöglichkeiten oft wesentlich mitbestimmen. Seine Orte sind z.B. Frühförderstellen, Sonderschulen, Werkstätten für behinderte Menschen, kinder- und jugendpsychiatrische Einrichtungen, Krankenhäuser sowie Altenheime, Hospize oder freie Praxen. Professionelle der Heilpädagogik nehmen ihre Berufsaufgaben als Einzelne wahr, sie arbeiten zugleich aber auch mit Partnern in Netzwerken oder interprofessionellen Teams zusammen.

Bewerbung

Die Immatrikulation zum ersten Semester erfolgt nur zu jedem Wintersemester.

Die Bewerbung zum 1. Semester (WiSe) muss spätestens bis zum 30.06. d. J. erfolgen.

Hochschul- und Studienwechsler bewerben sich bis zum 15.01. d.J. (SoSe) bzw. 31.05. d.J. (WiSe). Bitte auch den "Antrag auf Anerkennung von Prüfungs- und Studienleistungen anderer Einrichtungen", zu finden bei "Prüfungen", mit einreichen.


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